RTX 5060 bis 5090: "substanzielle Lieferprobleme bei Nvidia"
Nvidia soll hinsichtlich der Verfügbarkeit der Geforce RTX 5060 bis 5090 von substanziellen Problemen innerhalb der Lieferkette betroffen sein, wie der Analyst Ming-Chi Kuo und die Website DigiTimes Asia übereinstimmend berichten.
Wie der chinesische Tech-Analyst Ming-Chi Kuo und die Website DigiTimes Asia jetzt übereinstimmend berichtet haben, soll Nvidia im Hinblick auf die Verfügbarkeit der Geforce RTX 5060 bis Geforce RTX 5090 wohl von substanziellen Problemen innerhalb der Lieferkette betroffen sein. Während sich die Geforce RTX 5060 demzufolge in den April verschiebt, soll sich die ersten vier Laptop-GPUs dementsprechend um ganze zwei Monate verspäten, heißt es nun.
Die Markteinführung der High-End-RTX-50-Serie von Nvidia, die ursprünglich für Januar 2025 geplant war, wurde laut Quellen aus der Notebook-Lieferkette auf März verschoben. Diese Verzögerung betrifft auch die Mittelklasse- und Einstiegsmodelle, deren Veröffentlichung nun von März auf April verschoben wurde. - DigiTimes Asia -
In diesem Zusammenhang erklärt sich dann auch, dass die bislang kleinste der Blackwell-Grafikkarte für den Desktop, die Geforce RTX 5070, von Februar auf März verschoben wurde. Wie die Website 3DCenter.org anmerkt, überrascht es, dass Nvidia die Grafikkarten angesichts dieser Lieferprobleme nicht noch weiter verschoben hat, um die Nichtverfügbarkeit etwas zu reduzieren.
(...) angesichts der Lieferprobleme wäre es wohl das kleinere Übel, den ursprünglichen Termin nicht einhalten zu können, als wiederum ein derartiges Marktstart-Chaos zu verursachen. - 3DCenter.org -
3DCenter.org bezieht sich damit auf das Release der Geforce RTX 5080 und vor allem Geforce RTX 5090, deren Marktstart einem waschechten "Paper Launch" schon ziemlich nahekommt. Den kleineren Modellen soll es ähnlich ergehen.
Die Versorgungsprobleme werden die Massenproduktion der kommenden Geforce RTX 5070 und Geforce RTX 5060 wahrscheinlich von ursprünglich Februar - März auf März - April verschieben. Diese begrenzte Verfügbarkeit bedeutet, dass diese beiden Grafikkarten sofort ausverkauft sein werden, selbst dann, wenn die Produktion im Zeitplan bleibt. - Ming-Chi Kuo -
Gerade der Start der vielleicht vielversprechendsten Grafikkarte dieser Generation, der Geforce RTX 5070 Ti, steht unter demselben schlechten Stern wie die Premiere der Geforce RTX 5090. Der Handel bereitet sich offensichtlich bereits auf eine hohe Nachfrage und eine schlechte Verfügbarkeit vor, wie erste Preise zeigen.
Die Geforce RTX 5070 Ti erscheint am 20. Februar und macht bereits jetzt zu Preisen von 1.000 Euro und mehr in den Online-Shops der Händler die Runde. Die UVP von hierzulande 879 Euro werden Spieler wohl nur selten zu Gesicht bekommen.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: Ming-Chi Kuo, DigiTrends Asia via 3DCenter.org

Dem Boardpartner wird einfach vorgeben "Preis X + maximal 20% für das teuerste Customdesign" andernfalls drohen Sanktionen, er bekommt dann einfach keine Grafik- und Speicherchips mehr. Und zwar unabhängig wie hoch die Nachfrage wäre. Das dämmt natürlich nicht das gesamte Problem ein, würde allerdings die aktuelln Fantasiepreise der Hersteller verhindern.
Und diese Waferfläche muss auch noch entsprechend lange im Voraus gebucht werden.....
TSMC (Produzent mit der am weistesten entwickelten Fabrikation) müsste halt ihre Fabriken enorm erweitern - obs helfen würde, bei der KI Nachfrage, ist trotzdem ungewiss.
Überschlage doch mal selber...... wenn du eine Ware einmal zum gefühlt "absoluten Sparpreis" verkaufen sollst, oder die selbe Menge zu einer weitaus höheren Summe - was würdest du persönlich tun, wenn diese Ware nicht unbegrenzt vorhanden ist, weil die Produktion nicht nachkommt?
Ich denke mal, es ist Imagepflege, wenn ich es so sehe. Und die Treiberunterstützung muss ja auch bezahlt werden.
Von daher, wäre es sogar nach vollziehbar, wenn Nvidia mal mit dem Gamermarkt aufhört..... Werden sehen.
Das Problem der Scalper würde man nur in den Griff bekommen, wenn man diese am langen Arm verhungern lassen würde. Nur leider ist das völlige Illusion, da die Gier nach den Karten den Denkapparat komplett aussetzen läßt und selbst absurd hohe Preise keine Rolle spielen.