PCGH-Plus Label [PLUS] Die optimale CPU für Geforce RTX 3080 (Ti) und 3090 Ti

PCGH Plus: CPUs haben viele Aufgaben - eine davon ist, die GPU mit Daten zu füttern. Doch wie schnell sollte sie sein, um eine High-End-Grafikkarte auszulasten? Und lässt sich das überhaupt festlegen? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2022.

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 Die optimale CPU für Geforce RTX 3080 (Ti) und 3090 Ti
Quelle: PC Games Hardware

Hohe Bürde auferlegt

Egal ob Prozessor, Grafikkarte, Festplatte, Arbeitsspeicher oder durch die Software: Ihr Computer leistet maximal nur so viel, wie das langsamste Glied in der Kette. Pauschal lässt sich das natürlich nicht abbilden, da jeder seinen PC anders nutzt. Wir beschäftigen uns heute mit der Frage, wie schnell der verbaute Prozessor sein sollte, wenn Sie High-End-Grafikkarten vom Schlage einer RTX 3080, 3080 Ti oder 3090 Ti verbauen, mit Blick auf die Leistung in Spielen. Sie werden sehen, dass das kein einfaches Thema ist. Wir geben Ihnen daher ein paar einfache Werkzeuge an die Hand, mit denen Sie prüfen können, ob Prozessor oder Grafikkarte zu langsam sind, damit Sie an der richtigen Stelle aufrüsten können. Letztendlich ist das Ziel beim einem Upgrade nämlich mehr Leistung zu erhalten und niemand möchte hunderte oder gar Tausende Euro einfach aus dem Fenster werfen.

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CPU- oder GPU-Limit?

Wir brechen die Analyse auf Prozessor und Grafikkarte herunter und gehen davon aus, dass Sie zumindest eine SATA-SSD für Spiele (HDDs sind merklich langsamer) und ausreichend Arbeitsspeicher (mindestens 16 GiByte) verwenden. Wir beginnen bei der Grafikkarte: Wenn Sie beim Spielen den Eindruck haben, dass das Bild nicht flüssig ausgegeben wird, gerade bei grafischen Effekten wie zahlreichen Partikeln (Rauch, Explosionen) oder Licht (Godrays, Schatten), dann ist vermutlich Ihre Grafikkarte zu langsam. Sie können das ganz einfach überprüfen, indem Sie auf eine Software wie MSI Afterburner, Capframex oder Hwinfo setzen und das Overlay (durch den Riva Tuner Statistics Server) im Spiel aktivieren. Blenden Sie dabei alle GPU-relevanten Parameter ein, darunter Taktfrequenz, Temperatur und vor allem die GPU-Auslastung. Spielen Sie nun wieder das Spiel, welches zuvor nicht flüssig lief und achten Sie jetzt auf die GPU-Last, welche in Prozent angezeigt wird. Wenn dieser Wert auf 99 oder 100 Prozent steht, dann läuft Ihre Grafikkarte gerade am Limit. Der Prozessor könnte vermutlich noch eine höhere Bildrate erzeugen, da die Grafikkarte jedoch nicht schnell genug ist, limitiert diese die maximale Leistung. Das ist das klassische GPU-Limit, auf welches die meisten Spieler treffen (ohne es zu wissen). Sie haben nun zwei Möglichkeiten, wie Sie dieses Limit umgehen können: Eine leistungsfähigere Grafikkarte verbauen, oder die Grafikdetails reduzieren. Sie können auch auf Upscaling-Technologien, wie AMD FSR oder Nvidia DLSS zurückgreifen, welche die Pixellast reduzieren und für mehr Grafikkarten-Performance sorgen.

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Folgende Themen finden Sie im Artikel: 
  • CPU- oder GPU-Limit?
  • Upscaling und Raytracing
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