EVGA Geforce GTX 780 Ti Classified Kingpin Edition im Hands-On-Test - 1.200 Watt nur für die Grafikkarte [Test der Woche]
Oberklasse-GPUs sind gut, High-End ist besser, aber nur extreme Grafikkarten können den hartgesottenen Enthusiasten performancetechnisch gesehen noch von den Socken hauen. Ein Beispiel für ein solch seltenes Stück Hardware ist die EVGA Geforce GTX 780 Ti Classified Kingpin Edition. Wir haben einen Blick auf dieses Grafikmonster geworfen.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel war der erfolgreichste der abgelaufenen Woche. Aus diesem Grunde veröffentlichen wir ihn heute zum Wochenabschluss erneut mit dem Hinweis auf seinen Erfolg. Viel Spaß damit.
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EVGA Geforce Kingpin im Extreme OC Test 9
Wer maximale Performance wünscht, greift nicht nur zu High-End-Prozessoren, sondern auch zu extremen Grafiklösungen. Multi-GPU-Systeme sind hier aber nur ein möglicher Ansatz, denn: Vergleicht man verschiedene Grafikkarten, die zwar alle auf den gleichen Chip setzen, aber unterschiedlich konfiguriert sind, werden Leistungsunterschiede deutlich. Sprich: Geforce GTX 780 Ti ist nicht gleich Geforce GTX 780 Ti. Der wohl extremste Vertreter dieser GPU ist ganz klar die EVGA Geforce GTX 780 Ti Classified Kingpin Edition. Diese richtet sich nicht nur an Spieler, sondern auch an extreme Übertakter, die auch vor Kühlmethoden wie Flüssigstickstoff nicht zurückschrecken. Unter dieser Prämisse haben wir uns die Karte zusammen mit Daniel "Dancop" Schier und Roman "der8auer" Hartung genauer angesehen.
EVGA Geforce GTX 780 Ti Classified Kingpin Edition: Schon unter Luft rekordverdächtig
Selbst wenn man die GPU im Auslieferungszustand betreibt, wird schnell klar, dass es sich hierbei um eine besondere Geforce GTX 780 Ti handelt. Liegt der übliche Boost-Takt solcher Karten bei knapp über 1.000 MHz, erreicht das EVGA-Modell satte 1.200 MHz und kann sich allein dadurch von der Konkurrenz absetzen. Das gilt nicht nur für die Performance, sondern auch für den Preis: Mindestens 750 Euro werden aktuell aufgerufen - und die Verfügbarkeit ist spärlich.
Doch wohl kaum einer der potenziellen Kunden einer solch exklusiven Grafikkarte wird sich mit den Herstellerspezifikationen zufrieden geben. Mit ihren besonders hochwertigen Spannungswandlern und MOSFETs sowie der überarbeiteten Stromversorgung (drei Mal Acht-Pin!) schreit die Kingpin-Edition geradezu danach, mit Trockeneis oder noch besser, Flüssigstickstoff übertaktet zu werden. Damit wir die Karte überhaupt ans Limit treiben können, haben wir uns die beiden Extreme-OC-Profis Daniel "Dancop" Schier und Roman "der8auer" Hartung in die Redaktion geholt.
Geduld ist eine Tugend: Taktraten nicht zu schnell steigern
Wir wussten bereits vorab, welche Taktraten die EVGA Geforce GTX 780 Ti Classified Kingpin Edition ungefähr erreichen würde. Daher haben wir bei unseren ersten Benchmarks die Taktschraube sehr schnell sehr stark angezogen, um möglichst bald im Grenzbereich arbeiten zu können. Wie sich herausgestellt hat, bleibt Geduld eine der größten Tugenden beim Extreme-Overclocking.
Bei unseren ersten Versuchen, die Taktrate schon anfangs jenseits die 1.700-MHz-Schwelle zu heben, hatten wir stets mit Bluescreens und Abstürzen zu kämpfen. Nachdem wir anhand der Fehlermeldung CPU und Speicher als Fehlerquellen ausschließen konnten, haben wir entsprechend die Grafikkarte als Übeltäter identifiziert. Wir sind also mit den Taktraten heruntergegangen und haben diese nun langsam in kleinen Schritten wieder erhöht. Durch diese Vorgehensweise konnten weitere Abstürze vermieden werden und wir konnten uns an die ersten ernsthaften Benchmarks wagen.
3D Mark Fire Strike Extreme: Der Weltrekord scheint greifbar
Die ersten Ergebnisse mit unserem Testsystem haben Grund zu Optimismus gegeben. Nachdem wir den Grenzbereich der EVGA Geforce GTX 780 Ti Classified Kingpin Edition vorsichtig ausgelotet hatten, befanden wir uns leistungstechnisch gesehen in Regionen, die eine echte Chance auf einen neuen Weltrekord nahelegten.
