EVGA Geforce RTX 3080 FTW3: Beta-BIOS für Übertakter braucht 850-Watt-Gold-Netzteil
So manchen Übertakter stört das Powerlimit seiner aktuellen Geforce-RTX-3000-Grafikkarte, das verhindert, das letzte Quäntchen Leistung herauszuholen. EVGA hat nun die Wünsche seiner Kunden erhört - zumindest mit einem Beta-BIOS für die RTX 3080 FTW3.
Viele Übertakter wollen ihre Grafikkarten bis an die Grenzen ausloten, auch wenn es sich um brandneue Modelle wie beispielsweise die Geforce RTX 3080 handelt, die so schon viel Leistung bietet. Doch um beispielsweise eine Grafikkarte wie die EVGA Geforce RTX 3080 FTW3 besonders hoch zu übertakten, ist das im BIOS festgelegte Powerlimit laut Ansicht vieler Besitzer zu niedrig.
EVGA hat so viele Anfragen nach einem höheren Powerlimit erhalten, dass das Unternehmen nun Beta-BIOS-Versionen für die EVGA Geforce RTX 3080 FTW3 Ultra bereitgestellt hat. Dazu gehören ein "normales" BIOS, das verwendet wird, wenn der BIOS-Schalter auf der Grafikkarte auf Standard-Betrieb eingestellt ist, und ein OC-BIOS zum Übertakten.
Dieses BIOS erhöht den Energieverbrauch beim Übertakten durch das höhere Powerlimit. Laut EVGA muss der Nutzer sicherstellen, dass auch dann noch die Kühlung ausreichend ist und mindestens ein 850-Watt-Netzteil nach Gold-Standard im Rechner arbeitet. Eine Garantie für eine höhere Leistung durch das Beta-BIOS gibt EVGA verständlicherweise nicht.
Der Download der Beta ist über die Links im Forum von EVGA möglich. Dort ist auch der einfache Update-Prozess beschrieben. Der Download besteht aus einer ZIP-Datei, in der sich eine Update.exe befindet, die ausgeführt und deren Start dann mit Y (für Yes) bestätigt werden muss. Danach soll der PC neu gestartet werden. Laut Rückmeldungen der ersten Nutzer sind nun 118 Prozent das neue Maximum in den Einstellungen. Nun werden von den Nutzern natürlich auch Forderungen nach ähnlichen BIOS-Versionen für die Geforce RTX 3090 von EVGA gestellt.

Wenn man abseits von Arbeit, Schlaf und der eigenen Versorgung nur wenige Stunden am Tag+Wochenende und dazu noch ein Real Life hat, kommt man da bestenfalls auf eine niedrige zweistellige Stundenzahl/Woche am PC, und da sind Lastzustände der Hardware noch gar nicht eingerechnet.
Letzteres jeder, der wirklich Öko ist und wirklich Energie sparen will. Ich jedenfalls nicht, da tut es auch die normale Tiefkühlpizza (oder ein normales Wurstbrot).
Da schließt sich wieder der Kreis. Öko-Neigungen reichen da nicht aus. Was zählt ist letztlich die Praxis. Je früher mensch hinterfragt und abändert desto besser. Wobei das nicht auf die persönliche Ebene beschränkt sein sollte sondern bspw. auch die politische mit einbeziehen sollte. Vegane Ernährung statt Wurstbrotbasierende kann da schon einen kleinen Unterschied machen.
Siehe bspw. h i e r.
Strombezug von einem unabhängigen Ökostromanbieter wäre ja auch schon mal was ...