Geforce RTX 2080 Ti: Ohne Raytracing & DLSS bis zu 45 Prozent schneller als die GTX 1080 Ti
In einem Interview hat sich Nvidias Tom Petersen über die Leistung der Geforce RTX 2080 Ti geäußert. In bisherigen Spielen, welche nicht die Tensor- und Raytracing-Kerne ausnutzen, soll das neue Topmodell 35 bis 45 Prozent mehr Fps auf den Bildschirm bringen als die GTX 1080 Ti. Dafür ist die Turing-Grafikkarte deutlich teurer.
Zur Vorstellung der Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 nannte Nvidia lediglich im Falle der RTX 2080 grobe Performance-Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger in einer Größenordnung von rund 30 bis 50 Prozent, wenn man bekannte Spiele ohne Turing-spezifische Optimierungen heranzieht. In einem Video-Interview äußerte sich Tom Petersen, Director of Technical Marketing bei Nvidia, auch zur Leistung der Geforce RTX 2080 Ti in Relation zum Vorgänger, der GTX 1080 Ti (die Fragestellung beginnt bei 25:25).
Geforce RTX 2080 Ti: Mehrleistung kostet
Lasse man Turing-spezifische Funktionen außen vor, nutze ein Spiel die Tensor- und Raytracing-Kerne also nicht zur Berechnung der Beleuchtung beziehungsweise für die KI-basierte DLSS-Kantenglättung (Deep Learning Super Sampling), soll das neue Geforce-Topmodell 35 bis 45 Prozent schneller rechnen als die GTX 1080 Ti. Das ist ein Wert, den man in Anbetracht der vergangenen Generationswechsel durchaus erwarten konnte. Die Geforce RTX 2080 Ti weist mit 4.352 Shadern gut 20 Prozent mehr auf als die GTX 1080 Ti, während die Speicherbandbreite von 484 auf 616 GB/s (+ 27 %) steigt. Die zusätzlichen Prozentpunkte müsste sie durch eine gestiegene Leistung pro Takt herausholen, die unter anderem durch größere Caches erreicht werden soll.
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Das Problem dürfte die Preisgestaltung darstellen: Offerierte Nvidia die Mehrleistung früher noch zum Preis des Vorgängers, erhält die Geforce RTX 2080 Ti den Kostenpunkt früherer Titan-Modelle. Erste Custom-Designs der GTX 1080 Ti sind ab 600 Euro erhältlich, wohingegen Vorbestellungen der RTX 2080 Ti bei knapp 1.200 Euro beginnen. Selbst wenn die Preise nach dem Auslieferungsbeginn um mehrere Hundert Euro fallen, muss man die Mehrleistung noch eins zu eins bezahlen. Einen Mehrwert gibt es vielleicht, wenn die Turing-spezifischen Features zum Einsatz kommen - bisherige Demos zeigen allerdings, dass Raytracing ein zweischneidiges Schwert darstellt, das viel Leistung kostet.

Maxwell und Pascal haben bereits transparente Speicherkompression gebracht/optimiert. Dass in die Richtung schon wieder was ernstzunehmendes kommt ist sehr unwahrscheinlich.
Die Überschrift sagt was anderes? Aber das meine ich nicht. Ultra frisst ja für bischen bessere Grafik unverhältnissmäßig viel Leistung. Oder manchmal nur eine Einstellung. Gibt es denn hier keine technischen Fortschritte was die Effizienz betrifft? Immerhin gibt es immer bessere Speicherverwaltung, dann sind zwar 8gb immer noch 8gb, aber die werden besser genutzt.
Und selbst da wird es ein Cherrypicking von ausgewählten Spielen sein.
Kann man davon ausgehen, dass, sagen wir mal die 45% Plus bei Ultraeinstellungen zutreffen, es dann 50% bei fast alles auf ultra, 55% bei sehr hoch, etc
Ein Commodore 64 kostete 1982 ca. 600$.
Inflationsbereinigt entspräche das heute ca. 1500$/€
Und wieviel Rechenleistung bekommst dafür heute in Verhältnis zum C64?
Der C64 hatte bei 1MHz Takt ca. 2 KiloFLOPS!
Heute haben PC-CPUs mehrere TeraFLOPS.
Teil mal Tera durch Kilo und nehm es mal 1500€, dann hättest du den heutigen Preis für einen PC...
Tipp: Milliardär zu sein, würde nicht reichen...
mfg