Geforce GTX 780 im Test: Leistungsaufnahme, Lautheit, Boost 2.0
Geforce GTX 780 im Test: Was einst unter dem Codenamen "Titan LE" durch das Internet geisterte, manifestiert sich nun in Form der Geforce GTX 780. Wie viel der 900 Euro teuren GTX Titan in der 649-Euro-Karte Geforce GTX 780 steckt, klärt unser ausführlicher Test der High-End-Grafikkarte.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 780 im Test: Einleitung, Spezifikation
- Seite 2 Geforce GTX 780 im Test: Unterschiede GK110 vs. GK104
- Seite 3 Geforce GTX 780 im Test: Leistungsaufnahme, Lautheit, Boost 2.0
- Seite 4 Geforce GTX 780 im Test: Spiele-Benchmarks
- Seite 5 Geforce GTX 780 im Test: Extrem-Benchmarks mit Downsampling + Overclocking
- Seite 6 Geforce GTX 780 im Test: Fazit
- Seite 7 Geforce GTX 780 im Test: Testsystem
- Seite 8 Bildergalerie
Geforce GTX 780 im Test: Kühlung, Lautheit und Leistungsaufnahme
Quelle: PC Games Hardware
Geforce GTX 780 im PCGH-Test (6)
Da es sich bei der Geforce GTX 780 im ein Hochpreisprodukt handelt, musste Nvidia wie bei der GTX Titan nicht auf jeden Cent schauen und montiert daher die hochwertige Konstruktion aus Plexiglas, gebürstetem Metall und Vapor-Chamber der Titan auch auf die Geforce GTX 780. Unsere Tests belegen, dass sich die Entscheidung auszahlt hat, denn die Geforce GTX 780 ist mit einer maximalen Spiele-Lautheit von 3,2 Sone relativ leise und liegt damit gleichauf mit der GTX Titan.
Im Leerlauf messen wir bei der Geforce GTX 780 eine konstante Lautheit von 0,6 Sone, was zunächst verwundert, da der gleiche Kühler wie auf der 0,3 Sone leisen GTX Titan zum Einsatz kommt. Bei genauerem Hinhören fällt auf, dass unser Testmuster ein leises Klackern von sich gibt, das bei der Titan fehlt – ein schönes Beispiel für Serienstreuung, die sich nie ausschließen lässt.
Bei der Leistungsaufnahme folgt die zweite Überraschung, denn sie fällt bei der GTX 780 minimal höher aus als bei der GTX Titan. In diesem Fall fordert der etwas höhere Kerntakt seinen Tribut. Die Tatsache, dass auf der GTX 780 Grafikchips zum Einsatz kommen, welche nicht die hohen Anforderungen an eine GTX Titan erfüllen, dürfte ein weiterer Faktor für die etwas höhere Leistungsaufnahme sein. Gemessen an der Radeon HD 7970 GHz Edition arbeitet jedoch auch die GTX 780 sehr effizient.
| GTX Titan | GTX 780 | GTX 680 | GTX 580 | HD 7970 GHz Edition** | HD 7970 ** | HD 7970 * | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lautstärke | |||||||
| Leerlauf (Win-7-Desktop) | 0,3 Sone | 0,6 Sone | 0,9 Sone | 0,8 Sone | 0,8 Sone | 0,7 Sone | 0,7 Sone |
| Bad Company 2 (DX11) | 3,2 Sone | 3,2 Sone | 3,5 Sone | 3,4 Sone | 8,4 Sone | 4,1 Sone | 5,9 Sone |
| Leistungsaufnahme | |||||||
| Leerlauf (Win-7-Desktop) | 13 Watt | 14 Watt | 15 Watt | 32 Watt | 15 Watt | 12 Watt | 22 Watt |
| Bad Company 2 (DX11) | 214 Watt | 222 Watt (sic!) | 174 Watt | 221 Watt | 247 Watt | 185 Watt | 195 Watt |
PCGH testet mit Powertune (AMD) respektive Power Target (Nvidia Kepler) auf Standard.
* Mittelwert von uns getesteter Retailkarten im Referenzdesign
** AMD-Muster – dieses Kühldesign findet sich nicht am Markt
Geforce GTX 780 Test: GPU-Boost 2.0
Nachfolgend ein Auszug aus unserem Heft-Artikel zur GTX Titan in der PCGH 04/2013 – die Geforce GTX 780 bietet hinsichtlich des GPU-Boosts dieselben Funktionen wie die GTX Titan, daher erläutern wir die Eigenheiten der Implementierung an dieser Stelle erneut.
Um das Leistungspotenzial des GK110-Chips besser ausnutzen zu können, wird im "neuen" GPU-Boost 2.0 nicht nur die Leistungsaufnahme zur Bestimmung von GPU-Spannung und Boost-Taktrate herangezogen, sondern auch die Chip-Temperatur. Per Treiber sind unsere Karten auf 80° C Zieltemperatur eingestellt, welche im normalen Betrieb mit 100% Powertarget gehalten werden. Erlauben Sie der GTX 780/Titan zum Beispiel per Evga Precision X zusätzliche Grade auf der Celsius-Skala, dankt es GPU-Boost Ihnen mit einigen Extra-MHz.
Quelle: Nvidia
Geforce GTX 780 im PCGH-Test (17)
Wird die Temperatur überschritten (was natürlich auch aufgrund zu warmer Umgebungstemperaturen geschehen kann), drosselt GPU-Boost 2.0 den Takt. Standardmäßig sind Power- und Temp-Target aneinander gekoppelt – auch das können Sie per Häkchen in Precision ändern. 100% Power-Target bedeuten im Falle der GTX 780/Titan übrigens auch tatsächlich, dass die TDP von 250 Watt ausgeschöpft werden darf – 106% sind also 265 Watt. Diesen Wert messen wir bei entsprechendem Power-Target inklusive OC auch tatsächlich in Anno 2070. Die Lüfterkurve lässt sich wie in Rivatunter-basierten Tools wie Precision schon lange möglich, ebenfalls anpassen, sodass Sie freie Hand bei der Wahl zwischen leisem Betrieb und maximaler Leistung haben.
Natürlich sind auch die bekannten Features wie Frame-Rate-Target mit dynamischer Taktanpassung für Stromsparer und Leisetreter oder Adaptive Vsync mit an Bord. Eine letzte Neuerung schließt an die "Smooth Gaming"-Features an: Per Third-Party-Tool (wie wiederum im Evga Precision X 4.0) können Sie versuchen, den Pixeltakt ihres Displays zu erhöhen, sodass VSync-Freunde nun auch mehr als 60 Fps ohne störendes Tearing genießen können. Eine entsprechende Anleitung hat PCGH bereits in der Printausgabe 12/2012 veröffentlicht, sodass wir hier nicht weiter auf die Feinheiten eingehen wollen, sondern unser Video von damals sprechen lassen.
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Leider wie so oft..
Bin schon gespannt was Montag Passiert.
Ich denke da wird sie auf Dienstag verschoben und Dienstag dann auf Freitag
Dann neue Woche neues Spiel
Mal schauen was früher hier ist die PS4 oder die Graka
und mein Bruder hat seine Gigabyte schon seid Freitag letzter Wocher