Geforce GTX Titan X 17
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GTX Titan X Test: Benchmarks & Fazit

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Nvidia Geforce GTX Titan X im Test: Spiele-Leistung

Und so schlägt sich Nvidias größte Maxwell-GPU in unseren teils sehr anspruchsvollen Spiele-Benchmarks. Einen kleinen Einblick wollen wir Ihnen in diesem Online-Artikel bieten, die komplette Berichterstattung samt weiterer ausführlicher Tests, weiteren Vergleichs- und Overclocking-Resultaten, Lautheits- und Verbrauchsmessungen finden Sie auf mehr als einem Dutzend Seitenin der kommenden PCGH-Ausgabe 05/2015.
Bitte beachten Sie: In unseren neuen dynamischen Benchmarks haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche Grafikkarten in den Benchmark einzublenden.In diesem Falle können Sie die GTX 970, die 780 Ti und die R9 290 dazuwählen sowie neben Ultra-HD auch Full-HD und 1440p anzeigen lassen. Weitere Details zu den dynamischen Benchmarks erläutern wir auch im Video.

Übrigens: Ist die Karte mit freiem Boost langsamer als mit erzwungenem Standard-Boost von 1.075 MHz, taktet sie im entsprechenden Test wie zum Beispiel in Risen 3 niedriger.

Selbstverständlich haben wir für alle Benchmarks die jeweils neuesten Grafiktreiber von AMD und Nvidia verwendet; aufseiten AMDs kommt der brandneue Catalyst 15.3.1 zum Einsatz und bei Nvidia der GTX-Titan-X-Pressetreiber Geforce 347.84. Gerade die Nvidia-Treiber haben mit Maxwell-GPUs (nicht nur der Titan X) zuletzt in einigen Spielen teils deutlich zulegen können - daher sollten Sie keine Ergebnisse mit älteren Treibern direkt vergleichen.

Nvidia Geforce GTX Titan X im Test: Overclocking, Spezialbenchmarks Real 4K und Compute

Als Enthusiasten-Grafikkarte muss sich die Geforce GTX Titan X jeder anspruchsvollen Aufgabe stellen. Eine davon ist der neue Ultra-HD-Standard mit 3.840 x 2.160 Pixeln, welcher Teil des aktuellen PCGH-Parcours ist. An dieser Stelle erhöhen wir den Schwierigkeitsgrad noch weiter und leiten über zu den anspruchsvollsten Benchmarks dieses Tests. Die Geforce GTX Titan X muss in DCI-4K, dem "echten" 4K-Standard mit 4.096 x 2.160 Pixeln, beweisen, was sie bei extrem hohen Auflösungen leistet. Als Basis für unsere Tests dient ein LG 31MU97, ein 31-Zoll-LCD mit 17:9-Seitenverhältnis und ebendieser Auflösung. Falls Sie weitere Informationen zu diesem Bildschirm wünschen, legen wir Ihnen die PCGH 04/2015 ans Herz, in der wir das LCD ausführlich dauertesten.

Um das Testfeld übersichtlich zu halten, mischen hier nur außer der Titan X nur manuell übertaktete Versionen mit - auch die Titan X darf zeigen, was per Overclocking in ihr steckt. Um es ihr nicht zu einfach zu machen, gesellt sich eine hochgezüchtete Version der GTX Titan "Classic" dazu, eine Evga GTX 980 Classified und eine wassergekühlte MSI R9 290X Lightning. Die spannenden Ergebnisse sehen Sie hier.

Die Geforce GTX Titan X reizen wir für den Moment mit Bordmitteln aus. Der Referenzkühler leistet gute Dienste, sofern man die PWM-Frequenz des Radiallüfters auf mindestens 70 Prozent stellt. Zusätzlich kühlen wir die Platinenrückseite inklusive der blanken RAM-Chips mit einem 120-mm-Lüfter und erhöhen das Powertarget der GTX Titan X per Nvidia Inspector auf das Maximum von 110 Prozent. Damit darf die Grafikkarte bis zu 275 Watt verbrauchen, doch schnell ist klar: Das genügt nicht im Ansatz, um den GM200-Chip auszufahren. Wie die GTX Titan Classic, welche mit Bordmitteln höchstens 265 Watt verbrauchen darf, wird auch die Titan X stark von ihrer maximalen Leistungsaufnahme limitiert. Der Chip unseres Samples verkraftet mühelos 1.400 MHz, kann diese Frequenz jedoch nur in "powerarmen" Spielen wie Crysis 3/Warhead länger als ein paar Sekunden halten. Anno 2070, Risen 3 und viele andere Spiele zwingen die Karte nach Erwärmung zu Frequenzen knapp oberhalb von 1.300 MHz. Das ist zwar ansehnlich und die Leistung der Titan X steigt messbar an, richtige Overclocking-Freude kommt jedoch erst mit Wasserkühlung auf, die den Takt etwas stabilisiert. Wer die Titan X ernsthaft übertakten möchte, ist auf BIOS-Mods und höhere Powertargets angewiesen - bislang ist aber unklar, ob sich diese Möglichkeit eröffnet.

