Acryl-Gehäuse und Benchtables von Scythe in Japan gesichtet

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Scythe ist in unseren Breiten eher für die Herstellung von Kühllösungen bekannt. Nun hat der japanische Hardware-Hersteller in Japan ein neues Gehäuse präsentiert. Dieses besteht aus durchsichtigem Acrylglas. Neben einem geschlossenen Gehäuse wurden zusätzlich zwei weitere Benchtables für einen offenen Aufbau veröffentlicht.

Sie kennen den japanischen Hersteller Scythe vermutlich eher durch Produkte wie Lüfter oder CPU-Kühler. Beispielsweise wäre hier die erfolgreiche Mugen-Serie zu erwähnen. In Japan hat Scythe nun ein neues Gehäuse und zusätzlich zwei Benchtables für einen offenen Aufbau der Hardware veröffentlicht. Das Besondere an den neuen Produkten ist die Herstellung aus Acryl-Glas. Damit kann der Nutzer dauerhaft von jeder Seite in das Gehäuse blicken. Der Midi-Tower bringt durch das in diesem Segment ungewöhnliche Material lediglich 4,3 kg auf die Waage. Im Gehäuse können Sie eine ATX-, Micro-ATX- oder auch Mini-ITX-Platine verschrauben. Das Netzteil wird im unteren Bereich montiert. Die Festplatten können unter den 5,25-Zoll-Laufwerken angebracht werden. Zur Kühlung können insgesamt vier 120-mm-Lüfter im Gehäuse verschraubt werden. An Front-Anschlüssen stehen zwei USB-2.0-Anschlüssen und je ein Klinken-Anschluss für Lautsprecher und Mikrofon zur Verfügung.

Der ACB-Type3 stellt einen der beiden neuartigen Benchtables dar. Dieser besitzt zwei Hauptebenen. Die obere bietet dabei Platz für die Platine, auf der unteren werden Laufwerke und Datenspeicher montiert. Das Netzteil wird auch im unteren Bereich angebracht. Für CPU-Kühler wird eine maximale Höhe von 190 mm angegeben. Beim Material wird hier ebenfalls auf Acrylglas gesetzt, in dieser Ausführung 5 mm stark. Durch den Einsatz des Acryls kommt der Benchtable auf ein Gewicht von lediglich rund 2,6 kg. Außerdem gehören Power-Switch, Reset-Switch und HDD-LED mit zum Lieferumfang. Der zweite Benchtable, der ACB-Basic, ist kompakter gehalten. Bei gleich starkem Material erreicht dieser lediglich ein Gewicht von ca. 770 Gramm. Zum Einsatz kommt bei diesem schwarz oder rot gefärbtes Acrylglas. Im oberen Bereich kann der Nutzer die Hauptplatine einbauen, im unteren Segment werden, wie schon beim ACB-Type3, die Laufwerke, Massenspeicher und das Netzteil verschraubt. Scheinbar drehbare Lüfterhalterungen sorgen dafür, dass bestimmte Komponenten vom Nutzer gezielt gekühlt werden können. Zum Lieferumfang gehören auch hier das Montagematerial, die Schalter und die Betriebs-LEDs. Scythe lässt derzeit allerdings noch offen, ob die Gehäuse auch für den europäischen Markt veröffentlicht werden.

Quelle: Scythe ACC-ATX, Scythe ACB-Type3, Scythe Basic

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Chimera Volt-Modder(in)
        AW: Acryl-Gehäuse und Benchtables von Scythe in Japan gesichtet

        Also Acryl an sich find ich schon cool, hat halt auch ein paar Nachteile. So leitet es natürlich nicht so gut die Wärme ab wie z.B. Alu oder Stahl, zudem muss man in nem Acrylcase wirklich alles sehr sauber verlegen, sonst sieht es eben schnell mal besch....eiden aus
        Persönlich würd mir eh farbiges Acryl besser gefallen, also so wie die Benchtables in rot oder blau, zudem wäre ein stabiler Stahlrahmen sicher nicht verkehrt. Kollege hat selber mal in der Bay das Sunbeam Case gezogen, da war zwar der hintere Teil mit den PCIe Slots aus Metall gefertigt, dennoch machte es jeweils nen leicht wackeligen Eindruck. Sah aber eben schon hübsch aus, vorallem hatte er mit dem wirklich mal was von seiner Partybeleuchtung Was aber auch bissel doof ist: es kam beim Sunbeam ebensowenig ein Schnellbefestigungssystem zum Einsatz wie es wohl auch beim Scythe keins gibt (nach den Bildern jedenfalls). Ist schade, obwohl dann kann man ja auch gleich nen Schraubenmod machen und auf eloxierte Schrauben setzen
      • Von Chimera Volt-Modder(in)
        AW: Acryl-Gehäuse und Benchtables von Scythe in Japan gesichtet

        Also Acryl an sich find ich schon cool, hat halt auch ein paar Nachteile. So leitet es natürlich nicht so gut die Wärme ab wie z.B. Alu oder Stahl, zudem muss man in nem Acrylcase wirklich alles sehr sauber verlegen, sonst sieht es eben schnell mal besch....eiden aus
        Persönlich würd mir eh farbiges Acryl besser gefallen, also so wie die Benchtables in rot oder blau, zudem wäre ein stabiler Stahlrahmen sicher nicht verkehrt. Kollege hat selber mal in der Bay das Sunbeam Case gezogen, da war zwar der hintere Teil mit den PCIe Slots aus Metall gefertigt, dennoch machte es jeweils nen leicht wackeligen Eindruck. Sah aber eben schon hübsch aus, vorallem hatte er mit dem wirklich mal was von seiner Partybeleuchtung Was aber auch bissel doof ist: es kam beim Sunbeam ebensowenig ein Schnellbefestigungssystem zum Einsatz wie es wohl auch beim Scythe keins gibt (nach den Bildern jedenfalls). Ist schade, obwohl dann kann man ja auch gleich nen Schraubenmod machen und auf eloxierte Schrauben setzen
      • Von Gast1686258602
        Acryl-Gehäuse und Benchtables von Scythe in Japan gesichtet

        ...ich stelle mir gerade altes, vergilbtes Plastik vor...also nix für mich! Wenn man sich aber einzelne Teile nach Wunsch lackiert könnte es ganz nett werden..
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