CES 2008: WayTronX Carbon-Kühler
Der Hydrojet von OCZ ist bereits seit geraumer Zeit im Gespräch, wenn es um neue CPU-Kühler geht. Jetzt zeigt der Hersteller des Hydrojets namens WayTronX weitere Kühler mit derselben Technik.
Der Hydrojet von OCZ wurde erstmals auf der Cebit 2007 vorgestellt. Die besonderen Merkmale waren eine Carbon-Bodenplatte und sogenannte Nanotubes. Beide Komponenten sollen die Wärme deutlich besser leiten als Kupfer und Heatpipes. Mehr als ein Prototyp war vom Hydrojet aber bisher nicht zu sehen. Temperaturwerte blieb man ebenfalls schuldig. Lediglich die Aussage, 300 bis 400 Watt an Wärme abführen zu können, ist gefallen.
Der WayTronX Hybrid-Kühler in Aktion. (Bild: Techpowerup)
Die Kollegen von Techpowerup haben auf der CES 2008 neue CPU- und Grafikkartenkühler abgelichtet, die auf dem gleichen Prinzip basieren. Auf den Kühlern befindet sich nur der Herstellername: WayTronX. WayTronX ist der Hersteller des Hydrojet und verkauft die eigenen Produkte auch nur an Hersteller, die die Kühler anschließend selbst vermarkten.
WayTronX: Der Radiallüfter sorgt für ausreichend Frischluft. (Bild: Techpowerup)
Laut WayTronX-Webseite hört der gezeigte CPU-Kühler auf den Namen WayCool U400DT. Er ist nach eigenen Angaben der erste CPU-Kühler, der mit 400 Watt Wärmeleistung nicht überfordert ist und diese noch abführen kann. Der Kühler ist ein sogenannter Hybrid-Kühler, der Luft- und Wasserkühler vereint. Im Kühler befindet ich eine Pumpe, welche die Kühlflüssigkeit zu den Kühllamellen leitet. Mithilfe eines Lüfters wird die aufgenommene Abwärme der Kühlflüssigkeit an die Luft abgegeben, wodurch sich die Kühlflüssigkeit wieder abkühlt. Wie schon beim Hydrojet kommt beim U400DT eine Carbon-Bodenplatte zum Einsatz, die nach Aussage des Herstellers die Wärme vier mal so gut leiten soll wie eine Kupferplatte.
WayTronX: Ein Blick auf die beiden Grafikkartenkühler. (Bild: Techpowerup)
Der Kühler, den WayTronX auf der CES gezeigt hat, hielt nicht nur die CPU, sondern auch zwei Geforce 8800 GTS (G92) auf Temperatur. Hierzu werden die Grafikkarten mit einem Wasserkühler ausgestattet und mit dem CPU-Kühler verschlaucht. Eine zusätzliche Pumpe ist nicht nötig. Der CPU-Kühler fungiert als Pumpe und Radiator. Auf Techpowerup ist von 400 bis 600 Watt Verlustleistung die Rede, die der Kühler aufnehmen kann. Die verwendeten Wasserkühler für die Grafikkarten sehen nach gewöhnlichen Kühlern aus, die aus einer Kupfergrundplatte mit Kunstoffdeckel bestehen.
