Casemodding an der Schule: Ein Multitouch-Tisch entsteht
Auch an Deutschlands Schulen ist das Casemodding-Fieber ausgebrochen, wie das Tagebuch von Modstar beweist.
Seit Herbst 2009 arbeitet die PC AG der kath. Schule St. Franziskus in Berlin an einem Multitouch-Tisch, die Idee dahinter beschreibt Modstar folgendermaßen: "In einen normalen Tisch wird eine Fensterscheibe eingelassen. Ein Beamer scheint über einen Spiegel von unten auf die Glasplatte. Seitlich an der Glasplatte wird ein Infrarotnetz ausgestrahlt. Eine Kamera nimmt von unten durch ein Negativ die durch den Finger gebrochenen IR-Strahlen auf und ein Computer rechnet diese Bilddaten in Koordinaten um, die später als Mausersatz dienen sollen."
Fast jeden Montag gibt es Fortschritte zu bestaunen, die die Schüler bisweilen auch in bewegten Bildern festhalten. Zu diesen Videos zählt ein Kurztest der Wii Remote, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchen. Alle Videos und Bilder gibt es im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum: [SchülerAG] Multitouch Tisch

Ich find das Projekt klasse. Vorallem das es an einer Schule gemacht wird, find ich gut.
Caseconning = 90 Google-Treffer
Casemodding = 2.900.000 Google-Treffer, sprich eine mehr als 320.000-fach höhere Relevanz.
Es ist bisher auch kein einziges Mal vorgekommen, dass sich ein Caseconner heruntergestuft sah, wenn er in einer Meldung als Casemodder bezeichnet wurde, auch wenn ich das Endprodukt üblicherweise korrekt als Casecon oder Casemod bezeichne. Dazu weiß auch unsere liebste Online-Enzyklopädie Bescheid:
Insofern ist Casemodding wohl der legitime Überbegriff, der nicht das Maximum an Differenzierung ermöglicht.
Oder muss ich warten bis Razer sowas teuer verkauft?