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    Die Geforce RTX 3060 12GB ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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    [Quelle: PC Games Hardware]
    https://www.pcgameshardware.de/Geforce-RTX-3060-Grafikkarte-277122/News/RTX-3060-kaufen-oder-nicht-1367736/galerie/2261953/
    [19/09/2014] Die Geforce RTX 3060 12GB ... wirkt im Grunde wie eine solide Karte auf mich. Ich hatte zwar noch nicht viel Gelegenheit, die Grafikkarten selbst zu testen und bei der Performance hätte ich vielleicht ein wenig mehr erwartet, doch ist die Leistung in aktuellen Spielen in Ordnung. Und dank der 12 GiByte Speicher sollte die RTX 3060/12G auch recht zukunftssicher sein. Im Prinzip dürfte die Leistung der RTX 3060 nahe den neuen Konsolen liegen, obendrein bietet sie natürlich Raytracing und Nvidias DLSS, welches zumindest zum aktuellen Zeitpunkt die beste Upsampling-Technik darstellt und Nvidia einen gewissen technischen Vorsprung vor den Next-Gen-Daddelkisten und der Radeon-Konkurrenz beschert. Die RTX 3060 ist also im Grunde voll auf der Höhe der Zeit. Verbrauch, Lautstärke und Kühlung der bisher von mir gesichteten Custom-Modelle wirken auch angemessen, wobei nichts davon wirklich beeindruckend ausfällt. Aber es handelt sich bei der RTX 3060 ja auch um eine frugale und praktikable Mittelklasse-Grafikkarte und nicht um ein Prestige versprühendes Luxus-Produkt, mit dem gut betuchte Gamer-Veteranen ihre Foren-Kollegen beeindrucken können, wenn die ehemals aufsehenerregenden Reflexe längst dem Alter zum Opfer gefallen sind. Die RTX 3060 ist eben auch eine Einsteigerkarte ins Reich des PC-Gaming, jedenfalls, wenn man als neuer PC-Gamer auch die technischen Fähigkeiten der Plattform nutzen und nicht gleich die Detaileinstellungen reduzieren möchte. Und genau da liegt das Hauptproblem der RTX 3060. Mit 320 oder von mir aus auch 330 Euro wäre die RTX 3060 ein recht ansprechendes Angebot. Nicht günstig, denn die GTX 1060 war zum Launch günstiger und selbst die als recht teuer wahrgenommene RTX 2060 wurde nach dem Erstarken der AMD’schen Konkurrenz in Form der RX 5600 XT auf 299 $ herabgesetzt. Doch angesichts der 12 GiByte Speicher und der damit einhergehend wohl recht hohen Zukunftstauglichkeit wirkt ein Preis von rund 330 Euro fair. Aber die RTX 3060 ist aktuell kaum für solch einen Preis zu bekommen – während dem Schreiben dieser Zeilen kostet die günstigste als vorrätig gelistete RTX 3060 satte 973,49 Euro. Die einzige Alternative ist eine MSI RTX 3060 Ventus für 1.062,01 Euro. Das war’s, mehr Angebote werden aktuell bei Geizhals.de nicht gelistet. Damit ist das günstigste Angebot der RTX 3060 um beinahe 200 Prozent oder das Dreifache der UVP überteuert. In diesem Lichte wirkt die RTX 3060 überhaupt nicht wie eine frugale und praktikable, von Vernunft bestimmte Anschaffung, ganz im Gegenteil. Für solch einen hohen Preis wirkt die Grafikkarte tatsächlich wie ein Witz, denn für einen vierstelligen Betrag kann man sich ja auch gleich auf die mutige Jagd nach einer der scheuen und seltenen High-End-GPUs machen; dafür braucht man vielleicht mehr Geduld, um die ganze Expedition zu planen und muss tief ins Dickicht finsterer Hardware-Foren vordringen, um dort vielleicht von einem der orakelnden Nutzer tatsächlich einmal einen passenden und aktuellen Shop-Link zu ergattern. Aber dann bekommt man vielleicht zumindest ansatzweise einen entsprechenden Gegenwert für die hart verdienten Kröten. Leider befürchte ich, dass sich die existenzielle und finanzielle Situation auf dem Grafikkarten- und in vielerlei Hinsicht Hardware-Markt im Generellen, in absehbarer Zeit nicht deutlich verbessern wird – tendenziell habe ich aktuell sogar den Eindruck, die GPU-Flaute des Jahres 2021 hat gerade erst so richtig begonnen. So oder so, ich wünsche uns allen und insbesondere den wirklich darbenden GPU-Interessenten viel Geduld. Dummerweise brauchen wir davon aber aktuell ja auch generell schon eine überdurchschnittliche Menge. Ich kann mir also gut vorstellen, dass auch da langsam die Reserven zur Neige gehen. (Philipp

