Geforce RTX 5090 vs. 4090: Mobil ist Blackwell ein Rückschritt
Im Generationsvergleich mit der Geforce RTX 4090 Notebook-GPU ist die neue Geforce RTX 5090 Notebook-GPU gemessen an ihrer nativen Rechenleistung mit und ohne Raytracing abseits von DLSS 4 mit MFG überraschend ein echter Rückschritt.
Im direkten Generationsvergleich mit der Geforce RTX 4090 Notebook-GPU ("Ada") ist die neue Geforce RTX 5090 Notebook-GPU ("Blackwell"), gemessen an ihrer nativen Rechenleistung mit und ohne Raytracing abseits von Multi Frame Generation, sehr überraschend ein echter Rückschritt in sämtlichen Auflösungen, wie zahlreiche unabhängige Testberichte jetzt belegen. Trotz seines Plus von 8 Prozent an Shadereinheiten muss sich der GB203 hinter dem AD103 einsortieren.
Konnte die Geforce RTX 5090 die Geforce RTX 4090 im Desktop zumindest noch um durchschnittlich rund 20 bis 25 Prozent bei der nativen Rechenleistung übertreffen, wenngleich hierfür auch eine deutlich höhere Leistungsaufnahme vonnöten war, stagniert die Leistung im Notebook und ist in vielen Fällen gar ein Rückschritt.
Quelle: Notebookcheck
Im Test von Notebookcheck schlägt das Razer Blade 16 (2024) mit einem Core i9-14900HX und einer Geforce RTX 4090 Notebook-GPU das Razer Blade 16 (2025) mit Ryzen AI 9 HX 370 und der Geforce RTX 5090 Notebook-GPU deutlich, während sich das neue Flaggschiff nur knapp gegen die Geforce RTX 4080 Laptop-GPU im Alienware x16 R2 behaupten kann. Ein echter Paukenschlag, auch wenn hierbei berücksichtigt werden muss, dass die Blackwell-GPU mit lediglich 160 Watt zurechtkommen muss, während die Ada-GPUs mit 175 Watt arbeiten.
Quelle: ComputerBase
Auch ComputerBase sieht die Geforce RTX 4090 Notebook-GPU unter diesen Voraussetzungen durchschnittlich rund 3 Prozent vor der neuen Geforce RTX 5090 Notebook-GPU. Wenngleich die Blackwell-Speerspitze mit bis zu 175 Watt und einer schnelleren CPU noch einmal etwas mehr Leistung freisetzen wird, so bleibt der Leistungssprung im Notebook sogar noch einmal hinter dem ohnehin schon vergleichsweise enttäuschenden Ergebnis in Desktopsystemen zurück.
Im mobilen Chassis macht Geforce RTX 5000 gegenüber Geforce RTX 4000 ohne höhere TDP (es bleibt bei maximal 150 + 25 Watt) bei der Rohleistung einen noch kleineren Sprung als im Desktop-PC.
- ComputerBase -
Auch beim Test von HardwareLuxx konnte die Geforce RTX 5090 Notebook-GPU ihren direkten Vorgänger nicht schlagen, wenngleich sie auch hier nur 160 Watt aufnehmen durfte, da Nvidia exklusiv das Razer Blade 16 (2025) als Testsample verschickt hat.
Auch wenn man der Geforce RTX 5090 Notebook-GPU die Chance geben sollte, sich mit 175 Watt (150 + 25 Watt) zu beweisen, so fällt der Leistungssprung im Notebook ungeachtet dessen noch einmal geringer aus als im Desktop-PC.
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Quelle: Notebookcheck, ComputerBase, HardwareLuxx

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Die Frage ist natürlich, wie viel hier auf die neuen CPUs zurückgeht. In einem Laptop teilen sich CPU und GPU ein gemeinsames Powerbudget und gerade Raptor Lake in den 4090 Laptops nimmt sich da gern einen guten Schluck aus der Pulle. Entweder die CPU zieht nur 50W und die GPU bekommt die vollen 175W, dann ist man aber oft CPU-limitiert oder die CPU darf 100W+, dann bleiben aber nur 120W für die GPU übrig.
Spannend wäre ein reiner GPU-Test@175W wie Steel Nomad.
Trotzdem ist das natürlich nur ein kleiner Sprung. Wer eine 4080 oder 4090 im Laptop hat, kann diese Gen skippen und 2027 nochmal gucken.
Physikalisch sind da eben Grenzen gesetzt.
Sowohl in der chipfertigung als auch in der Wärmeabfuhr und somit TGP limit.
Trotzdem enormer FPS Zuwachs durch mfg. Aber das ignoriert man einfach