Antec Signature S10: 18-kg-Koloss mit drei getrennten Kammern
Zu Beginn der Computex hat Antec in Zusammenarbeit mit Astro das Signature S10 vorgestellt, das sich mit einem Preisschild von 550 Euro am oberen Ende des hauseigenen Portfolios positioniert. Im Mittelpunkt steht der innere Aufbau, der durch drei Kammern untergliedert wird und mit seinem Kühlungssystem punkten soll.
Nachdem das Twelve Hundred für rund 160 Euro bisher Antecs teuerstes Gehäuse darstellte, will der Hersteller nun mit dem Signature S10 in die Vollen gehen. 17,8 Kilogramm bringt es bei Ausmaßen von 230 × 602 × 590mm (B×H×T) auf die Waage, wobei die Außenteile aus 4 mm starkem, gebürstetem Aluminium bestehen. Beim Körper setzt Antec auf Stahl. Platz in dem Signature S10 finden neben ATX- auch E- und XL-ATX-Systeme. Die Markteinführung soll im Juli für die besagten 550 Euro stattfinden.
Im Mittelpunkt steht bei dem Design das Drei-Kammer-System. Während in der Hauptkammer oben links das Mainboard seinen Platz findet, kommen vorne die Datenträger (6 × 3,5 Zoll, 3 × 2,5 Zoll) und unten das Netzteil nebst weiteren Laufwerken (5 × 2,5 Zoll) unter. Den Einsatz von optischen 5,25-Zoll-Laufwerken sieht Antec nicht vor. Oben ist lediglich ein verkürzter 5,25-Zoll-Schacht zugänglich, beispielsweise für eine Lüftersteuerung oder ein Kartenlesegerät.
Alle drei Kammern werden indes komplett voneinander mit Frischluft versorgt. Die vordere Kammer wird von Haus aus mit einem 120-mm-Lüfter ausgestattet. Ein solcher lässt sich in der unteren nachmontieren, ansonsten saugt dort das Netzteil Frischluft an. In der Hauptkammer werden sechs Ventilatoren vorinstalliert, davon zwei 140er im Deckel, drei 120er in der Front und ein weiterer an der Rückseite. Die vorderen Lüfter saugen die Luft durch einen "Luftzirkulationskanal" an, ein Spalt zwischen Haupt- und vorderer Kammer, Geräuschkulisse und Temperaturen sollen dadurch reduziert werden. Entsprechend der Lüftergrößen werden auch Radiatoren unterstützt, von Haus aus also ein 280er und ein 360er in der Hauptkammer.
| Gehäuse | Antec Signature S10 |
|---|---|
| Mainboard-Format | E-ATX, XL-ATX, ATX |
| Ausmaße (B×H×T)) | 590 × 230 × 602 mm |
| Material | Stahl, Aluminium |
| Gewicht | 17,80 kg |
| Datenträger | |
| Frontkammer | 6 × 3,5 Zoll, 3 × 2,5 Zoll, 1 × 5,25 zoll (verkürzt, extern zugänglich) |
| Bodenkammer | 5 × 2,5 Zoll |
| Lüfter | |
| Hauptkammer | Vorne: 3 × 120 mm, oben: 2 × 140 mm, hinten: 1 × 120 mm |
| Frontkammer | 1 × 120 mm |
| Bodenkammer | 1 × 120 mm (optional), Netzteil saugt Frischluft an |
| Kompatibilität | höhe CPU-Kühler: 165 mm |
| Länge Grafikkarten: 317 mm | |
| Netzteil: Alle Tiefen unterstützt | |
| I/O-Panel | 4 × USB 3.0, Audio-Ein- und -ausgang |
| Preis | 550 Euro |

Weit über 500€ für ein unvorteilhaftes Gehäuse, das weder besonders lange Grafik Karten, besonders hohe CPU Kühler oder zumindest durchweg 140er Lüfterplätze bietet?
Das soll wohl ein schlechter Scherz sein.
Weit über 500€ für ein unvorteilhaftes Gehäuse, das weder besonders lange Grafik Karten, besonders hohe CPU Kühler oder zumindest durchweg 140er Lüfterplätze bietet?
Das soll wohl ein schlechter Scherz sein.
rückschritt, aber jedem das seine
Ich werde aber die nächsten Jahre bei meinem Level 10 GT bleiben und das war mir schon fast schon zu teuer