[PLUS] Geforce RTX 2080 & RTX 2080 Ti im erweiterten Print-Test
PCGH Plus: Am 20. September begann eine neue Ära der Computergrafik - sagt Nvidia. Was die neuen Geforce-Grafikkarten der RTX-2000-Reihe wirklich leisten, klären wir in diesem Test. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 11/2018.
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Hinweis: Auf der Webseite von PCGH.de finden Sie bereits einen kostenlosen und empfehlenswerten Test zu Geforce RTX 2080 (Ti). Für die Printausgabe der 11/2018 wurde dieser Test aber noch einmal deutlich erweitert.
Geforce RTX 2080 & RTX 2080 Ti im Test
Der September stand ganz im Zeichen der neuen Geforce-Generation von Nvidia. In der vergangenen Ausgabe mussten wir noch auf unsere Glaskugel vertrauen, die dank frischer Politur eine ordentliche Vorschau erlaubte - die meisten Prognosen waren richtig. Aber es wird Zeit, die Gerüchte durch harte Fakten zu ersetzen. Vorhang auf für den größten Grafikkartentest des Jahres!
Startschuss
Aufmerksame Leser der PCGH-Website haben den gestaffelten Rummel am eigenen Leib erlebt: Turing, so der Name der neuen Nvidia-Generation, hat aufgrund vieler Faktoren reichlich Staub aufgewirbelt. Am 14. September informierten wir Sie erstmals über die stattliche Anzahl der Neuerungen sowohl auf Hardware- als auch auf Software-Ebene. Seit dem 20. September sind die neuen Grafikkarten teilweise im Handel - die Auslieferung des Flaggschiffs Geforce RTX 2080 Ti wurde kurzfristig auf den 27. September verschoben. Obwohl nicht alle Versprechen in die Tat umgesetzt wurden, handelt es sich bei Turing doch um die spannendste GPU-Generation seit Jahren.
Übersicht: Turing-SKUs
Die Geforce-RTX-Reihe besteht vorerst aus drei Grafikchips. Der größte Chip hört auf den Codenamen TU102, bringt 18,6 Milliarden Transistoren auf stolzen 754 Quadratmillimetern unter und sitzt auf der Geforce RTX 2080 Ti. Darunter positionieren sich der 545 mm² große TU104 mit 13,6 Mrd. Transistoren auf der Geforce RTX 2080 und der 445 mm² große TU106 mit 10,8 Mrd. Transistoren auf der Geforce RTX 2070. Letztere ist wie erwartet noch nicht Gegenstand dieser Analyse, denn sie wird erst im Laufe des Oktobers veröffentlicht.
Schrumpfkur war einmal
Früher war es gang und gäbe, alle paar Monate das Fertigungsverfahren zu verfeinern, was eine Flächenersparnis und beinahe automatische Taktsteigerungen brachte. Das Schrumpftempo ist heutzutage dramatisch geringer, was derzeit Nvidia zu spüren bekommt: Die Turing-Chips sind groß und teuer in der Fertigung.
Nvidia lässt alle drei GPUs bei der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company im sogenannten 12FFN-Prozess ("FinFET Nvidia") vom Band laufen, der wiederum auf dem bewährten 16FF+ basiert, welcher Pascal seine Form und Leistung gibt. Feinere Strukturbreiten standen nicht rechtzeitig in den benötigten Mengen zur Verfügung, was zu überdurchschnittlich großen Siliziumflächen führt - beachten Sie dazu die Grafik auf der rechten Seite. Die 7-nm-Fertigung wird kommendes Jahr Abhilfe schaffen. Turing ist somit nicht nur ein Transistor- und somit Flächengigant, auch die erreichten Leistungsdaten können sich sehen lassen. Blendet man den Volta GV100 aus, der nicht als Geforce in den Handel kam, erreicht der TU102 in jeder Disziplin Spitzenwerte. Diese beziehen sich nicht nur auf die Theorie, sondern auch auf die Praxis.
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Das finden Sie im Artikel:
- Specvergleich: Turing, Volta, Pascal
- Founders Edition: Specvergleich, reale Taktraten von über 20 Test-Spielen
- Lautheit und Leistungsaufnahme analysiert
- Übersichtliche Durchschnittsleistungen plus Frameverteilung in 22 Testprogrammen und 14 Grafikkarten
- Founders Editions gegen Partnerkarten im Test
- Overclocking-Ergebnisse
- Extrem-Benchmarks: 5.120 × 2.880 mittels DSR
- Benchmarks mit High Dynamic Range in Ultra HD INFO: Sie können PCGH-PLUS-Artikel einzeln kaufen oder ein PLUS-Abo erwerben.
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