Asus Proart Geforce RTX 5080 mit SSD und GPU-Rotation

21
News Sven Bauduin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Asus Proart Geforce RTX 5080 mit SSD und GPU-Rotation
Quelle: Asus

Nachdem die Asus Proart Geforce RTX 5080 bereits auf der Computex 2025 vorgestellt wurde, hat der taiwanische Hersteller jetzt weitere Details preisgegeben. Neben einer M.2-SSD verfügt die Grafikkarte über ein um 90 Grad gedrehte GPU.

Nachdem die Asus Proart Geforce RTX 5080 16GB bereits auf der Computex 2025 vorgestellt wurde, hat der taiwanische Hersteller in einer Nachbetrachtung der Messe jetzt weitere Details bekanntgegeben. Neben einer optionalen PCIe-SSD verfügt die Grafikkarte über einen um 90 Grad gedrehten Blackwell-Grafikprozessor, wie das Bildmaterial aus dem YouTube-Video von Asus Norh America offengelegt hat.

Asus Proart Geforce RTX 5080 Quelle: r/sffpc Asus Proart Geforce RTX 5080 Quelle: r/sffpc

Der M.2-Steckplatz, welcher der separat erhältlichen SSD-Edition des Custom-Designs vorbehalten bleibt, ist dabei auf der Backplate platziert und befindet sich unter einer kleinen Abdeckung, dem sogenannten Cooling Shield. Eine noch interessantere Anpassung nimmt Asus bei der GPU, dem GB203-Grafikprozessor, vor, der auffälligerweise um 90 Grad gedreht auf dem PCB verlötet wurde.

Asus Proart Geforce RTX 5080 Quelle: VideoCardz Wieso die Asus Proart Geforce RTX 5080 über eine solche GPU-Rotation verfügt, welche bislang bei keinem anderen Custom-Design zu beobachten war, erklärte Asus bislang nicht. PCGH hat eine entsprechende Anfrage an den Hersteller gestellt.

Weitere Informationen und entsprechende Impressionen liefert das ausführliche YouTube-Video von Asus North America.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Ihre Meinung ist gefragt!

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.

Quelle: Asus North America via VideoCardz

21
    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Exakt. Du hast eine Fragestellung auf logischer Ebene gestellt und das sind die Links die Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Dass diese ihrerseits auf physischer Ebene aus mehreren Punkt-zu-Punkt-Lane-Paaren bestehen (physisch hat der Rx nix mit Tx zu tun), nützt dir nichts, denn auf physischer Ebene findet kein Routing statt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Exakt. Du hast eine Fragestellung auf logischer Ebene gestellt und das sind die Links die Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Dass diese ihrerseits auf physischer Ebene aus mehreren Punkt-zu-Punkt-Lane-Paaren bestehen (physisch hat der Rx nix mit Tx zu tun), nützt dir nichts, denn auf physischer Ebene findet kein Routing statt.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        So, ich habe jetzt noch mal etwas nachgeforscht. Es stellt sich raus, dass die einzelnen Lanes zwar physisch getrennt sind, logisch aber zu einem Link zusammengefasst werden und die einzelnen Pakete per Interleaving auf die Lanes verteilt werden. Das Problem, dass man wie bei einer parallelen Verbindung einen zeitlichen Versatz ausgleichen muss, um die Pakete wieder zusammenzubauen wird dabei mit Puffern gelöst. Da aber dementsprechend keine Pakete über einzelne Lanes gehen und somit einzelne Lanes auch keine Adressen übermitteln können, kann man den Link auch nicht aufteilen.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Bei deinem "Baum" sollen an der GPU ein 12er und ein 4er Ast wieder zusammenwachsen.
        Ja stimmt, ein Baum passt nicht wirklich. Aber wenn man es entsprechend aufdröselt und ein x16-Link aus 16 Punkt-zu-Punkt-Verbindungen bestehen würde, was er zumindest physisch tut, wäre es ein Wald aus 16 Bäumen, von denen zwölf von der CPU zur GPU gehen und vier von der CPU über einen Switch zur GPU oder zur SSD.

        Wenn das ginge wäre das sogar erheblich einfacher als ein 36-Port-Switch, der wirklich auch Load-Balancing über alle Ports betreiben muss, weil er Traffic von 20 Quellen auf 16 Ziele verteilen können muss, weil dann im Endeffekt vier Drei-Port-Switches reichen würden, die jeweils nur den Traffic von zwei Quellen auf ein Ziel verteilen können müssen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bei deinem "Baum" sollen an der GPU ein 12er und ein 4er Ast wieder zusammenwachsen. Das geht, wie gesagt, nicht. Und die Punkt-zu-Punkt-Verbindungen werden nicht zeitversetzt aufgebaut, sondern bestehen am Initialisierung: Eine vom Switch zur CPU. Eine von der SSD zur CPU. Und eben eine von der GPU zur CPU oder zum Switch. Aber nicht zu beidem, das wäre eine Punkt-zu-Punkte-Verbindung.^^
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Und weiter? Ein Hub sendet eingehende Daten an alle Ausgänge. Ein Managed Switch sendet sie nur an den einen Port, hinter dem der Empfänger steckt.
        Was ein Hub macht, ist direkt konträr zu einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung, während ein Switch im Endeffekt zeitversetzt Punkt-zu-Punkt-Verbindungen aufbaut.
        Zitat von PCGH_Torsten
        Aber auch die sind in der Grundform nicht in der Lage, ein Load-Balancing zwischen mehreren, teilweise gar indirekten Verbindungen zu einem Ziel zu verwalten und können sich, wenn keine expliziten Prüf-/Sicherungsmechanismen dagegen vorliegen, sogar selbst abschießen, wenn sie über eine derartige Schleife Daten an sich selbst senden. Mehrwege-Routing ist, bei latenzkritischen Verbindungen, eine um Größenordnungen schwierigere Angelegenheit als einfaches "Alles für A geht Richtung X" in einem Baumsystem.
        Was ich vorgeschlagen habe ist aber doch ein Baum. Ich habe das jetzt so verstanden, dass du an einen Switch mit 16+4+16 Ports denkst, bei denen 16 Ports mit der GPU, vier mit der SSD und 16 mit der CPU verbunden sind, während ich vorschlage, dass man zwölf Lanes der GPU direkt mit der CPU verbindet und an einen 4+4+4-Port-Switch entsprechend die verbleibenden Lanes der GPU, die SSD und die CPU anbindet.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk