Geforce RTX 5000: Neuer Adapter soll Überhitzungen erkennen - zwei Lösungen in Arbeit
Hardware Busters arbeitet derzeit an einem neuen Adapter, der Schutzschaltungen für den 16-Pin-Stromstecker bereitstellen soll. Dadurch sollen künftige Vorfälle von schmelzenden Stromsteckern an RTX-5000-Grafikkarten verhindert werden.
Nach mehreren Berichten über schmelzende Stromstecker in Zusammenhang mit Nvidias neuen Grafikkarten - allen voran dem Flaggschiff Geforce RTX 5090 - hüllt sich das Unternehmen weiterhin in Schweigen. Gleichzeitig sind zumindest einige Boardpartner und Netzteil-Hersteller mit der Suche nach einer Lösung bemüht. Und an einer ebensolchen arbeitet nun offenbar auch Hardware Busters von Aris Mpitziopoulos - dem CEO von Cybenetics und Entwickler des gleichnamigen Netzteil-Standards.
Messen und Abschalten
Konkret entwickelt Hardware Busters derzeit einen neuen Adapter, der direkt in den 16-Pin-Anschluss an der GPU gesteckt werden und dort Überhitzungen erkennen soll. Damit soll er wohl die Funktion von Schutzschaltungen übernehmen, die Nvidia selbst angeblich mit den RTX-4000-Grafikkarten gestrichen hat.
Konkret sind derzeit zwei Lösungen im Gespräch: Wahlweise ein Überhitzungsschutz auf Basis eines Thermistors (Kaltleiters) oder ein Überstromschutz mit Shunt-Widerständen. In beiden Fällen soll eine Überlastung einzelner Adern zuverlässig erkannt und über die Sense-Pins an die Grafikkarte weitergeleitet werden. Sprich: Wenn einzelne Kabel zu heiß werden, wird der Strom abgeschaltet. Die aktuelle Rechenleistung der Grafikkarte bricht dann natürlich ein, bis das Problem behoben ist.
Zuletzt zum Thema: Geforce RTX 5090/4090: Zwei weitere Berichte über geschmolzenen Stecker aufgetaucht
Welche der beiden Lösungen Hardware Busters am Ende verbauen will, ist derzeit noch offen. Zwar wären beide Ansätze gleichzeitig möglich, das würde aber die Produktionskosten erhöhen. Zudem fehlt auch noch einiges an Entwicklungsarbeit - im Vergleich zu dem oben abgebildeten, sperrigen Prototyp soll der finale Adapter angeblich kompakter werden. Wann und zu welchem Preis er erscheinen soll, ist bislang leider noch nicht bekannt.
Selbst falls der neue Adapter von Hardware Busters das Schmelzen weiterer Stromstecker an RTX-5000-Grafikkarten verhindern kann, ist das natürlich keine wirkliche Lösung. Von den Kunden kann nicht verlangt werden, sich eine separate Schutzschaltung zu kaufen, nur um sicherzustellen, dass eine frisch gekaufte Grafikkarte nicht direkt die Kontakte des Stromsteckers durchglüht. Stattdessen wäre eine richtige Lösung, beispielsweise ein Standard mit höheren Toleranzen oder serienmäßige Schutzschaltungen auf Nvidias neuen Grafikkarten, dringend notwendig.
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Quelle: Hardware Busters via Tom's Hardware / 3D Center

Auf das Heizdeckenszenario heruntergebrochen; wenn die Heizdecke fackelt würde ich dort anfragen; wenn das Kabel abfackelt dann beim Kabelhersteller.
Ist am Ende auch egal, weil du siehst es dem Kabel nunmal nicht an! Da ist doch der Hund begraben; ein solches Kabel was so eng konzipiert ist, dass selbst äußerlich nicht nachvollziehbare Defekte, die bei "normalem" Nutzen entstehen können (ich gehe mal davon aus, dass Roman nicht hunderte Male umgesteckt hat oder das Kabel ständig nur massiv verbiegt) zu einem solchen Fail führen können, sind einfach ein Design-Fail!
Auch so ein Thema, welche Toleranzen gibt es denn? War ja bei der allerersten Inkarnation ein Thema bei Igor, wo eben die Gussstecker einfach nicht sauber waren und nur dadurch schon Kontaktprobleme vorherrschten. Man hat es mit den verlängerten Pins deutlich verbessert, aber scheinbar nicht genug.
Sehe ich anders und dürfte auch keine rechtlich schnell und eindeutig lösbare Thematik sein. In Romans Beispiel sind drei Komponenten involiert; der erste Ansatz sollte sein, dass Kabel zu prüfen! Das zweite Thema wäre dann sehr wahrscheinlich GPU und dann erst Netzteil. Sehe da auch nicht (außer man nutzt das NV Kabel) den GPU Hersteller in der ersten Reihe, sondern eben den Kabelhersteller. Wenn die identisch sind, gut, macht es einfacher. In Romans Beispiel wäre aber in meinen Augen erst einmal der Netzteilhersteller (wobei das ja ein Zubehörkabel von einem Netzteilherstelelr) an der Reihe.
Ist halt Platztechnisch ein echtes Problem und weder gewollt noch so ohne weiteres möglich; dazu wenn wir alle ehrlich sind, absolut sinnlos und auch außerhalb jeder Spec! Sinnvoll wäre (spätestens nach dem 4090 Desaster) eine neue Spec gewesen und keine minimale Verbesserung! Man würde ja mit einem 6 PIN auskommen, wenn man den denn richtig beschaltet; AWG12 und Mega Fit 30A! Dann hat man 3 x 30A (Steckerseitig; beim Kabel noch Reserven, das hängt meines Wissens von der Aderzahl im Kabel ab und je mehr kleine Litzen je geringer die Belastung) bei 30° und damit 100% Leistungsreserven bei 600W. Dazu kommt, dass der Stecker kaum größer sein dürfte, MegaFit hat zwar 5,7mm Pitch, aber eben nur die halbe Anzahl an Kontakten wie der 2,5mm Pitch der MicroFit.
Und damit bricht jede Forderung gegen NVidia in sich zusammen.
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Auf das Heizdeckenszenario heruntergebrochen; wenn die Heizdecke fackelt würde ich dort anfragen; wenn das Kabel abfackelt dann beim Kabelhersteller.