Geforce GTX 780 Ti im Test: Fazit
Geforce GTX 780 Ti im Test: 2.880 aktive Shader-Einheiten, ein Boost auf bis zu 1.006 MHz sowie 3 GiByte des schnellsten GDDR5-Speichers: Nvidia bläst zum Angriff auf die Radeon R9 290X. Welche High-End-Grafikkarte die Kühlerhaube vorn hat, klären wir im Test der Geforce GTX 780 Ti.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 780 Ti im Test: Einleitung, Spezifikation
- Seite 2 Geforce GTX 780 Ti im Test: Leistungsaufnahme, Lautheit, Overclocking
- Seite 3 Geforce GTX 780 Ti im Test: Spiele-Benchmarks
- Seite 4 Geforce GTX 780 Ti im Test: Fazit
- Seite 5 Geforce GTX 780 Ti im Test: Testsystem
- Seite 6 Bildergalerie
Geforce GTX 780 Ti im Test: Fazit
Nvidia wiederholt die Vorstellung der Geforce GTX Titan und liefert mit der Geforce GTX 780 Ti eine sehr gute High-End-Grafikkarte ab, die nur wenige Kritikpunkte bietet. In der wohl wichtigsten Disziplin, der Spieleleistung, erkämpft sich die Geforce GTX 780 Ti über alle Tests hinweg einen glatten Gleichstand mit AMDs Radeon R9 290X im "Übermodus". Tatsächlich fällt es schwer, im Rahmen des PCGH-Index einen klaren Sieger zu küren, die beiden Grafikkarten sind ebenbürtig. Ab hier gilt es zu differenzieren: Während Geforce-Grafikkarten beinahe traditionell in Auflösungen bis einschließlich Full HD stärker sind als vergleichbare Radeon-Chips, haben die AMD-Grafikkarten ab 2.560 x 1.440 leichte und in Ultra HD schließlich relativ klare Vorteile.
Sind Lautstärke und Energieeffizienz das Maß der Dinge, gewinnt die Geforce GTX 780 Ti deutlich gegen AMDs Radeon R9 290X. Letztere mag sehr schnell sein, verbraucht dabei jedoch bis zu 290 Watt und wird enorme 9,6 Sone laut. Nvidias ebenbürtiges Flaggschiff begnügt sich mit rund 250 Watt, bleibt deutlich kühler und erzeugt eine Lautheit von (keineswegs leisen) moderaten 4,6 Sone. Der einzige schon jetzt wirksame Kritikpunkt an der Geforce GTX 780 Ti ist ihr Einstiegspreis: Zwar ruft Nvidia kein (Ex-)Titan-Niveau von 950 Euro auf, bei einem Preis von 649 Euro wird der Käuferkreis jedoch stark eingegrenzt. Immerhin hat Nvidia von AMD gelernt und legt der Geforce GTX 780 Ti ein ansehnliches Spielebündel bei: Wer eine GTX 780 Ti kauft, erhält Downloadcodes für Assassin's Creed 4, Batman Arkham City und Splinter Cell Blacklist. Klammert man die Beigaben aus, liefert die Radeon R9 290X (zwischenzeitlich ab 460 Euro lieferbar) das bessere Fps/Euro-Verhältnis und punktet mit ihrem 4 GiByte großen Grafikspeicher.
AMD- und Nvidia-Ökosysteme
Abseits der reinen Leistungbetrachtung sind auch die Ökosysteme für AMD und Nvidia immer unterschiedlicher geworden. Bot Nvidia seit 2008 GPU-Beschleunigung für Physx, Unterstützung für die hauseigen Compute-Plattform Cuda, sowie eine traditionell enge Zusammenarbeit mit Spiele-Entwicklern, kam kürzlich noch das gerade angekündigte G-Sync hinzu, eine Technik, die mittels spezieller Monitore Stottern, Eingabeverzögerung und Bildriß vermindern soll. Darüber hinaus erlauben die Nvidia-Modelle mehr Optionen beim Downsampling, bieten in ausgewählten Spielen Support für das High-End-Antialiasing TXAA und können per Treiber Gimmicks wie spieleunabhängiges SSAO oder adaptive V-Sync anbieten.
In Sachen Developer-Kooperation hat AMD nicht zuletzt dank der in den meisten Spielkonsolen eingesetzten AMD-Hardware und den resultierenden Synergieeffekten deutlich aufgeholt. Das Never-Settle-Bundle sorgte für großen Zuspruch bei den Spielern und steigende Verkäufe bei Radeon-Karten, zuletzt dank des 290X-Bündels mit Battlefield 4. Dies ist gleichzeitig auch das Premierenspiel für AMDs hauseigene 3D-Schnittstelle Mantle, welche in Zusammenarbeit mit Battlefield-Entwickler DICE ins Leben gerufen wurde und welche eine höhere Performance als DirectX 11 verspricht. Daneben verfügen die Radeon-Karten über erstklassige Surround-Gaming-Unterstützung für bis zu sechs Bildschirme mittels Eyefinity - schade nur, dass der Leerlauf-Modus mit mehreren Displays nicht gut funktioniert und die Karten unnötig viel Strom verheizen. TrueAudio ist der neueste Zugang in AMDs illustrem Reigen - diese in die GPU integrierten digitalen Signalprozessoren sollen das Restsystem von der Audioverarbeitung entlasten, müssen jedoch vom Spieleentwickler explizit oder über Middleware bzw. Plug-Ins unterstützt werden, um von Nutzen zu sein.
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- Seite 2 Geforce GTX 780 Ti im Test: Leistungsaufnahme, Lautheit, Overclocking
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Aber hey... Geschmacklich gleich, wäre auch langweilig.
Ref Design mit nem Aufkleber?
Sicher das du in dem richtigen Forum unterwegs bist?
Die sieht ja auch mal schick aus KFA2 GeForce GTX 780Ti "Own Design" 3072MB GDDR5 PCI-Express Graphics Card
Mantle hin oder her.
Gruß
Das Fazit passt aber nicht mit den Benchmarks test zusammen.
Mantle hin oder her.