"Mikrotransaktionen": Gaming-PC verlangt bei jedem Einschalten vorher eine Münze
Der Youtuber "mryeester" entführt seinen Gaming-PC in die Arcade-Zeit der Siebziger Jahre zurück: Das DIY-Projekt lässt sich nur starten, wenn eine passende Vierteldollar-Münze eingeworfen wird.
Mikrotransaktionen dominieren inzwischen einen signifikanten Teil der Spielbranche. Die digitalen Transaktionen haben in der analogen Welt einen gewissen Großvater: Bereits in den Siebzigern begann der kommerzielle Gaming-Erfolg mit Arcade-Videospielen in öffentlichen Spielhallen. Klassiker wie Donkey Kong oder Pac-Man ließen sich an Automaten per Münzeinwurf starten - die ursprüngliche Form der Mikrotransaktion, lange bevor dieser Begriff die Spielewelt eroberte.
Der Youtuber "mryeester" hat nun ein Projekt veröffentlicht, das fast ein wenig ironisch auf diesen Vorgang anspielt: Er verwandelte seinen Gaming-PC in einen solchen münzbetriebenen Arcade-Automaten. Statt des klassischen Ein- und Ausschaltknopfs verlangt das System nun bei jedem Einschaltvorgang eine Vierteldollar-Münze.
So funktioniert der Münz-Mechanismus
Der verwendete Münzprüfer arbeitet nach dem Komparator-Prinzip: Das Gerät lässt sich auf eine spezifische Münze programmieren und prüft deren Authentizität über mehrere Sensoren. Phototransistoren und Infrarot-LEDs messen Größe und Dicke der Münze während des Durchlaufs, während magnetische Spulen die charakteristische magnetische Störung der gewählten Währung registrieren.
- Die technische Umsetzung folgt einem klaren Schema: Der Münzprüfer sendet bei korrekter Münzerkennung ein Signal an ein 12-Volt-Relaismodul, das wiederum einen kleinen physischen Hebelmechanismus aktiviert.
- Sowohl Relais als auch Münzprüfer werden über ein ATX-24-Pin-Netzteil mit Strom versorgt, das an ein Power-Supply-Breakout-Modul angeschlossen ist. Diese Transfer-Platine trennt alle Spannungsschienen eines Standard-Desktop-Netzteils und ermöglicht einfachen Zugriff auf die benötigte 12-Volt-Versorgung.
Die Kalibrierung des Münzprüfers erforderte indes ein digitales Training: mryeester führte die Münzen mehr als ein Dutzend Mal durch den Leser, um die Sensoren auf die spezifischen Eigenschaften der Münze zu trainieren. Der arbeitsintensivste Teil der Montage bestand laut dem unten verlinkten Youtube-Video im Abisolieren, dem Verbinden von Münzprüfer und Relais mit der 12-Volt-Stromversorgung sowie der Herstellung maßgefertigter Mainboard-Power-Button-Header-Kabel.
Für Interessierte hat mryeester zudem eine vollständige Liste an Bauteilen als Amazon-Einkaufswagen zusammengestellt, deren Kosten sich auf rund 113 Euro zuzüglich Versand belaufen.
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Quelle: via Tom's Hardware


Ich denk drüber nach, so ein Teil an den Briefkasten zu machen,
der Postler bekommt sein Zeug dann nur nach Einwurf von 20 Cent los
Alles auf Abo und niemand soll etwas besitzen, ganz im Sinne des Mottos Weltwirtschaftsforums "You will own nothing and be happy."
Allerdings bezweifle ich, dass die Menschen in soeinem System glücklich sein werden und einige wenige werden etwas besitzen, nämlich diejenigen, die uns das Zeugs vermieten.
Na gut, bei TV's gab es das ja auch mal: Münzfernsehgeräte als Alternative
Jedes Navigationssystem besitzt TMC und Life Traffic Funktionen,
und erfordert keinen weiteren Aufwand, weder Hard- noch Softwareseitig
diesen zu nutzen, um Life-Verkehrsdaten auf dem Display anzuzeigen.
Wird die Funktion aber nicht "gebucht" wird es einfach abgeschaltet und
Du fährst von einem Stau in den nächsten, weil die Daten nicht eingelesen werden,
die sowieso kostenlos zur Verfügung stehen.
Oder die Masche, dass Sitzheizung bereits verbaut ist, aber "freigeschaltet" werden muss,
damit man sie nutzen kann.
Muss man sich mal vorstellen, man bezahlt den Sitz, inkl. Heizung, man darf sie
aber nur nutzen, wenn man ein ABO abschließt...
Auch Matrix-Licht, Verkehrszeichenerkennung, erweiterte Sprachsteuerung, Smartphone-Integration,
Park-Assistent...
Alles voll integrierte Teile des bereits bezahlten Autos.... und Du darfst sie nicht nutzen....