Hilfe im Forum: Kurioses Fps-Problem mit RTX 4070 und Ryzen 7 7800X3D
Ein Fps-Problem bei einem neu erstandenen PC mit RTX 4070 und Ryzen 7 7800X3D sorgte kürzlich im PCGHX-Forum für Rätselraten. Doch auch nach Behebung des Fehlers tauchte das Problem erneut auf, womit eigentlich nicht zu rechnen war.
Das PCGHX-Forum ist eine beliebte Anlaufstelle bei Hardware-Problemen und so wandte sich kürzlich auch User "indalamaar" in einem Thread an die Community, der von einem Gaming-PC mit Geforce RTX 2080 Ti und Intel Core i9-9900 auf ein neues System mit Geforce RTX 4070 und Ryzen 7 7800X3D umgestiegen war. Dieses hatte bei einem Händler via Kleinanzeige erstanden, jedoch brachte der Wechsel nicht im Geringsten das erhoffte Leistungsplus.
Statt mehr Performance gab es trotz besserer Hardware weniger Leistung: So war etwa der TimeSpy-Score im 3DMark circa 1.400 Punkte geringer und auch die Bildrate im Survival-Spiel Rust viel gut 30 bis 60 Fps geringer aus. Windows- und Treiber-Neuinstallationen brachten keine Abhilfe. Nachdem es allerlei Vermutungen und typische Lösungsvorschläge gegeben hatte, zeigte sich mit einem GPU-Z-Screenshot und einem Foto des offenen Gehäuses dann letztlich der Fehler: Die Grafikkarte war im zweiten PCI-E-Slot steckend nur einfach angebunden, statt in dem dafür vorgesehen Steckplatz mit x16-Lanes.
Nach falschem PCI-E-Slot spinnt der Treiber
So weit, so gut, doch nachdem die Problematik durch das Umstecken der Grafikkarte behoben wurde, trat das Fps-Problem am nächsten Tag aus unerklärlichen Gründen erneut auf und auch in GPU-Z war wieder nur von einer x1-Anbindung zu lesen. Letztlich lag jedoch offenbar kein Hardware-Defekt vor, sondern dieses Mal verursachte der Treiber das Problem. Über das Tool Display Driver Uninstaller (DDU) wurde der Grafikkartentreiber von "indalamaar" dann noch einmal deinstalliert, der PC neu gestartet sowie der aktuelle Treiber wieder heruntergeladen und installiert. Und siehe da: Das Fps-Problem war endlich behoben.
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Leute wechseln die GPU, z.B. von einer Nvidia auf AMD-Karte, und haben dann große Stabilitätsprobleme. Leider kann man bei Windows nicht einfach so die Hardware tauschen, sondern muss entweder das System neu aufsetzen, oder eben mit z.B. DDU Reste entfernen, bevor man neue Treiber installieren kann.
Tritt hauptsächlich auf, wenn man den GPU-Hersteller wechselt (vielleicht auch nicht komplett versehentlich...). Aber ich kann mir vorstellen, dass sich Hersteller auch manchmal selbst auf die Füße treten.
Also sicherheitshalber immer DDU benutzen bei GPU-Wechsel! (Auch wenn der eine oder andere mal Glück hat und es ohne geht...)
Also tut euch selber einen gefallen, selbst wenn ihr grundlegend in der Lage seid den PC richtig zu konfigurieren und schaltet den Quatsch einfach ab