Corsair: Preise für Grafikkarten in naher Zukunft auf oder sogar unter UVP
Im Rahmen neuer Geschäftszahlen zeigt sich Corsair optimistisch. Auch wenn die Grafikkartenpreise im ersten Quartal noch immer deutlich über der unverbindlichen Preisempfehlung lagen, soll sich das in naher Zukunft ändern.
Ausgerechnet von Corsair, die selbst nicht als Anbieter von Grafikkarten auftreten, gibt es einige optimistische Aussagen zur weiteren Preisentwicklung. Im Rahmen der neuesten Quartalszahlen spielen GPUs eine wichtige Rolle.
Grafikkarten: Aussicht auf Rabatte?
Corsair muss nämlich erklären, warum man im Q1 2022 zwar teilweise deutlich über dem Q1 2020 lag, aber nicht das Niveau des Q2 2021 erreicht hat. Die hohe Inflation, der anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine und hohe Frachtkosten haben die Möglichkeiten für Corsair eingeschränkt. Die Kosten für Grafikkarten, die das teuerste Element in einem Gaming-PC darstellen, lagen laut Corsair im Q1 noch immer im Schnitt ca. 50 Prozent über den unverbindlichen Preisempfehlungen. Selbst mit diesem Aufschlag spricht Corsair von einer "Gaming-PC-Bauaktivität", die leicht über dem Niveau vor der Pandemie und vor der GPU-Knappheit lag. Begründet wird das damit, dass es zuletzt viele neue Spieler gibt, die zum ersten Mal einen PC selbst gebaut haben.
Und das ist letztendlich auch der Ausgangspunkt für eine positive Entwicklung ab dem zweiten Quartal. Corsair geht davon aus, dass Grafikkarten "in naher Zukunft" wieder zum UVP zurückkehren werden. Vielleicht geht es dank eingeräumter Rabatte sogar unter die UVP, so Corsair. Damit könnte Corsair Rabattaktionen meinen, die den anstehenden Umstieg der Grafikkarten-Generationen begleiten. Bei Nvidia erwartet man die RTX-4000-Serie ab dem späten Sommer bis zum Herbst, bei AMD gibt es vor dem Wechsel auf RDNA3 im (Spät)-Herbst noch einen kleineren RX-6000-Refresh. Schon jetzt rührt Nvidia immer wieder die Werbetrommel für die Wiederverfügbarkeit von RTX-30-Grafikkarten.
Corsair rechnet für das zweite Halbjahr 2022 und das Kalenderjahr 2023 jedenfalls mit einer steigenden Aktivität bei Selbstbau-PCs, unter der Voraussetzung einer "Verfügbarkeit von GPU- und CPU-Produkten zu vernünftigen Preisen". Auch Peripherie-Produkte sollen wieder wachsen. Obwohl der Markt im Vergleich zum letztjährigen Höchststand um 15 % bis 25 % zurückging, liegt er laut Corsair immer noch deutlich über dem Niveau vor der Pandemie. Corsair zeigt sich dabei selbstbewusst: "Unsere jüngsten Marktanteilsdaten für das erste Quartal in den Vereinigten Staaten und Europa zeigen, dass wir in jeder wichtigen Kategorie von Komponenten, die wir für den Bau von Gaming-PCs anbieten, die Nummer 1 sind und deutlich vor unseren nächsten Wettbewerbern liegen".

Die neuen Generationen stehen auch wieder vor der Tür und viele denken sich, jetzt habe ich solange gewartet, da kann ich auch noch ein paar Monate länger warten.
Also muss man mit den Preisen schnell runter, wenn die "alten" Kamellen noch loswerden will...
Falls sie dafür wieder nur 3D auf einen 2D Bildschirm darstellt mit maximal 30% mehr Leistung, gönne ich mir lieber einen Pilotenschein und bilde die Simulation mit der Wirklichkeit nach
"RTX 4090 zum Aktionspreis: Jetzt für 4.090 Euro statt 4.900 Euro!"
Falls sie dafür wieder nur 3D auf einen 2D Bildschirm darstellt mit maximal 30% mehr Leistung, gönne ich mir lieber einen Pilotenschein und bilde die Simulation mit der Wirklichkeit nach