Geforce RTX 3060: Tool für Ethereum-Miner umgeht Hashrate-Limitierung

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Geforce RTX 3060: Tool für Ethereum-Miner umgeht Hashrate-Limitierung
Quelle: Pixabay

Nvidias Mining-Bremse wurde zumindest bei der RTX 3060 mithilfe einer Software umgangen, die statt der eigentlich halbierten Hashrate die volle Leistung ermöglicht.

Nvidias Bestrebungen, den Ethash-Algorithmus auf aktuellen Geforce-Grafikkarten durch die Treibererkennung entsprechender Rechenoperationen künstlich einzubremsen, wird durch ein seit Mitte Juli verfügbares Tool namens "miniZ" derzeit zumindest auf der Geforce RTX 3060 untergraben - inklusive der neueren Lite-Hashrate-Modelle (LHR).

Statt der halbierten Mining-Leistung gibt es dadurch wieder die volle Performance, sodass "optimierte" RTX-3060-Grafikkarten mit übertaktetem GDDR6-RAM etwa 40 Megahashes pro Sekunde (MH/s) beim Ethereum-Mining erreichen, wie Heise.de berichtet. Ansonsten wären nur vergleichsweise ineffektive 20 MH/s möglich.

Screenshots und Kommentare zum Tool belegen dem Bericht nach die Funktionalität, die sowohl unter Windows 10 als auch mit verschiedenen Linux-Distributionen gegeben sein soll. Laut den Machern soll sich die Mining-Bremse mit der angebotenen Software auch auf schnelleren LHR-Grafikkarten aushebeln lassen, von der RTX 3060 Ti über die RTX 3070 bis hoch zur RTX 3080 (Ti). Allerdings scheint die aktuelle Version dafür noch nicht fit zu sein und die Entwickler haben wohl auch noch keine entsprechenden Pläne verkündet.

Ethereum-Umstellung kommt

Dabei dürfte die bis Ende des Jahres geplante und bereits seit Langem in Aussicht gestellte Ethereum-Umstellung von Proof of Work (PoW) auf Proof of Stake (PoS) das Umgehungs-Tool in absehbarer Zukunft auch wieder uninteressant machen. Mit dem ETH-2.0-Update soll das energieintensive Errechnen der Kryptowährung auf hinterlegte Coins als Sicherheit für wahrheitsgemäße Transaktionen ausweichen. Zuletzt verzeichnete Ethereum unterdessen im Juni dieses Jahres den größten Einbruch der Hashrate seit 2019.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von 4B11T
        Da bin ich sogar sicher. Denn wenn neben BTC und ETH jetzt ein Dritter Coin mit relevanter Market Cap durchstartet, dann müsste die Krypto-Community ja zugeben, dass eine Krypto eben doch kein digitales Gold ist, sondern in tatsächlicher Konkurrenz zu den endlos vielen Alt-Coins steht. Das Argument "seltener als Gold" wäre dann komplett hinfällig, wenn die Wales plötzlich zum nächsten Gold weiterziehen.

        Wobei, die echten Hardliner glauben das wahrscheinlich trotzdem. Die sehen auch nicht ein, dass selbst die limitierten Coins innerhalb einer Krypto nicht automatisch zu einer dauernden Wertsteigerung führen. Die reine Mengenbegrenzung sagt nichts über das Wertpotential aus: Das ist zurzeit wie mit Grundstücken im Ahrtal: sind auch mengenmäßig stark begrenzt aber trotzdem praktisch wertlos ... die Nachfrage bestimmt den Preis, nicht die künstliche Beschränkung auf xxx Stück.
        Die Nummer mit dem "Gold" ist sowieso erst sein ein paar Jahren populär, vorher ging es immer um "Währung". Großinvestoren sollten aber genug von Finanzen verstehen, um Kryptos weder als das eine noch das andere zu betrachten. Die entscheidende Frage ist, ob irgendjemand irgendwo einen Zustrom von massenhaft Kleinkäufern sieht, deren Geld man abgreifen könnte. Aufgrund der zurückgehenden Pandemiewirkungen sucht aber weniger Kaptial nach irgend einer Anlagemöglichkeit, so dass eine zweite Blase in direkter Folge zumindest nicht ganz so leicht entstehen kann.

