Zotac gegen Scalper und Bots: RTX 5090 nur für die Community
Custom-Hersteller Zotac will sicherherstellen, dass die RTX 5090 und RTX 5080 in den kommenden Wochen tatsächlich an "echte" Kaufinteressierte gelangen. Im hauseigenen Discord-Server wird hierfür eine Art "Loyalitätsprogramm" eingeführt.
Die RTX 5090 und RTX 5080 sind inzwischen seit etwas mehr als einer Woche im Handel erhältlich - also, zumindest theoretisch. Denn nahezu erwartungsgemäß wurden pünktlich zum Verkaufsstart die Bots losgelassen, die sich die stark begrenzte Verfügbarkeit schneller schnappten, als manche "Multi Frame Generation" sagen konnten. Teilweise sollen die neuen Nvidia-GPUs sogar vor dem tatsächlichen Launch ausverkauft gewesen sein.
Um dem entgegenzuwirken, hat der US-amerikanische Discord-Server des Herstellers Zotac nun ein "Loyalitätsprogramm" gestartet, mit dem die beiden begehrten Nvidia-Grafikkarten auch tatsächlich in die Hände von Spielern gelangen sollen. Innerhalb der nächsten Wochen sollen primär die Zotac-Discord-Mitglieder bei Interesse mit der Kaufmöglichkeit beglückt werden - dafür gibt es aber auch einige Voraussetzungen.
So müssen Teilnehmer "ein aktives Mitglied des Discord-Servers" sein, sinnbefreite Spam-Nachrichten würden jedoch nicht zählen. Nutzern wird hier eine nicht näher definierte Zeitspanne gegeben, um sich für eine Kaufmöglichkeit zu melden, logischerweise führt laut dem Zotac-Mitarbeter jede Form der Manipulation zum kompletten Ausschluss aus der Aktion.
Die Kaufmöglichkeiten sind auf ein Exemplar pro Kunde beschränkt; zudem nennt Zotac eine "strikte Null-Toleranz-Politik" gegenüber Scalpern. Um diese durchzudrücken, werden die Seriennummern der jeweils verkauften RTX 5090 und RTX 5080 nachverfolgt, sollte sich ein Käufer dennoch beim Scalping erwischen lassen, werden diese "öffentlich vorgeführt" - in Deutschland dürfte letztgenannter Punkt eine solche Aktion unabhängig ihrer Sinnhaftigkeit schwierig durchsetzbar erscheinen lassen.
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Sollte sich der Kunde beschweren, bieten wir an auch das letzte zu stornieren, damit er sich seine Handies wo anders kaufen kann. Weg gehen die Geräte sowieso in Windeseile...
Nur soviel: bitte lese dir deine Quellen genau durch, wenn du etwas nicht verstehst, schlage es nach. Glauben und annahmen sind schlechte Ratgeber. 😀
Generell bei solchen Kanzlei Infos, jeglicher Fragestellung: Es kommt nicht von ungefähr, das diese gerne schreiben "nach unserer Auffasung...", gerade was strittige Themen Betrifft. Das ist perfekte Kundenakquise, ihr Geld bekommen sie auch wenn Sie verlieren. 😉
Wenn du mehr weißt dann erleuchte uns bitte. Am besten mit einem höchstrichterlichem Urteil. Das würde uns weiter helfen.
Solange kein Gericht darüber geurteilt hat, ist man bei Juristen immer "seiner eigenen Meinung nach" unterwegs, man muß sie nur gut begründen können.
Zum Thema: in Deutschland und der EU ist das eigentlich recht eindeutig. Es sind schon Händler und vorallem Hersteller mit deutlich weniger gescheitert.
So hat man 3 Monate lang das Problem mit den Scalpern und anders habe ich das Problem, dass mir Firmen in mein Eigentum reinreden. Letzteres ist klar schlimmer. Zumal man das Scalpen nicht wirksam verhindern wird können, sondern maximal behindern.
Du glaubst allen ernstes, dass die da einen vernünftigen Zeitraum wählen werden?
Sehr witzig, die holen raus was geht. Am besten darf man die Karte garnicht mehr weiterverkaufen oder verschenken. Das ganze wird an einen Kunden gebunden, der Traum jeder Firma, die den Gebrauchtmarkt abschaffen will.
Jeden!
Wenn man soetwas macht und den Firmen gestattet, einem bei der Verwendung eines Produkts hereinzureden, dann öffnet man das Tor zur Hölle. Die werden sich nicht damit begnügen, nur gegen Scalper vorzugehen, die werden die Gelegenheit nutzen, das für alle anderen Dinge zu ge- bzw. mißbrauchen. So, wie die IP Adressspeicherung auch eingeführt wurde, um wirklich üble Kriminelle zuu überführen, man aber in der Praxis Abmahnungen für Filesharig kassiert.
Wenn du etwas verkauft hast, dann ist es nicht mehr deines. Der Käufer kann damit machen, was er will und das ist auch gut so.
Der Hersteller kann nicht auf die Herausgabe der Karte klagen oder auf den erzielten Gewinn. Deshalb heißt es übrigens auch "unverbindliche" Preisempfehlung, der Händler darf die Ware auch billiger oder teurer verkaufen. Eine Klausel, die die Abgabe begrenzt ist wirksam, keiner kann dazu gezwungen werden etwas zu verkaufen. Sowie der allerdings Verkauf über die Bühne gegangen ist, war es das. Der Hersteller kann den Kunden dann nur noch für zukünftige Verkäufe sperren.
Das bezweifle ich stark.
Man kann in die AGBs und auch sonst, vieles reinschreiben, das unwirksam ist, das ist aber dann nichtig. An den meisten Baustellen steht auch "Eltern haften für ihre Kinder", auch wenn das schon seit vielen Jahrzehnten Quatsch ist.
Deshalb habe ich auch gefragt, ob Ferrari das ganze durchsetzen konnte, denn da wird es dann eben interessant.
Jetzt wird es noch abenteuerliche.
Haftbar? Und wie soll das aussehen?
Richtig, in der ganzen EU kann einem der Hersteller oder Händler nicht reinreden, wenn etwas verkauft wurde und das ist auch gut so.
Du kannst mich sehr gerne Korrigieren.
Hier noch ein Link zu dem Thema:
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Nur soviel: bitte lese dir deine Quellen genau durch, wenn du etwas nicht verstehst, schlage es nach. Glauben und annahmen sind schlechte Ratgeber. 😀
Generell bei solchen Kanzlei Infos, jeglicher Fragestellung: Es kommt nicht von ungefähr, das diese gerne schreiben "nach unserer Auffasung...", gerade was strittige Themen Betrifft. Das ist perfekte Kundenakquise, ihr Geld bekommen sie auch wenn Sie verlieren. 😉