Auch an Compute haben wir gedacht und den brandneuen Luxmark 3.0 durchlaufen lassen - mit durchaus überraschenden Ergebnissen. Mit Maxwell hatte Nvidia im Ray- bzw. Patctracer Luxmark 2.0 AMD in die Schranken weisen können. Allerdings basierte der Luxmark auf einer veralteten Engine-Version. Die neue Version bietet deutliche optimierte Möglichkeiten, zeigt gleichzeitig aber auch ein neues Performancebild. Während AMD in den beiden simplen Tests vergleichsweise dicht an Nvidia dran ist, liegt die Radeon im komplexesten Test "Hotel Lobby" mit enormem Vorsprung vorn. Ob neue Treiber es da richten können oder ob AMD von seiner Open CL-2.0-Unterstützung profitiert, können wir derzeit nicht sagen - die Image Validation ergab jedenfalls bei AMD sogar geringere Mengen an Pixelabweichungen (~21 zu ~28%).

Darüber hinaus haben wir - bevor Nvidia es offziell verkündete - unsere Tests zum Double-Precision-Durchsatz gemacht, dem Bereich, in dem wie wir inzwischen wissen, die neue Titan gegenüber der alten aufgrund ihres Chips Nachteile hat. Das Ergebnis zeigt deutlich: Auch in der Titan X gibt es mit Maxwell-Chips respektive dem GM200 nur ein kleines bißchen DP-Performance.

Nvidia Geforce GTX Titan X im Test: (Vorläufiges) Fazit

Geforce GTX Titan X 19 Quelle: PC Games Hardware Geforce GTX Titan X 19 Mit der Titan X liefert Nvidia wieder einmal ab. Und zwar nichts weniger als die schnellste 3D-Grafikkarte - sieht man von Dual-GPU-Lösungen ab, die oft ihre ganz eigenen Probleme wie Mikroruckler, fehlende Profile oder überbordende Leistungsaufnahme mitbringen. Die Performance im gewichteten PCGH-Index liegt rund 23 Prozent über der GTX 980 - der bis dahin schnellsten Karte. Im separat betrachteten Ultra-HD-Index beträgt der Abstand gar rund 28 Prozent. Beide Werte sind mehr als nur meß- sondern auch in Spielen spürbar.

Die reichhaltige Speicherausstattung von 12 Gigabyte erweckt den Eindruck von Zukunftssicherheit - wie schon bei der Original-Titan. Apropos Ur-Titan: Die wird heute in der Tat nicht durch ihren Speicherausbau behindert, aber trotzdem ist die aktuelle Titan X in unserem Parcours mehr als 50 Prozent schneller unterwegs. Das wird der Titan X in zwei Jahren, wenn Grafikkarten den Sprung auf 16-nm-Technik vollzogen haben, sicherlich auch bevorstehen - zahlen Sie also nicht zuviel Aufpreis für gefühlte Zukunftssicherheit.

Wie hoch der Titan-Zuschlag 2015 ausfällt, steht derzeit jedoch noch gar nicht fest - wir werden das Fazit aktualisieren, sobald wir den Preis von der Huang-Keynote auf der GTC erfahren haben.

Update 1: Pricing @ GTC Quelle: PC Games Hardware Pricing @ GTC Jen-Hsun Huang hat in seiner GTC-Eröffnungsansprache den Preis der Titan X angegeben: Er wird bei 999 US-Dollar liegen - angesichts des Dollarkurses und der Mehrwertsteuer könnte das in Deutschland zu einem Titan-X-Preis von bis zu 1.199 Euro (1:1 Umtauschkurs, 19 % MwSt.) führen. Ein stolzer Preis, der dann bei rund dem Doppelten dessen läge, was zurzeit für eine ebenfalls nicht eben günstige GTX 980 zu berappen ist - für einen Bruchteil dessen als Performance-Vorteil.

Und obwohl Nvidia die UVP der Ur-Titan hält, ist der Besitz einer solchen Karte nach wie vor ein teurer Luxus und nach wie vor kaum mit rationalen Argumenten zu begründen - ein faszinierendes Stück Technik und eine tolle Karte, die schnell die Perspektive auf "normale" Grafikkarten verzerrt, ist es dennoch.

