Geforce GTX 1080 Ti: Gainward mit Golden Sample
Stand Golden Sample bei Gainward früher für etwas Besseres, so ist es heute im Falle der GTX 1080 Ti nur ein weiteres Referenzdesign mit einem Hauch mehr Takt. Ansonsten ändert sich wenig am Modell. Wer mehr sucht, muss wohl weiter auf eine Phoenix warten.
Gainward hat eine Golden Sample der Geforce GTX 1080 Ti angekündigt. Wer aber nun auf ein heißes Eisen hofft, wie man es auch in der Vergangenheit gewohnt war, der wird enttäuscht werden. Golden Sample bedeutet bei Gainward nämlich in der Gegenwart, dass man 1,8 Prozent mehr Basistakt und 2,4 Prozent mehr GPU-Boost bekommt. Verpackt ist alles im Referenzdesign.
Unterm Strich stehen 1.506 MHz/1.620 MHz in den technischen Daten, anstatt der im Referenzdesign vorgesehenen 1.480/1.582 MHz. Ansonsten ändert sich gegenüber den normalen Modell wenig, wobei der Referenzkühler auch seine Vorteile hat. Zwar operiert das Radial-Design lauter als die üblichen Custom-Axial-Designs, aber dafür wird die warme Abluft auch nach außen befördert, während Axial-Designs es im Gehäuse verteilen.
Im Datenblatt der Geforce GTX 1080 Ti stehen grundsätzlich 3.584 Shader-Rechenwerke, organisiert in 28 Gruppen (Shader-Multiprozessoren, SM) und 6 GPCs (Graphics Processing Cluster). Das wirkt nicht zufällig vertraut, wie bei der Titan X (Pascal) sind zwei SMs à 128 ALUs des GP102-Chips deaktiviert. Letzterer verfügt insgesamt über 3.840 FP32-ALUs, kommt vollbestückt jedoch nur auf der Titan XP zum Einsatz. Wie gehabt hängen an jeder ALU-Gruppe zwei Quad-TMUs, sodass sich die Gesamtzahl der Textureinheiten auf 224 beläuft.
Bei der 1080 Ti wird eine Einheitengruppe, bestehend aus L2-Cache und 32-Bit-Datenpfad, stillgelegt. Daher rührt das ungewöhnliche Speichersubsystem der Geforce GTX 1080 Ti: Anstelle von 12 × 32 = 384 Bit samt angeschlossener 3.072 KiByte Level-2-Cache, 96 Render-Backends sowie 12.288 MiByte GDDR5X-Speicher auf der Titan X sind auf der GTX 1080 Ti nur elf Speicher-Controller aktiv, resultierend in 352 Bit, 88 ROPs und 2.816 KiByte L2-Cache.
Ein Preis für die Gainward Geforce GTX 1080 Ti Golden Sample ist derzeit unbekannt und im Preisvergleich gelistet ist sie derzeit auch nicht.


Der Preis ist der Preis, die letzten paar % Leistung haben schon immer überproportional viel gekostet. Noch dazu, weshalb sollte Nvidia diese Preise nicht aufrufen, die Nvidia Fan's kaufen das zeugs doch bisher zu jeglichen Preis. Von daher gibt es für Nvidia keinen Grund diese Preise und immer weiter steigende Preise nicht zu verlangen. Da wird sich auch nicht viel mit erscheinen von AMD Vega Karten tun, unabhängig davon wie schnell und teuer die sind.
gruß
Die Frage ist eher, wie man diesen Umstand bewertet. Statt einen Chip 3 Mal zu verkaufen (die ersten Titan Käufer dürften sich nach 1080ti und Titan XP wirklich ärgern) bauen sie wieder eine komplett neue Architektur und nehmen sich dafür scheinbar ordentlich Zeit...
Daher wünsch ich imr dass AMD bei den Grafikchips ähnliches leistet wie mit Ryzen.
Die Frage ist eher, wie man diesen Umstand bewertet. Statt einen Chip 3 Mal zu verkaufen (die ersten Titan Käufer dürften sich nach 1080ti und Titan XP wirklich ärgern) bauen sie wieder eine komplett neue Architektur und nehmen sich dafür scheinbar ordentlich Zeit...
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Hallo Siebert
Vielen Dank für die Kontaktaufnahme mit NVIDIA Kundendienst. Ich bin Kasim und ich werde Ihnen gerne helfen.
Erstens möchten wir uns für die verspätete Meldung entschuldigen, denn die Anzahl der Kundenanfragen hat sich in der letzten Zeit ziemlich erhöht.
Soweit ich sehe haben Sie eine Frage zu der GTX 1080TI, ich werde mein Bestes tun um Ihnen zu assistieren.
In beiden Fällen also bei der GTX 1080TI und auch bei der Titan X(P), wird die Garantie nicht erhalten wenn man eine Hardwareänderung vornimmt, also in dem Fall wenn man einen Wechsel des Kühllüfters machen würde, wird die Garantie nicht erhalten.
Für eventuelle Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Kasim
NVIDIA Kundendienst
(Aktuell Stand)