PCGH-Plus Label [PLUS] Geforce RTX 3060 Ti im Test: 4 Custom-Designs im Hands-on

PCGH Plus: Die RTX 3070 ist Ihnen noch zu teuer? Dann wird Sie Nvidias neue 399-Euro-Grafikkarte interessieren. PCGH prüft im Test, was die Geforce RTX 3060 Ti leisten kann - und was nicht. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2021.

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 Geforce RTX 3060 Ti im Test: 4 Custom-Designs im Hands-on
Quelle: Bild: breakingthewalls, 123RF

Geforce RTX 3060 Ti

Was bekommt man, wenn man die effiziente und schnelle Geforce RTX 3070 um ein paar Rechenwerke beraubt? Die RTX 3060 Ti. Nvidias neueste Grafikkarte tritt für offiziell 399 Euro an und macht damit der Oberklasse vergangener Tage Konkurrenz. Wartet hier der neue Preis-Leistungs-Tipp für PC-Spieler? Das klärt PCGH im Test.

Eine wichtige Information zum Start: Als diese Zeilen entstanden, war kaum eine der neuen Grafikkarten lieferbar - und falls doch, dann meist deutlich jenseits der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP). Eine Entspannung der Lage wird von Branchenkennern erst für das zweite Quartal 2021 erwartet. Bis dahin benötigen Interessenten Glück und Geduld. Der heißeste Tipp für Geforce-Interessenten lautet, sich nach einer Founders Edition umzusehen. Bei diesen Modellen handelt es sich um die einzigen, für die Nvidia seine Preisempfehlung eisern durchzieht - mit Folgen für die Lieferbarkeit.

RTX 3060 Ti = 3070 Light

Mit der Geforce RTX 3070 debütierte im Oktober der GA104, Nvidias zweitgrößter Prozessor im Ampere-Gaming-Portfolio. Auf Architekturebene entspricht GA104 haargenau dem GA102. Was die beiden unterscheidet, ist die Anzahl der Rechenwerke und somit auch die Größe. GA102 beherbergt insgesamt 84 Shader-Multiprozessoren (SMs) à 128 FP32-ALUs, ergo 10.752 der für Spiele maßgeblichen Rechenwerke, auf einer Kernfläche von 628 Quadratmillimeter. GA104 ist signifikant kleiner, er bringt im Vollausbau lediglich 48 SMs und somit 6.144 FP32-ALUs auf die Waage. Auch muss er sich mit einer 256- statt 384-Bit-Speicherschnittstelle begnügen, was seine geringere Fläche von 392 mm² erklärt. Mit dem GA104 ist somit eine günstige Basis geschaffen, um die Grafikkarten-Oberklasse aufzumischen. Um möglichst viele der produzierten GPUs verwenden zu können - auch solche mit kleineren Defekten -, arbeitet keine Ampere-Geforce mit vollständig aktiven GA10x-Chips. Der Vollausbau bleibt den teuren Profi-Karten vorbehalten.

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  • Asus Geforce RTX 3060 Ti ROG Strix OC
  • Gigabyte Geforce RTX 3060 Ti Gaming OC Pro
  • MSI Geforce RTX 3060 Ti Gaming X Trio
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