Kryptowährung: Mining-Rig mit 78 RTX 3080-GPUs bringt angeblich 900 Dollar am Tag
Aktuelle Grafikkarten wie die Radeon RX 6000- und Geforce RTX 30-Serie sind ein knappes Gut, was die Anschaffung verteuert. Anscheinend haben es auch wieder Krypto-Miner auf GPUs abgesehen. Einer davon präsentiert nun eine Mining-Rig, bestehend aus 78 Exemplaren der Geforce RTX 3080. Sie bringt dem Miner eigenen Angaben nach 900 Dollar am Tag.
Während Gamer wegen schlechter Verfügbarkeiten mitunter Mondpreise für eine Grafikkarte zahlen, hat ein Krypto-Miner allein 78 Exemplare einer Geforce RTX 3080 an Land gezogen. Anscheinend handelt es sich um die Geforce RTX 3080 XLR8 Gaming REVEL EPIC-X von PNY. Insgesamt zählt die Rig, da auch noch einige Modelle der Geforce RTX 1080 Ti zum Einsatz kommen, damit 143 Pixelbeschleuniger. Wie der Miner Simon Byrne auf Facebook mitteilt, erwirtschaftet sein System pro Tag einen Netto-Profit von 900 US-Dollar, was 27.000 Dollar im Monat wären. Die Kosten seien bereits nach 50 Tagen wieder eingespielt.
Strom ist in anderen Ländern billig
Techarp rechnet vor, dass die Geforce RTX 3080 offiziell 699 US-Dollar kostet, aber in den USA mittlerweile für 1.199 Dollar gehandelt wird. Damit hätten Byrne die Grafikkarten möglicherweise 93.522 Dollar gekostet - umgerechnet etwa 76.400 Euro. Für Strom fallen in Las Vegas, wo der Miner beheimatet ist, allerdings nur 8,42 Cent pro Kilowattstunde an beziehungsweise knapp 7 Eurocent. Das ergibt bei einem angenommenen Verbrauch von 23,4 Kilowatt im Monat etwa 1.444 US-Dollar Stromkosten.
Mehr zum Thema: Kryptowährung: Experten sagen steigende Preise und GPU-Knappheit voraus
Ob Simon Byrne eine Ausnahmeerscheinung darstellt oder sich wirklich wieder ein neuer Mining-Boom einstellt, wird sich erweisen. Die Chancen dafür scheinen aber ausnehmend hoch. Erst gestern berichteten wir, dass verschiedene Kyrptowährungen dramatisch im Preis gestiegen sind. Experten sagen daher einen neuen Schürfrausch voraus - mit den für Gamern bekannten Folgen für Preis und Verfügbarkeit. Simon Byrne konnte sich für seine Rig immerhin noch ausreichend Karten besorgen, wie auch immer ihm das angesichts der bereits angespannten Liefersituation gelang.
Quelle: Techarp

Hoffe das ändert sich.
Eine Kryptowährung muss nicht so Unmengen an Strom verbrauchen um sicher zu sein.
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Sprit kostet bei den Amis auch nix. Finde unsere Besteuerung trotzdem besser.
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Lassen Sie uns ein Spiel spielen.
Stellen Sie sich kurz vor, sie hätten richtig viel Geld. Jetzt denken Sie an ein Land mitten in Europa. Ein Land mit einer stabilen Regierung, einer großen Volkswirtschaft und attraktiven Anlagemöglichkeiten. Würden Sie Ihr Geld in diesem Land investieren? Vermutlich ja.
Stellen Sie sich zusätzlich noch vor, Ihr Vermögen würde aus illegalen Aktivitäten stammen. Vielleicht handeln Sie mit Drogen oder Waffen. Dann haben Sie nun das Problem, dass Sie Ihr vieles Bargeld wieder in den legalen Wirtschaftskreislauf einspeisen müssen, um die illegale Herkunft zu verschleiern. Sie können nicht einfach das Geld auf Ihr Konto einzahlen, denn Ihre Bank hat die Pflicht, auffällige Bareinzahlungen zu melden. Sie müssen Ihr Geld erst sauber waschen.
Denken Sie also nochmal an das Land mit der stabilen Regierung und der großen Volkswirtschaft. Eine, in der es also viele Gewerbe gibt, in die Sie investieren können: Autohäuser, Restaurants, Spielhallen, Immobilien. Leuchten Ihre kriminellen Augen schon? Gehen Sie noch einen Schritt weiter und stellen Sie sich zusätzlich eine geringe staatliche Überwachung und Defizite bei der Strafverfolgung von Geldwäsche vor. Sie haben das perfekte Land gefunden, um Ihr Geld zu waschen.
Dieses Land gibt es wirklich. Es ist Deutschland.
Nun überlegen Sie sich noch, in welchen Wirtschaftszweigen sich besonders viel Geld bewegen lässt. Und welche besonders intransparent sind. Dann kommen Sie bestimmt auf Immobilien.
250 Milliarden Euro. Soviel, schätzt das Bundeskriminalamts, werden jährlich im deutschen Immobiliensektor umgesetzt. Und rund zehn Prozent davon, so die Schätzung, stammen aus Geldwäschegeschäften.
Geldwäscher schauen nicht auf den Preis
Das sind 25 Milliarden Euro. Ein Viertel dessen, was laut Bussmanns Studie an Geld gewaschen wird. Und 25 Milliarden Euro mehr, die die Preise von Immobilien und in der Folge auch Mieten in die Höhe treiben. Kriminelle, die ihr Geld waschen wollen, schauen nicht auf den Preis. Schließlich wollen sie viel Geld loswerden.
Kennt jemand Mr. Robot, wo jeder Mensch mit Ecoins bezahlt und dann alles lahmgelegt wird?
Geht schon um Geldwäsche. Das Problem ist nur, dass in anderen Bereichen wie bei Immobilen zu wenig kontrolliert wird und sich noch größere Geldmengen umsetzen lassen.
Für Geldwäsche sind dem Vernehmen nach übrigens weder Gold noch Bitcoin geeignet. Letzterer weil der komplette Zahlungsverkehr kinderleicht rückverfolgbar ist (tatsächlich ist der komplett fehlende Datenschutz ein gutes Argument gegen die meisten Kryptos), bei ersterem weil größere Mengen Gold nicht mehr ohne Meldung gehandelt werden dürfen und aufgrund der begrenzten Ausgabequellen ebenfalls recht gut nachvollziehbar sind. 2 kg Gold tauchen nicht plötzlich mal eben so auf, sondern sind ein Grund für Nachforschungen.
Für kleine Geldscheine bis 50 Euro findet sich dagegen aufgrund deren Verbreitung leicht eine Herkunftsstory oder eine Tarnfirma, über die man sie einnehmen kann. Ich habe längere Zeit schräg über einem Automatenspielhallenbetreiber gewohnt und es war sehr auffällig, dass praktisch niemand diese überall aus dem Boden schießenden Dinger aufsucht. Aber obwohl kein Kunde Geld hinträgt, scheinen sie genug Einnahmen zu verzeichnen... . Auch die Gebrauchtwagenpreise mancher Händler kann sich vermutlich nur leisten, wer den Wert seines Bargelds mangels anderer Möglichkeiten des in Verkehrbringens nur einen Bruchteil der nominellen Summe zuschreibt. Vielleicht sind so auch die aktuellen Hardware-Preise zu erklären.^^
Gogo Intel, Aktien auf 2€ das Stück runter und dann auf 80€ hoch!