        Zitat von Govego
        Mir erscheint das Konzept des Stellarators sinnvoller als das des Tokamak. Naja, den ITER kann man später zum Stellarator umbauen.
        Wenn man den kompletten Reaktor und darauf ausgerichtete Einrichtungen austauscht, bleibt von ITER nicht viel übrig. Das ist schließlich nur ein Forschungslabor und noch lange kein Kraftwerk. Etwas, dass mit Fusion Strom erzeugt und somit außerhalb des Reaktors eine jenseits von Forschung nutzenswerte Infrastruktur hat, steht halt erst in einigen Jahrzehnten auf der Wunschliste.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von 4B11T
        Da bin ich sogar sicher. Denn wenn neben BTC und ETH jetzt ein Dritter Coin mit relevanter Market Cap durchstartet, dann müsste die Krypto-Community ja zugeben, dass eine Krypto eben doch kein digitales Gold ist, sondern in tatsächlicher Konkurrenz zu den endlos vielen Alt-Coins steht. Das Argument "seltener als Gold" wäre dann komplett hinfällig, wenn die Wales plötzlich zum nächsten Gold weiterziehen.

        Wobei, die echten Hardliner glauben das wahrscheinlich trotzdem. Die sehen auch nicht ein, dass selbst die limitierten Coins innerhalb einer Krypto nicht automatisch zu einer dauernden Wertsteigerung führen. Die reine Mengenbegrenzung sagt nichts über das Wertpotential aus: Das ist zurzeit wie mit Grundstücken im Ahrtal: sind auch mengenmäßig stark begrenzt aber trotzdem praktisch wertlos ... die Nachfrage bestimmt den Preis, nicht die künstliche Beschränkung auf xxx Stück.
        Die Nummer mit dem "Gold" ist sowieso erst sein ein paar Jahren populär, vorher ging es immer um "Währung". Großinvestoren sollten aber genug von Finanzen verstehen, um Kryptos weder als das eine noch das andere zu betrachten. Die entscheidende Frage ist, ob irgendjemand irgendwo einen Zustrom von massenhaft Kleinkäufern sieht, deren Geld man abgreifen könnte. Aufgrund der zurückgehenden Pandemiewirkungen sucht aber weniger Kaptial nach irgend einer Anlagemöglichkeit, so dass eine zweite Blase in direkter Folge zumindest nicht ganz so leicht entstehen kann.

        Zitat von Govego
        Mir erscheint das Konzept des Stellarators sinnvoller als das des Tokamak. Naja, den ITER kann man später zum Stellarator umbauen.
        Wenn man den kompletten Reaktor und darauf ausgerichtete Einrichtungen austauscht, bleibt von ITER nicht viel übrig. Das ist schließlich nur ein Forschungslabor und noch lange kein Kraftwerk. Etwas, dass mit Fusion Strom erzeugt und somit außerhalb des Reaktors eine jenseits von Forschung nutzenswerte Infrastruktur hat, steht halt erst in einigen Jahrzehnten auf der Wunschliste.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Govego
        Mir erscheint das Konzept des Stellarators sinnvoller als das des Tokamak. Naja, den ITER kann man später zum Stellarator umbauen.
        Es hat seine Vorteile, der Tokamak ist aber wesentlich besser erforscht und schneller realisierbar. ITER wird man wohl nicht zum Stellarator umbauen können, da dort große Teile, eigentlich der ganze Reaktor, ausgetauscht werden müßte. Außerdem lassen sich alle Fragen der Forschung (um geht es ja) auch so klären.
      • Von Govego BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Pu244
        Es gibt sogar noch einige Ansätze, mit denen die Kernfusion deutlich früher kommen könnte, aber ITER ist es bes Brecheisen, das fast mit Sicherheit zum technischen Erfolg führt.
        Mir erscheint das Konzept des Stellarators sinnvoller als das des Tokamak. Naja, den ITER kann man später zum Stellarator umbauen.
      • Von Wired BIOS-Overclocker(in)
        Zum Thema: Dadadam..... wie war das nochmal Nvidia bei der News für diese Software Sperre.
      • Von deady1000 Volt-Modder(in)
        Zitat

        Geforce RTX 3060: Tool für Ethereum-Miner umgeht Hashrate-Limitierung
        Ich hatte schon Angst die Grafikkartenpreise würden sinken.
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