    [19/09/2014] Die Geforce RTX 3060 12GB ... wirkt im Grunde wie eine solide Karte auf mich. Ich hatte zwar noch nicht viel Gelegenheit, die Grafikkarten selbst zu testen und bei der Performance hätte ich vielleicht ein wenig mehr erwartet, doch ist die Leistung in aktuellen Spielen in Ordnung. Und dank der 12 GiByte Speicher sollte die RTX 3060/12G auch recht zukunftssicher sein. Im Prinzip dürfte die Leistung der RTX 3060 nahe den neuen Konsolen liegen, obendrein bietet sie natürlich Raytracing und Nvidias DLSS, welches zumindest zum aktuellen Zeitpunkt die beste Upsampling-Technik darstellt und Nvidia einen gewissen technischen Vorsprung vor den Next-Gen-Daddelkisten und der Radeon-Konkurrenz beschert. Die RTX 3060 ist also im Grunde voll auf der Höhe der Zeit. Verbrauch, Lautstärke und Kühlung der bisher von mir gesichteten Custom-Modelle wirken auch angemessen, wobei nichts davon wirklich beeindruckend ausfällt. Aber es handelt sich bei der RTX 3060 ja auch um eine frugale und praktikable Mittelklasse-Grafikkarte und nicht um ein Prestige versprühendes Luxus-Produkt, mit dem gut betuchte Gamer-Veteranen ihre Foren-Kollegen beeindrucken können, wenn die ehemals aufsehenerregenden Reflexe längst dem Alter zum Opfer gefallen sind. Die RTX 3060 ist eben auch eine Einsteigerkarte ins Reich des PC-Gaming, jedenfalls, wenn man als neuer PC-Gamer auch die technischen Fähigkeiten der Plattform nutzen und nicht gleich die Detaileinstellungen reduzieren möchte. Und genau da liegt das Hauptproblem der RTX 3060. Mit 320 oder von mir aus auch 330 Euro wäre die RTX 3060 ein recht ansprechendes Angebot. Nicht günstig, denn die GTX 1060 war zum Launch günstiger und selbst die als recht teuer wahrgenommene RTX 2060 wurde nach dem Erstarken der AMD’schen Konkurrenz in Form der RX 5600 XT auf 299 $ herabgesetzt. Doch angesichts der 12 GiByte Speicher und der damit einhergehend wohl recht hohen Zukunftstauglichkeit wirkt ein Preis von rund 330 Euro fair.

    Aber die RTX 3060 ist aktuell kaum für solch einen Preis zu bekommen – während dem Schreiben dieser Zeilen kostet die günstigste als vorrätig gelistete RTX 3060 satte 973,49 Euro. Die einzige Alternative ist eine MSI RTX 3060 Ventus für 1.062,01 Euro. Das war’s, mehr Angebote werden aktuell bei Geizhals.de nicht gelistet. Damit ist das günstigste Angebot der RTX 3060 um beinahe 200 Prozent oder das Dreifache der UVP überteuert. In diesem Lichte wirkt die RTX 3060 überhaupt nicht wie eine frugale und praktikable, von Vernunft bestimmte Anschaffung, ganz im Gegenteil. Für solch einen hohen Preis wirkt die Grafikkarte tatsächlich wie ein Witz, denn für einen vierstelligen Betrag kann man sich ja auch gleich auf die mutige Jagd nach einer der scheuen und seltenen High-End-GPUs machen; dafür braucht man vielleicht mehr Geduld, um die ganze Expedition zu planen und muss tief ins Dickicht finsterer Hardware-Foren vordringen, um dort vielleicht von einem der orakelnden Nutzer tatsächlich einmal einen passenden und aktuellen Shop-Link zu ergattern. Aber dann bekommt man vielleicht zumindest ansatzweise einen entsprechenden Gegenwert für die hart verdienten Kröten. Leider befürchte ich, dass sich die existenzielle und finanzielle Situation auf dem Grafikkarten- und in vielerlei Hinsicht Hardware-Markt im Generellen, in absehbarer Zeit nicht deutlich verbessern wird – tendenziell habe ich aktuell sogar den Eindruck, die GPU-Flaute des Jahres 2021 hat gerade erst so richtig begonnen. So oder so, ich wünsche uns allen und insbesondere den wirklich darbenden GPU-Interessenten viel Geduld. Dummerweise brauchen wir davon aber aktuell ja auch generell schon eine überdurchschnittliche Menge. Ich kann mir also gut vorstellen, dass auch da langsam die Reserven zur Neige gehen. (Philipp "Wall of Text" Reuther)

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