Corsair auf der Computex 2018: RGB-Pro-RAM, erstes SFX-Netzteil mit 80 Plus Platinum & mehr

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Quelle: PC Games Hardware

Corsair hat auf der Computex 2018 vergangene Woche eine Fülle an neuen Produkten vorgestellt. Dazu gehören RAM-Module aus der Vengeance-RGB-Pro-Reihe, die bis DDR4-4000 spezifiziert sind und einen stärkeren Fokus auf die RGB-Beleuchtung haben als die bisherigen Ableger. Zudem gibt es das allererste SFX-Netzteil mit 80-Plus-Platinum-Effizienz und das Micro-ATX-Gehäuse Crystal 280X (RGB).

Vor gut einem Jahr hat Corsair seinen Vengeance-RGB-Arbeitsspeicher veröffentlicht, den die Kalifornier erstmals mit bunten LEDs ausgestattet haben. Auf der Computex 2018 stellte der Hersteller die Serie Vengeance RGB Pro vor, bei der die RGB-LEDs weiter in den Fokus gerückt werden. Pro Modul kommen zehn Stück zum Einsatz, die sich über die hauseigene iCUE-Software oder über die Apps der Mainboard-Hersteller im Gegensatz zur normalen Serie einzeln ansteuern lassen. Das ermöglicht eine Vielzahl an verschiedenen Beleuchtungsmodi, wenn man es bunt und abwechslungsreich im PC mag.

Wie üblich bietet Corsair die Vengeance-RGB-Pro-Module mit schwarzem PCB und wahlweise weißem oder schwarzem Aluminiumkühlkörper an. Die Taktraten reichen bis 2.000 MHz (DDR4-4000), wobei der Hersteller eine Übertaktung bis mindestens DDR4-4600 verspricht, sofern der Prozessor und das Mainboard das mitmachen. In Deutschland werden bereits zahlreiche verschiedene Kits gelistet, deren Auslieferung innerhalb der kommenden Wochen beginnen soll.

Crystal 280X (RGB)

Ein großes Thema stellt RGB weiterhin bei den Gehäusen dar. Zur Computex hatte Corsair das Crystal 280X RGB im Gepäck, ein kleineres Doppelkammergehäuse für Micro-ATX-Mainboards. Im hinteren, weiß verkleideten Teil sitzen hochkant das ATX-Netzteil und zwei Laufwerkskäfige für zwei 3,5-Zoll-Festplatten und drei 2,5-Zoll-SSDs beziehungsweise -HDDs. Die vordere Kammer wird vorne, oben und seitlich mit Hartglas verkleidet, wobei Frischluft über die Spalten in das Gehäuse gelangt. Die Front, der Deckel und der Boden sind mit Bohrungen für jeweils zwei 120-mm-Lüfter versehen, wobei entsprechend große Radiatoren unterstützt werden - wer mehrere installieren möchte, muss aufpassen, dass der vordere die anderen Plätze nicht blockiert.

Beim Crystal 280X RGB für 175 Euro sind zwei LL120-RGB-Lüfter vorinstalliert, die an dem integrierten Lightning-Node-Pro-Controller angeschlossen sind. Über die hauseigene iCUE-Software lassen sich alle LEDs einzeln einstellen. Zudem können Nutzer bis zu acht RGB-LED-Streifen anschließen und ebenfalls per Software steuern. Das normale Crystal 280X muss auf die zwei RGB-Lüfter und den Controller verzichten, kostet dafür aber 55 Euro weniger.

SF600 mit 80 Plus Platinum

Für noch kleinere PCs legt Corsair sein SFX-Netzteilflaggschiff neu auf. Das neue SF600 stellt wie gehabt eine Ausgangsleistung von 600 Watt zur Verfügung. Die Effizienz wurde nun jedoch nach 80 Plus Platinum statt Gold zertifiziert - im europäischen 230-Volt-Netz sollte dementsprechend ein Leistungsgrad von bis zu 94 Prozent erreicht werden. Darüber hinaus werden die Adern der vollmodular ausgeführten Kabel jetzt einzeln gesleevt, was die Optik aufwertet.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von butter_milch Software-Overclocker(in)
        AW: Corsair auf der Computex 2018: RGB-Pro-RAM, erstes SFX-Netzteil mit 80 Plus Platinum & mehr

        Soweit ich das vor einiger Zeit richtig verstanden habe sind die Kabel jetzt auch um einiges flexibler. Nachdem ich den Vorgänger letzte Woche in ein Node 202 gequetscht habe wäre mir das sogar wichtiger als die Zertifizierung, denn die alten Kabel sind extrem starr und auf solch kleinem Raum recht unhandlich.
      • Von butter_milch Software-Overclocker(in)
        AW: Corsair auf der Computex 2018: RGB-Pro-RAM, erstes SFX-Netzteil mit 80 Plus Platinum & mehr

        Soweit ich das vor einiger Zeit richtig verstanden habe sind die Kabel jetzt auch um einiges flexibler. Nachdem ich den Vorgänger letzte Woche in ein Node 202 gequetscht habe wäre mir das sogar wichtiger als die Zertifizierung, denn die alten Kabel sind extrem starr und auf solch kleinem Raum recht unhandlich.
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