PCGH-Plus Label [PLUS] Test: Geforce GTX 1660 Ti mit vier Custom Designs

PCGH Plus: Überraschung: Nvidia veröffentlicht eine neue Grafikkarte ohne Raytracing- und DLSS-Funktionen. Unter dem Kühler werkelt keine aufgewärmte Pascal-GPU, sondern ein brandneuer Turing-Chip. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2019.

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 Test: Geforce GTX 1660 Ti mit vier Custom Designs
Quelle: PC Games Hardware

Geforce GTX 1660 Ti

Seit dem Spätsommer 2018 dreht sich bei Nvidia alles um Raytracing und DLSS, die neuen Spezialfunktionen der Turing-Architektur. Nun, nach Monaten der Dürre, kommt die Grafik-Revolution langsam ins Rollen - und Nvidia veröffentlicht eine neue Grafikkarte, welche besagte Funktionen komplett vermissen lässt. Was es damit auf sich hat und für wen sich die Geforce GTX 1660 Ti lohnt, erfahren Sie in diesem Test.

Platz, Platz, wir brauchen Platz

Ingenieure eines Mikroprozessors stehen immer vor den gleichen Problemen. Es gilt, auf möglichst kleiner Fläche möglichst viele Transistoren so unterzubringen, dass sie in allen Lebenslagen schnell und effizient rechnen. In einer idealen Welt würden sie dabei auch noch Strom erzeugen. Im echten Leben macht die Physik einen Strich durch diese Wunschrechnung, sodass die GPU-Schöpfer Kompromisse eingehen müssen.

Im Falle von Turing ist das Problem bekannt: Die aktuelle Nvidia-Architektur wurde mit einigen Spezialrechenwerken ausgestattet, welche neue grafische Möglichkeiten eröffnen, allen voran die Option auf (Hybrid-)Raytracing, welches erstmals eine wirklichkeitsgetreue Belechtung erlaubt. Während dies zu einem Standard innerhalb der DX12-Schnittstelle geworden ist (DXR) und somit theoretisch auch auf AMD-Grafikkarten funktioniert, ergänzt Nvidia sein Raytracing-Paket mit einer KI-gestützten Bildglättung, welche auf den Namen Deep-Learning Super-Sampling (DLSS) hört. Dieses wird in Echtzeit von den Tensor-Kernen der RTX-2000-Grafikkarten angewendet und entlastet die übrigen, vom Raytracing stark gestressten Rechenwerke. Was naheliegend klingt, funktioniert nicht auf Knopfdruck, sondern muss vom Spieleentwickler und Nvidia in Kooperation aufwendig implementiert werden.

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Folgende Themen finden Sie im Test: 
  • Geforce GTX 1660 Ti: technische Daten
  • Benchmarks: 4 Herstellerkarten
  • Leistung in Full HD: 14 Grafikkarten, 8 Benchmarks
  • Blockdiagramme von TU106 und TU116
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