Geforce RTX 3090 unter Wasser: Erster Versuch von der8auer mit Schraubzwingen
Übertakter "der8auer" hat sich eine Gigabyte Geforce RTX 3090 Gaming OC geschnappt und untersucht, ob unter Wasser nicht noch ungeahnte Leistungsreserven in ihr schlummern. Temperaturseitig ist sein Experiment mit Behelfskühler durchaus vielversprechend - Taktwunder darf man bei der 350-Watt-Grafikkarte aber nicht erwarten.
Custom-Designs wie auch die Founders Edition der Geforce RTX 3090 sind nicht ohne Grund bullig: 10.496 Shader-ALUs und 24 GiByte GDDR6X-Speicher wollen bei einer typischen Leistungsaufnahme von 350 Watt schließlich gut gekühlt werden. Wasser sollte den Pixelbeschleuniger erfahrungsgemäß besser auf Temperatur halten und auch einen größeren Overclocking-Spielraum erschließen. Ob das auch für die Geforce RTX 3090 gilt, untersucht der Youtuber und Übertakter "der8auer"in einem Video. Als Versuchsobjekt dient ihm eine Gigabyte Geforce RTX 3090 Gaming OC.
Zunächst stellt "der8auer" fest, dass die Karte im Silent- und OC-Modus gar nicht mal so unterschiedlich taktet. Mit rund 1.500 statt 1.800 Umdrehungen pro Minute arbeiten die Lüfter in Ersterem aber hörbar ruhiger. Umgekehrt wird die GPU im 3D Mark Timespy bei 1440p etwa 70 °Celsius warm, im OC-Mode sind es knapp 6 Grad weniger.
Beim Auseinandernehmen der Grafikkarte sticht dem Youtuber die ungewöhnliche Stromanbindung ins Auge. Die eigentlichen 8-Pin-Anschlüsse hat Gigabyte, weil die Platine bereits ein gutes Stück vorher endet, in den Kühler integriert. Diese Steckeranordnung kann man zwar abnehmen, allerdings sind die eigentlichen Stecker an der Platine in einem anderen Design gehalten, sodass man die von Gigabyte installierte Verlängerung auch nach dem Umbau weiternutzen muss - mit negativen Auswirkungen auf die Optik.
Neuer Lochabstand: Schraubzwingen tun's auch
In Ermangelung eines passenden Kühlblocks montiert "der8auer" einen EK Thermosphere. Dabei handelt es sich um einen Universalkühler, der lediglich die GPU einer Grafikkarte abdeckt. Als ganz so universell erweist sich der Thermosphere wegen der geänderten Anordnung der Bohrungen jedoch nicht. Der Übertakter entfernt daher zwei der Abstandshalter und schraubt den Kühler nur einseitig fest. Den Rest erledigen Schraubzwingen.
Kommen wir zur Moral von der Geschicht': Der Umbau lohnt sich, wenn man auf die GPU-Temperatur schaut. Bei Last sind es nach 20 Minuten etwa 50 °Celsius. Dementsprechend rentiert sich der Umbau auch mit Blick auf die Lautstärke. Wie es um das Thema Overclocking bestellt ist, hat "der8auer" mit seiner Behelfslösung zwar noch nicht erschöpfend untersucht. Allerdings kann man bereits festhalten, dass das OC-Potenzial auch unter Wasser überschaubar ausfällt und der Performancezuwachs zwar mess-, aber nicht fühlbar ist.
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Alle weiteren Details und Ergebnisse finden Sie im Video von "der8auer" - weitere Meldungen zur Geforce RTX 3090 auf unserer Themenseite. Dort bieten wir neben unserem Review beispielsweise noch einen Extremtest mit Auflösungen bis zu 8K.
Quelle: Youtube

Die 45 - 56 % Leistungssteigerung in 2560x1440 - 3840x2160 haben schon einen gewissen Charme.
Mich würde natürlich meine native Auflösung interessieren: UWQHD/3440x1440. Aber man kann nicht alles haben. Man könnte ja die Mitte anpeilen: I aim 4the middle. +50 % Zuwachs. Würde für mein AC:V bei ca. aktuell 60-70 fps 90-105 bedeuten... Denke ich warte noch bis 2021 wenn mal eine 3090ti (bei vollständiger Konfiguration des GA-102 Chips und GDDR6X- Speicher) erscheint mit Fullwaterblock z.B. Hydrocopper! Dann schlag ich zu bei max. 2.000 € und erwarte 150 fps bei geschmeidigen Temperaturen!
Warum dies so ist, da kann man nur spekulieren (oder auch lassen), da es nun einmal so ist. Interesant fand ich seinen ersten Test zu einer 3080 Costume-Karte von Asus, die immer bei 1980 MHz lief, egal welches Bios er ausgewählt hatte - da stellte sich mir die Frage, ob er evtl. eine spezielle Karte (Golden Sample) erhalten hat, die Dauerhaft diesen Takt vertragen und halten konnte.
Gab es da nicht mal einen "Vorfall" von MSI, wo die Karten immer mit dem OC Bios liefen? Erinnerte mich irgendwie sehr stark daran - wäre aber nichts Neues...
Im Endeffekt kann man zumindest was OC angeht bei der Ampere-Generation, selbst mit einer Wasserkühlung, nicht mehr all zu viel raus holen, der einzige Vorteil ist dann nur, dass die Bauteile kühler bleiben und das Gantze deutlich leiser läuft.
eben stark 'auf kante genäht' das ganze.
fragt sich nur: warum das?
wäre doch nicht nötig gewesen, ausse das ein upgrade von 20xx sich weniger stark gelohnt hätte, aber daran wären wir auch nicht gestorben und nv auch nicht.
bleibt noch die 'dunstwolke' die da von der komkurrenz sich am horizont abzeichnet,
aber SOVIEL angst muss sich nv da doch auch nicht drum machen oder?......