GTC 2013: Nvidia-Techdemos schlagen Crysis-3-Grafik - alle Demos im Video
Während der Eröffnungsrede des Nvidia-Chefs Huang auf der GTC 2013 in San Jose zeigte Nvidia mehrere Grafikdemos - zwei davon im Echtzeit-Rendering-Bereich und zwei weitere aus dem Bereich Cloud-Visualisierung.
Nvidia zeigte heute auf der Hausmesse GTC während der Keynote von CEO Huang drei spannende Demos für Echtzeitgrafik: Einen physikalisch korrekten Ozean-Simulator, ein kinorealistisches Gesichtsrendering inklusive Animation, eine SoC-Plattform namens Kayla und die Grid VCA.
Beaufort-basierter Ozean-Simulator
Nachdem bereits in der Vergangenheit die eine oder andere Wassersimulation inklusive FFT-Berechnungen und tessellierter Oberfläche gezeigt und auch in einigen Spielen integriert wurden, geht Nvidia heute einen Schritt weiter. Mit dem Beaufort-Simulator wird das fotorealistische Wasser um eine automatische Physikintegration bereichert. Abhängig von der Windstärke ändern sich Wellengang, Gischtbildung und natürlich auch das Verhalten von im Ozean befindlichen Objekten wie dem visuell etwas einfach gehaltenen Schiff.
Nvidia Faceworks - kinorealistisches Gesichtsrendering
Kennen Sie das Uncanny Valley? Nein, es liegt nicht in der Nähe des Silicon Valley und hat auch nichts mit dem Death Valley zu tun. Es handelt sich dabei um ein psychologisches Phänomen, welches bei der Darstellung von Menschen auftritt. Bis zu einem gewissen Grad nehmen wir hin, dass eine humanoide Figur unrealistisch aussieht, weil sie für unsere Wahrnehmnung noch genug "Sicherheitsabstand" zu einem echten Menschen hat. Wenn jedoch der erste optische Eindruck überzeugend genug ist, aber unterschwellig etwas nicht stimmt, empfinden wir dies geradezu als Chudnofsky-gruselig.
Mit Faceworks hat Nvidia eine Technik zum Gesichtsrendering und zur Animation entwickelt, die dieses Uncanny Valley beinahe überbrückt - und um Welten realistischer ist, als alles, was man bisher im Echtzeit-Bereich sehen konnte. Auch die Darstellung in manchen noch gar nicht soo alten Kinofilmen wird übertroffen. Mit Faceworks wird das Datenset für einen Kopf (bezeichnenderweise wieder einmal ohne Haare dargestellt) von unkomprimierten 32 Gigabyte auf 400 Megabyte und damit eine Größe eingedampft, die bequem in den Grafikspeicher passt. Alle Rendervorgänge wie die Animation der Meshes, die Tessellation und natürlich das Shading inklusive Subsurface-Scattering und feinster Details wie Poren laufen in Echtzeit und flüssig ab.
Grid Visual Computing Appliance (VCA) & Octane Cloud Render
Auch "ernsthafte Anwendungen", mit denen Nvidia echtes Geld verdienen will, wurden gezeigt. Der 4U-kompatible Serverrack-Einschub namens Grid VCA besteht aus bis einem System mit zwei Xeon-Prozessoren mit zusammen 16 realen und 32 virtuellen Kernen, 192 GiB Arbeitsspeicher und bis zu 16 Kepler-GPUs (vermutlich GK104, da die Boards über einen 6- und einen 8-poligen Stromanschluss verfügen). Mit der Grid VCA, die als komplettes System ab 24.900 US-Dollar verkauft wird (die "große" Konfiguration kostet 39.900 US-Dollar) werden Anwendungen wie Video-Bearbeitung, Raytracing oder CAD/CAM über die Cloud mit interaktiven bis flüssigen Fps-Raten virtualisiert - und zwar unabhängig vom verwendeten Betriebsystem. So stehen alle Anwendungen auf allen Endgeräten zur Verfügung.
Der Octane-Renderer wurde ebenfalls cloudifiziert, sodass Echtzeit-Bearbeitung von Spezialeffekten in Kinoqualität möglich sind, wie Otoy-Chef Jules Urbach und Regisseur Josh Trank anhand eines verschlüsselt übertragenen Streams eines Transformers-Spots demonstrierten. Dieser wurde über das Internet durch 112 GPUs in Echtzeit und Kinoqualität gerendert.




Jedesmal diese Werbung und für HD Stream braucht man wohl ne 20 Mbit Leitung ... Schämt Ihr euch nicht?
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Geht mir auch so , scheinbar haben da viele Probleme mit dem Player, warum kann man das nicht auf Youtube laden kann und dann einbinden wie jede andere Seite auch ?