Geforce RTX 3060: 19 % schneller als RTX 2060 in AOTS
Im Benchmark von Ashes of the Singularity (AOTS) ist die Geforce RTX 3060 19 % schneller als die Geforce RTX 2060. Zwar ist AOTS nicht der beliebteste Grafikkarten-Benchmark, aber bei Leaks eine feste Größe, die man immer wieder anfindet. Bisher soll es keinen Treiber gegeben haben, was Benchmarks erschwerte.
Der Benchmark von Ashes of the Singularity ist zwar für GPU-Messungen nicht super-beliebt, weil das Spiel eher CPU-lastig ist, aber es zählt dennoch zu den Werten, die meistens im Vorfeld veröffentlicht werden. Und im internen Vergleich ist ein Vorsprung von 19 Prozent der Geforce RTX 3060 auf den direkten Vorgänger durchaus etwas wert. In 1080P Crazy schafft die Geforce RTX 3060 6.600 Punkte und 67,8 Fps im ersten Durchgang und im zweiten Durchgang 6.800 und 69,8 Fps.
Als Vergleich dient ein möglichst gleiches Benchmark-System mit einer Geforce RTX 2070. Folglich sollte man dies nicht bis auf eine Nachkommastelle ernst nehmen, aber man bekommt einen guten Eindruck vom Ziel der Reise. Ampere schwankt beim Vorsprung ohnehin lastabhängig mehr als vergangene Generationen. Unterm Strich scheinen rund 20 Prozent aber auch Kalkül von Nvidia zu sein, denn im Bereich von 20 bis 30 Prozent Mehrleistung zur Vorgeneration ist nichts, was man nicht schon bei anderen Modellen gesehen hätte.
Es heißt auch, dass der Treiber für die Geforce RTX 3060 erst seit Kurzem bereitsteht, weshalb bisherige Werte rar sind und wenn vorhanden, mit Vorsicht genossen werden sollten.
Spannend werden zum Start am 25. Februar die Index-Werte und wie sich die Karte in Raytracing schlägt. Ein Blick Wert ist auch, ob das Modell im Vergleich zu den Schwestern vom besseren Speicherverhältnis profitieren kann. Ansonsten bietet die Geforce RTX 3060 nicht mehr viele Rätsel: Sie startet für 329 US-Dollar UVP ohne Founders Edition mit 3.584 Shadern und 12 GiByte GDDR6-Speicher. Außerdem ist es die erste Ampere-Karte mit Hash-Bremse, um sie für Mining uninteressant zu machen. Kommende Modelle von Nvidia sollen diesem Einschnitt folgen. Wer Krypto-Mining betreiben will, soll Nvidias CMP-GPUs kaufen, die als HX vermarktet werden. Für bereits verkaufte Karten gibt es einen Bestandsschutz.
Quelle: AOTS #1, AOTS #2, via @leakbench

Real werden die Preise aber leider eh wieder bei Gut und Böse liegen.
Finde ich jetzt alles nicht gerade überwältigend. Zur UVP noch halbwegs ok (aber auch nur durch den VRAM-Zuwachs), sonst sehr sehr mager.
Auf 2070s Niveau, wäre der Preis ordentlich gewesen, aber auch kein übertrieben gutes Angebot.
Wie gering die Erwartungen der Leute geworden sind, ist erschreckend
Die RTX2060 Super war dann auf dem selben preislichen Niveau, die RTX2070 Super darüber.
Sollte die RTX3060 wirklich bei 320€ beginnen und auf 2070 Leistung sein, wären das knappe 100€ Ersparnis plus 4GB mehr Ram.
Das wäre schon okay auch wenn ich so eine Karte gerne bei 250€ sehen würde. Im Alltag wird man wohl bei 500€ landen oder sogar noch mehr -.-
Finde ich jetzt alles nicht gerade überwältigend. Zur UVP noch halbwegs ok (aber auch nur durch den VRAM-Zuwachs), sonst sehr sehr mager.
VRAM ist mir komplett egal!
Für den (UVP)Preis hätte ich lieber eine 3060 Ti gehabt. Da wären mir auch 8GB gut genug gewesen. Zumindest war das vor gut 4-6 Monaten noch meine Erwartung.
Wir wissen ja alle wohin die Preise aktuell gehen werden. Der Frust sitzt inzwischen so tief, man möchte sein Hobby PC-Gaming fast an den Nagel hängen.