Teardown der Geforce RTX 3080: Founders Edition in seine Einzelteile zerlegt
Gamers Nexus hat die Founders Edition der Geforce RTX 3080 im Rahmen eines Videos auseinandergeschraubt. Dabei zeigt sich, dass Nvidias jüngster Schlag zwar mit vergleichsweise wenig Schrauben auskommt, aber recht kleinteilig ist. Unterdessen unterzog Igor's Lab die Platine einer genaueren Analyse.
Wer schon einmal den Kühlkörper seiner GPU ersetzt hat, weiß, dass dieser Vorgang recht kleinteilig sein kann. Die verschiedenen Arbeitsschritte sollte man daher gedanklich vor dem eigentlichen Vorgang durchgegangen sein. Im Zweifel will man ja auch das richtige Werkzeug zur Hand haben und sich nicht mittendrin mit der berühmten Spitzzange behelfen müssen. Vor diesem Hintergrund ist der Teardown von Gamers Nexus Anleitung und Mahnung zugleich. Hätte der Youtuber gleich auf kräftige Magnete oder Tape gesetzt, hätte er die Verkleidung der Founders Edition einer Geforce RTX 3080 nicht mit Kleber und Bohrmaschine beackern müssen - und auch nicht verzweifelt darauf herumhämmern.
Kühlertauscher wissen es nun besser, so sie denn überhaupt zur Founders Edition greifen. Der jüngst von Alphacool vorgestellte Wasserkühler ist beispielsweise nicht mit der Founders Edition kompatibel, sondern nur mit Custom-Designs auf Basis der Referenzplatine. Wer sich nun verwundert die Augen reibt: Es gibt die Founders Edition, eine davon abweichende, von Boardpartnern für ihre individuellen Kühldesigns nutzbare Referenzplatine und als dritte Option die herstellereigenen Platinen.
Zurück zum Teardown. Der geht natürlich noch über die Demontage der Abdeckung hinaus und zeigt jeden einzelnen Arbeitsschritt bis zur kompletten Demontage des Kühlers. Dabei gewinnt man auch einen ganz guten Eindruck von den verschiedenen Komponenten, aus denen sich der Kühler der Founders Edition zusammensetzt. Die silberfarbene Verkleidung etwa scheint tatsächlich aus Metall zu sein und nicht, wie eingangs vermutet, aus beschichtetem Plastik.
Platine der RTX 3080 und ihre Spannungsversorgung
Auch Igor's Lab nahm den Kühlkörper seiner Geforce RTX 3080 herunter. Im Test analysiert der Reviewer dabei vor allem auch die darunter befindliche Platine. Zum Vorschein kommt ein 12-Layer-Board, das wie vermutet im Backdrill-Verfahren gefertigt wurde. Rein für die GPU-Spannung hat er neun Phasen entdeckt, die ein Monolith MP2888A auf der Rückseite bereitstellt. Genaueres erfahren Technikinteressierte in Igors Analyse.
Ebenfalls spannend: Nvidia Geforce RTX 3080 im XXL-Test: Ampère, le trés légère Preisbrechèr [Update: Verkaufsstart]
Wir haben die Geforce RTX 3080 natürlich auch selbst einer genaueren Betrachtung unterzogen. Neben unserem eigentlichen Review der Founders Edition finden Sie auf PCGH auch einen Spezialtest, der die Raytracing-Leistung, die Pro-Takt-Leistung und den PCI-Express-Durchsatz der Ampere-GPU behandelt. Ob es wirklich ein Core i9-10900k beziehungsweise Ryzen 9 3900X sein muss oder auch ein in die Jahre gekommener Vierkerner die neue Grafikkarte von Nvidia ausreichend befeuert, erfahren Sie in einem weiteren Hintergrundartikel.
Quelle: Gamers Nexus, Igor's Lab



Ich hatte schon viele Teardowns gehabt, aber keiner war so nervig und aufwendig wie jetzt bei einem Canon MG 5350 Druckerschlitten und dessen Platine zu reparieren.
Da war meine GTX Titan ja nichts dagegen.
Also wer ein Teardown machen will und sei es nur eine Reinigung sollte sein Fenster im Notfall weit offen halten, denn kommt es zu Katastrophe, ist ein Fenster der schnellste Weg etwas loszuwerden.