Geforce RTX 3090: EKWB präsentiert Wakü-Sandwich gegen Speicherhitze

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Geforce RTX 3090: EKWB präsentiert Wakü-Sandwich gegen Speicherhitze (3)
Quelle: EKWB

Im Rahmen der hauseigenen "EK Expo" zeigt der Wasserkühlungshersteller derzeit ein neues Kühlblockkonzept in doppelter Ausführung für die Geforce RTX 3090.

Neben seinem Auftritt im Rahmen der derzeit digital stattfindenden Elektronikmesse CES 2021 hat Wakü-Hersteller EKWB aktuell auch die markeneigene EK Expo virtuell am Laufen und zeigt dabei unter anderem ein neues Kühlblockkonzept, das wohl am ehesten an ein Sandwich erinnert. Der hohen Leistungsaufnahme und damit einhergehender Abwärme aktueller High-End-Grafikkarten Rechnung tragend gibt es dabei speziell für die Geforce RTX 3090 mit ihren GDDR6X-Speicherbausteinen, die bekanntlich teils auf der Vorder- und teils auf der Rückseite verbaut sind, auch Wasserkühlung für die ab Werk verbaute Backplate.

Das als "aktive Backplate-Kühlungslösung" bezeichnete Design von EKWB entspricht dabei einem separaten Wasserblock und soll neben der Geforce RTX 3090 auch zur RTX 3080 kompatibel sein. Die Lösung kombiniert direkt zwei Wasserblöcke, die auf beiden Seiten der Grafikkarte installiert sind und welche die sonst auf der Vorderseite gekühlte GPU unter einer recht massiven Flüssigkeitskühlung "einklemmen". Den offiziellen Bildern nach zu urteilen, handelt es sich dabei laut Videocardz.com wahrscheinlich um das Nvidia-Referenzdesign hinsichtlich der Platine, das nicht mit der Founders Edition zu verwechseln ist.

Laut Hersteller handelt es sich um die "erste richtige" aktive Backplate-Kühllösung, die nahtlos integriert ist und zwar auf eine Art und Weise, die keine zusätzlichen Soft-Tubing-Verbindungen erfordert. Da die Platine laut EKWB selbst im Grunde ein riesiger Kühlkörper ist, da sie aus mehreren Kupferschichten elektrischer Leiterbahnen besteht, könne sie die Wärme von allen Komponenten auf der Platine hervorragend ableiten.

Durch die Ableitung überschüssiger Wärme von der Platine wird dabei die Gesamttemperatur aller Komponenten auf der Platine gesenkt, auch derer, die nicht direkt gekühlt werden. Als Nebeneffekt soll durch die Wärmeleitpads zwischen PCB und Backplate zudem leidiges Spulenfiepen vermieden werden und durch mehr Stabilität im Vergleich zur Standard-Backplate auch allgemein ein besserer Absorber gegen Vibrationen geboten werden. Zur Markteinführung ist bisher nichts bekannt.

Bildergalerie

Quelle: ekwb.com via Videocardz.com

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Swordper Schraubenverwechsler(in)
        heute habe ich mir gedacht, warum gibt es sowas nicht, habe mir selber eine konstruiert und werde die im Februar bauen. Und nun sehe ich den Artikel Meine wird sicher früher fertig sein.
      • Von Swordper Schraubenverwechsler(in)
        heute habe ich mir gedacht, warum gibt es sowas nicht, habe mir selber eine konstruiert und werde die im Februar bauen. Und nun sehe ich den Artikel Meine wird sicher früher fertig sein.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn da in beide Richtungen eine Kausalität vorliegen würde, dann müssen die Spulen vieler 3090 aber LN2-gekühlt sein.

        Zitat von Sinusspass
        Die Anschlüsse sind beide jeweils auf der rechten Seite des Terminals. Sofern da nicht der Praktikant beim Aufbau gepfuscht hat, strömt das Wasser also seriell zuerst durch den Hauptkühler, dann im Terminal nach oben, dort durch die Backplate und dann wieder raus. Was macht man aber, wenn man lieber die linken Anschlüsse wählt? Dann würde es mit dem Aufbau ja einmal komplett vorbei gehen. Man könnte da einen Stopfen setzen, um die Seite zu wählen, ja, aber was macht man, wenn man beispielsweise beide Anschlüsse unten wählen will? Gut, mehr Stopfen würden an sich gehen.
        Und genau das ist der Punkt, ich würde wirklich gerne wissen, wie die das genau gemacht haben.
        Das Terminal hat auf der Oberseite zwei Anschlüsse und auf der Unterseite nur einen, scheint aber in sich symmetrisch zu sein. Für "beide Links" müsste man es um 180° montieren, was wieder eine seriele Wasserführung erlauben würde. Schwerer nachvollziehbar ist die Nutzung des zweiten Anschlusse auf der (in den Bildern) Oberseite. Diagonal gegenüberliegende Anschlusspositionen ergeben für mich nur Sinn, wenn man intern zwischen seriell und parallel umstellen kann (vergleiche Watercool-SLI-Brücken), aber dann sollte man die Option auch gleich auf beiden Seiten bieten und vier Ports vorsehen.
      • Von Richu006 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von econaut
        Wieder was gelernt. Wusste nicht, das kalte Spulen mehr fiepen, wenn ich das oben richtig verstanden habe.
        Ich bin ja nicht sol extrem fan von Igor. Mag seine Art nicht umbedingt. Aber er hat teils sehr informative Videos.

        Ab minute 16:00 geht es genau um die Temperatur und Kühlung der Spulen.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von econaut Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wieder was gelernt. Wusste nicht, das kalte Spulen mehr fiepen, wenn ich das oben richtig verstanden habe.
      • Von Sinusspass Volt-Modder(in)
        Die Anschlüsse sind beide jeweils auf der rechten Seite des Terminals. Sofern da nicht der Praktikant beim Aufbau gepfuscht hat, strömt das Wasser also seriell zuerst durch den Hauptkühler, dann im Terminal nach oben, dort durch die Backplate und dann wieder raus. Was macht man aber, wenn man lieber die linken Anschlüsse wählt? Dann würde es mit dem Aufbau ja einmal komplett vorbei gehen. Man könnte da einen Stopfen setzen, um die Seite zu wählen, ja, aber was macht man, wenn man beispielsweise beide Anschlüsse unten wählen will? Gut, mehr Stopfen würden an sich gehen.
        Und genau das ist der Punkt, ich würde wirklich gerne wissen, wie die das genau gemacht haben.
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