Fast eine Million Euro Schaden: Betrug mit PS5 und Grafikkarten auf Ebay Kleinanzeigen
Die Kriminalpolizei Schweinfurt berichtet über einen besonders krassen Fall von gewerbsmäßigem Betrug auf Ebay Kleinanzeigen. Die Tatverdächtigen haben mit vorgetäuschten Verkäufen von Konsolen und Grafikkarten rund 900.000 Euro erschwindelt.
Wie die Polizei Schweinfurt berichtet, sind mittlerweile drei Männer zwischen 19 und 20 Jahren in Untersuchungshaft. Der Festnahme gingen lange Ermittlungen voraus, die bereits Ende 2020 begonnen. Damals wurden die Ermittlungen gegen eine neunköpfige Gruppe gestartet, denen Geldwäsche vorgeworfen wurde. Die Gruppe soll Bankkonten eröffnet und die Zugangsdaten an Dritte weitergegeben haben. "Angeworben" wurden Sie dem Bericht nach über einen Snapchat-Account.
Warenbetrug für luxuriösen Lebensstil
Die Ermittlungen zur Geldwäsche deckten dann die eigentlichen Hinterleute auf, die über diese Bank-Accounts "massenhaften" Warenbetrug begangen. Erwähnt werden hochpreisige Waren wie "Playstations" (mutmaßlich PS5) und Grafikkarten, die auf Ebay Kleinanzeigen über bestehende Nutzer-Accounts verkauft wurden - allerdings "ohne Leistungsbereitschaft". Die Accounts wurden wohl über einen Hack gekapert.
Die Kommunikation mit den Interessenten lief zuerst über den Ebay Messenger und anschließend über Whatsapp. Um seriöser zu wirken, verschickten die mutmaßlichen Täter Fotos von Ausweisdokumenten anderer Betrugsopfer. Eine eigene Ermittlungskommission bei der Kripo Schweinfurt fand 100 Kontoverbindungen für den Warenbetrug und fast 2.000 Zahlungseingänge im Gesamtwert von 900.000 Euro. Die Betrugsopfer sollen aus dem gesamten Bundesgebiet stammen. Dem Ermittlungsstand nach wurde das "betrügerisch erlangte Geld von den Tatverdächtigen bei Fernreisen, zum Kauf von Markenkleidung, bei der Anmietung von Nobelkarossen und generell für einen luxuriösen Lebensstil verbraucht". Die drei Hauptverdächtigen sitzen nun in Untersuchungshaft, die Kontoinhaber müssen sich auf ein Verfahren wegen Geldwäsche einstellen.
In dem Zusammenhang weist die Kriminalpolizei darauf hin, dass man keine Verkaufsgespräche außerhalb der jeweiligen Plattform führen soll. Darüber hinaus sollte man keine Ausweisdaten an fremde Anbieter verschicken. Auch das Eröffnen von Bankkonten für Dritte sei zu vermeiden, auch nicht in Verbindung mit einem Jobangebot.

In AT gabs Fälle, wo man lieber nicht verraten sollte, wo man wohnt,
geschweige denn an der Wohnungstüre abholen lassen.
Abhängig von der Kommunikation (was letzte Preis, Bankomat gibt
nur nur 20 (statt 100) Euro), besser tot stellen bzw. Polizei rufen.
Bei Auto Ver-/Käufen solls ja noch schlimmer sein.
Bei "schlechtem Deutsch", agressiven "Auftreten" und "unterlassener"
Etiquette stelle ich auf den Stand den Veräußerungsvorgang ein.
Oder Video beim öffnen.
Ja ist schon traurig was hier abgeht. Der Witz ist ja, ich bin zwei Mal auf die Fresse gefallen, beide Male für meine Stiefkinder. Für mich war immer alles gut
Letztens habe ich die Packung vor dem Postboten geöffnet.