Unabhängig davon bietet die Titan X jedoch enorme Leistungspotenzial. Erste vorsichtige OC-Tests zeigten bis zu 1.400 MHz in weniger power-intensiven Spielen und "Power" ist hier das Stichwort: Ein ums andere Mal wird die Karte durch ihr Power-Target von den hohen Boost-Taktraten heruntergeholt, da hilft auch der jetzt 10-prozentige Spielraum über Tools wie den Nvidia Inspector anstelle von 6 Prozent wie bei der Ur-Titan nur bedingt weiter. Das volle GM200-Potenzial werden wir erst mit unlocktem BIOS und Wasserkühlung zu sehen bekommen. Lautheit und Leistungsaufnahme gehen für eine Karte dieser Leistungsfähigkeit mehr als nur in Ordnung, ohne jedoch so zu brillieren wie es GTX 980 und 970 taten.

Update 2: Nun gibt es auch einen Europreis für Deutschland: Ohne Steuer kostet die Titan X demnach 1.026 Euro, mit Mehrwertsteuer sind es 1.149 Euro.

Meinung

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    • Kommentare (548)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Luebke82 Software-Overclocker(in)
        Ich weiss nicht ob es schon jemandem aufgefallen ist, aber warum sind die theoretischen Werte der Karte wie SP - Leistung, Pixel- und Texelfüllrate hier deutlich niedriger als im Test von Computerbase.de? Schon komisch. Ich wollte die Werte mit meiner Karte vergleichen aber frage mich welche nun stimmen, hm?

        Laut den Werten von PCGH bin ich schon nah dran:

        Pixel Füllrate 97984 MPixel/s
        Texel Füllrate 195968 MTexel/s
        Einzelene Präzision 6271.0 GFLOPS
        Doppelte Präzision 196.0 GFLOPS
      • Von Luebke82 Software-Overclocker(in)
        Ich weiss nicht ob es schon jemandem aufgefallen ist, aber warum sind die theoretischen Werte der Karte wie SP - Leistung, Pixel- und Texelfüllrate hier deutlich niedriger als im Test von Computerbase.de? Schon komisch. Ich wollte die Werte mit meiner Karte vergleichen aber frage mich welche nun stimmen, hm?

        Laut den Werten von PCGH bin ich schon nah dran:

        Pixel Füllrate 97984 MPixel/s
        Texel Füllrate 195968 MTexel/s
        Einzelene Präzision 6271.0 GFLOPS
        Doppelte Präzision 196.0 GFLOPS
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Es ist doch wohl völlig egal ob der Chip der Vollausbau ist, oder nicht. Was zählt, ist die Leistung die am Ende rumkommt und da war die GTX 680 der HD 7970 absolut ebenbürtig, bzw anfangs sogar stärker
      • Von MarkenJodSalz PC-Selbstbauer(in)
        Weil die 680 für einen kleinen Chip für 500€+ raus kam. Die 580 davor gab's für weniger und war der Vollausbau.
      • Von MiezeMatze Software-Overclocker(in)
        Zitat von Zetta
        Absolut. Wer glaubt eine GTX 980 Ti (Oder GTX 1080) für unter 800€ zu bekommen, kennt entweder Nvidia nicht gut genug oder ist einfach nur ein Träumer.
        Die Zeiten von 500-600€ Highend-GPUs sind vorbei. Nvidia, dieser unsägliche Drecksverein, hat den dummen Kunden wie ein Weltmeister verarscht. Jetzt verlangt Ngreedia selbst für den Einsteigerchip 960, mit erbärmlichen 128 Bit, über 200€.

        Ich (und viele andere) habe, als das GTX 680 und Titan Debakel begann, in fast jedem Forum die Leute gewarnt sich nicht von Nvidia verarschen zu lassen. Was ist passiert? Die Lemmigne haben den überteuerten Dreck zu Hauf gekauft. Die ekelhaften Preise, die Nvdia heute verlangt, hat der Kunde UND NUR DER KUNDE ALLEIN zu verantworten. Ihr verdient es nicht anders. Ich hoffe Nvidia verlangt für die nächste GTX x80 700€ und für die Titan XX 1300€. Ohne Steuer! Ihr verdient es, noch mehr ausgenommen zu werden.
        Was fürn 680 DEbakel? Ich hatte ne 680oc ...war super zufrieden mit der.

        Aber da sieht man schön wie der Preis anzieht.
        Die war damals 470 euronen teuer GHz Edition von Gigabyte-frisch released....
        Selbst mein EVGA Schnäppchen hat 520 gekostet...jetzt teilweise 620.... und die 980 G1 kostet auch 629 Öken (Kaufzeitpunkt)....und das ist ja quasi das 2 Generationen spätere Equivalent zur alten 680.
      • Von henniheine Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ist schon ein schönes Stück Hardware. Speichertechnisch muss man sich auch gar keine Sorgen machen - da wird eher die Grafikkarte an sich zu langsam bevor der Speicher voll läuft.
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