EVGA Geforce Kingpin im Extreme OC Test 11
Der beste Wert, den wir in dieser Session erreichen sollten, waren 8.421 3D-Marks. Betrachtet man die aktuellen Statistiken bei HWbot.org, so bedeutet dies einen sehr guten fünften Platz, mehr war aber an diesem Tag nicht drin. Um diesen Wert zu erreichen, erhöhten wir den Chiptakt auf 1.902 MHz - zum Vergleich: Eine luftgekühlte Referenzkarte der Geforce GTX 780 Ti taktet mit lediglich 1.006 MHz. Bei einer angelegten Spannung von 1,7 Volt an der GPU haben wir während unserer Benchmarks einen durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 1.200 Watt gemessen. Zudem traten einzelne Spitzen auf, die unser Messgerät mit bis zu 2.456 Watt bezifferte. Hierbei sei noch angemerkt, dass es sich hierbei lediglich um den Stromverbrauch der Grafikkarte handelt. Daher ist es auch kein Wunder, dass wir bei unseren Benchmarks zwei Netzteile verwendet haben. Dabei war ein 1.600 Watt Modell von LEPA nur für die Stromversorgung der Grafikkarte zuständig. Ein weiteres von Seasonic übernahm die Versorgung des restlichen Systems.
EVGA Geforce GTX 780 Ti Classified Kingpin Edition: Spitzenkarten für Enthusiasten
Die Kingpin Edition ist in jeder Beziehung eine Karte der Extreme: Kostenpunkt jenseits der 700 Euro, Taktraten von 800 MHz über der Herstellerspezifikation, durchschnittlicher Stromverbrauch von über 1.000 Watt, 3D-Mark-Punktzahlen im Weltrekordbereich. Die Zielgruppe ist also klar: Nur Extrem-Übertakter dürften mit EVGA Geforce GTX 780 Ti Classified Kingpin Edition wirklich glücklich werden. Wer einfach spielen will oder moderates OC mit Luft- oder Wasserkühlung betreibt, für den finden sich eine Vielzahl an anderen Grafikkarten auf dem Markt, die zwar kein solch hohes Leistungspotential bieten, aber dafür auch wesentlich günstiger und in Spielen nur unwesentlich langsamer sind. Spaß gemacht hat die Session aber trotzdem. Wir danken Dancop und der8auer für ihren Besuch in unserer Redaktion.
) 
bis 1,31 Volt.Zu mehr reicht es bei mir nicht
; let's bench
Alles klar danke für die Antwort, vieleicht kommen wir mal ins Geschäft und du lötest mir eine auf die PCB. *ha , ha* kleiner Scherz, oder evt. ein Guide wie bei Haswell u. weiterhin viel Erfolg
@edit:
Meine alte 780 sc A1 Chip hatte jetzt einen Fehler am Anschlusstecker zum Monitor bin zum Händler gefahren und mußte eine neue Karte aussuchen, da er die gleiche Karte von mir nicht da hatte, (jetzt glaubt bitte nicht das so etwas üblich ist, es war nur eine super Ausnahme).Kurz gesagt habe eine Ti genommen und siehe da auch hier sofort 1320 MHz. bei 1,21 Volt. und Valley.1 stabil. Über die 12 Volt Schiene geht noch was um evt. mit 1400 MHz. für den Enthusiasten bench
750€ omg
Habe selber zwei EVGA GTX780 TI SC ACX, beide Karten laufen mit dieser Setting 1300/4000Mhz und das unter Luft. Wenn ich Zocke sind meine 24/7 Setting 1250/3900Mhz.
Edit:Wenn ich darf ,wollte ich dich noch fragen ob es für die Verlötung der Wandler - Platine, wo Anleitungen gibt oder sind bei den Platinen dabei ?
Gruss
Anleitungen dafür gibt es nicht. Ist aber relativ einfach wenn man grundsätzlich verstanden hat wie eine Grafikkarte funktioniert. Ich kann es ohne Anleitung bei jeder Karte machen ohne Probleme. Egal ob einfaches Referenz-Design oder Matrix/Lightning/Classified.
So ist es. GTX 780 Ti Gaming von MSI hat das Referenz-Design und ist damit sehr stark eingeschränkt.
Typisches Problem der Neuzeit - Größenwahn und Selbstüberschätzung!
Wenn du nichts konstruktives beitragen oder eine plausible Erklärung liefern kannst, einfach mal *** halten
Oder wie wäre es mal selbst etwas zu leisten, einen professionellen und belastbaren Test wie es der 8Bauer schon mehrfach getan hat veröffentlichen?!
Vielleicht kommst du dann auch in den Genuß eines vergleichbaren schwachsinnigen Kommentars von jemandem anderen..
@Topic bzw. ASIC-Wert:
Interessant Frage und Antwort.
Wird die Thematik scheinbar doch etwas überbewertet?!