Corsair Bulldog: Wohnzimmer-Gehäuse für "4K-Gaming" geht 2016 an den Start
Corsair hat im Rahmen der Pax Prime eine aktualisierte Version des Bulldogs gezeigt. Der Prototyp wurde damit finalisiert und soll im ersten Quartal 2016 ab 300 US-Dollar an den Start gehen. Mit dabei sind ein hauseigenes SFX-Netzteil sowie eine ausgeklügelte Kompakt-Wasserkühlung für die CPU.
Während der Computex 2015 hat Corsair im vergangenen Juni das Bulldog als Selbstbau-Kit vorgestellt. Schon damals warb der Hersteller mit den Ausmaßen eines kompakten Wohnzimmer-PCs, die trotzdem für High-End-Hardware ausreichen sollen – "4K-Gaming" wurde explizit angesprochen. Jetzt hat Corsair das Design offenbar finalisiert und über eine eigens eingerichtete Webseite eine Auslieferung ab dem ersten Quartal 2016 angekündigt. Äußerlich ist das Gehäuse jetzt komplett in Schwarz gehalten, die orangenen Elemente fehlen. Im Inneren spricht Corsair von "Performance-Verbesserungen".
Die Basis bildet ein Mini-ITX-Mainboard, das optional von Corsair mitgeliefert wird, einen Z170-PCH beherbergt und von einer "angesehen Firma" stammen soll. Die Kühlung übernimmt eine H5SF-Kompakt-Wasserkühlung, deren Radiator seitlich von einem Radiallüfter belüftet wird, wodurch das Konstrukt in der Höhe Platz spart. Schöner Nebeneffekt: Die erwärmte Abluft wird direkt aus dem Gehäuse gepustet und nicht darin verteilt. Das SF600-Netzteil kann 600 Watt nach 80 Plus Gold zur Verfügung stellen und kommt im SFX-Format samt 92-mm-Lüfter daher. Zur GPU-Kühlung sieht Corsair den HG10-Wechselrahmen zur Montage einer Kompakt-Wakü vor, die allerdings separat erworben werden müsste. Zwei Slots stehen für eine Grafikkarte zur Verfügung. Nutzt man eine reine Luftkühlung, dürfte sich bei dem Konzept ein DHE-Modell mit Radiallüfter gut machen.
Das Gehäuse inklusive Netzteil und CPU-Kühler wird 300 US-Dollar kosten, das "Basispaket" mit einem Z170-Mainboard 400 US-Dollar. Parallel dazu soll es künftig auch Komplettsysteme auf Basis des Bulldogs geben, die dann beispielsweise auch mit Valves Steam OS als Steam Machines ausgeliefert werden könnten.
Quelle: Corsair (Webseite)

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Der Bulldog ist günstiger als ich dachte, Geizhals hat nur ein einziges Netzteil das SFX ist, 80+ Gold und 600W hat und zwar das Silverstone Strider Series 600W für 130€
Also im Einzelkauf hätten diese 2 Komponenten einen Preis von 200€ also kommen noch 100€ für das Gehäuse und das ist doch ein angemessener Preis finde ich. Klar sind das nur grob geschätzte Preise von mir, aber man sieht das der Preis gar nicht so hoch ist.
Staubschutz hilft nur bedingt, putzen muss man die Teile sowieso damit die nicht irgendwann zu warm und zu laut werden. Da nehm ich lieber mal alle 3-6 Monate die Kiste auseinander und mach ne Grundreinigung, dauert 30min und dann ist Ruhe. Mach ich bei meinem so schon, trotz Staubfilter überall - das Zeug kommt trotzdem durch.
Sieht gut aus, der Preis ist angemessen (wenn auch Corsair-typisch bissle hoch). Das Teil könnte aber ruhig noch agressiver aussehen, Alu wäre auch keine schlechte Idee (würde aber den Preis sprengen)...
Ohne Staubschutz, was gerade für so ein kleines Teil wichtig wäre, ein absolut No-Go, schon gar nicht für den Preis.
Die 300€ sind okay, wenn sie noch die GPU Wakü beilegen würden, wäre der Preis meines Erachtens sogar ziemlich gut.
Das Netzteil (Corsair Reveals Its First SFX PSU, The SF600) scheint jetzt auch nicht ganz billig gewesen zu sein. (Modular, 80 + Gold )
Vor allem wenn man bedenkt, dass SFX Netzteile noch rar gesät sind.
für ca. 200 werde ich demnächst das A4 erhalten, sorry Corsair, aber da könnt ihr nicht mithalten.