GTX 1650 Super: Besonderer Prototyp aufgetaucht - weniger Shader, aber dafür PCI-E-4.0
Im Netz ist eine bislang unbekannte Variante der Nvidia-GPU TU116 aufgetaucht. Dahinter verbirgt sich vermutlich eine damals geplante Variante der Geforce GTX 1650 Super. Überraschend ist dabei vor allem die PCI-E-Anbindung.
An fertig entwickelten GPUs gibt es während ihrer Lebenszeit meist keine spürbaren Änderungen mehr. Für zusätzliche Modellvarianten und Refreshs bedienen sich die Hersteller stattdessen verschiedener Konfigurationen auf Basis desselben Chips. Welche Variante das Rennen macht, ist den Herstellern im Voraus allerdings nicht immer klar. Deshalb tauchen immer wieder Prototypen mit leichten Abwandlungen auf. Im Oktober berichteten wir beispielsweise über eine angedachte Geforce GTX 2080 Ti. Nun will der X-Account @GOKForFree zudem noch eine besondere Variante von Nvidias TU116 entdeckt haben.
Weniger Shader, bessere Anbindung
Die TU116-GPU stammt aus Nvidias Turing-Generation und kam für Endkunden in verschiedenen Varianten von der GTX 1650 bis hin zur GTX 1660 Ti zum Einsatz. Ein Bild des PCBs spricht laut Videocardz dafür, dass es sich hier wohl um eine Variante der Geforce GTX 1650 handelt - vermutlich eine frühe GTX 1650 Super. Diese kam im November 2019 mit 4 GiB Speicher, 1.280 FP32-ALUs und einem PCI-E-3.0-Interface auf den Markt.
Quelle: @GOKForFree (X)
Der Kühler des Prototyps gleicht dem der Geforce RTX 2060 FE.
Während die Speicherkonfiguration des Prototyps ähnlich dürftig ausfiel, gab es an der GPU eine Änderung. Laut einem von @GOKForFree veröffentlichten Screenshot verfügte das Modell nur über 1.152 Shadereinheiten - in dieser Konfiguration wurde der TU116 bislang noch nie gesichtet. Und gewissermaßen als Ausgleich für die geringere Anzahl an Recheneinheiten sollte das Modell wohl über eine bessere Anbindung verfügen. Denn der Prototyp unterstützt offenbar PCI-Express 4.0 statt nur PCI-Express 3.0. Das wäre damals eine echte Überraschung gewesen, denn der neuere Übertragungsstandard wurde von Nvidia erst ein Jahr später mit den RTX-3000-Grafikkarten etabliert.
Quelle: @GOKForFree (X)
Auf X veröffentlichte @GOKForFree Screenshots und Bilder des Grafikkarten-Prototyps mit der Kennnummer PG160 SKU 18. Die finale GTX 1650 Super wird als PG166 SKU 24 bezeichnet.
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Die genaue Rolle des Prototyps bleibt am Ende leider unklar. Es bleibt offen, ob Nvidia tatsächlich eine GTX 1650 Super mit dem neuen PCI-E-Standard geplant hat. Denkbar wäre beispielsweise auch, dass das Modell nur für interne Testzwecke der schnelleren Übertragung gedacht war. Doch so oder so: Die am Ende tatsächlich erschienene Variante der Grafikkarte war wohl die bessere Lösung. Denn die zusätzlichen Shader boten damals einen größeren Mehrwert als die schnellere Übertragung. Und für einen deutlichen Attraktivitätssprung hätte das Modell ohnehin mehr VRAM benötigt.
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Quelle: @GOKForFree (X) via Videocardz

Bis dahin hatte ich die GTX 970.
Davor HD7870, danach RX6800 (bis heute)
Aber da es ein Prototyp ist, sollte schlicht alles freigeschaltet sein, was man auch natürlich extern oder via Software begrenzen kann.
MfG
Raff