Geforce GTX 1080: Erste Erfahrungen aus der Overclocking-Szene eher negativ
Extrem-Overclocker versuchen sich aktuell an neuen Rekorden mit der Geforce GTX 1080. Wir sprachen mit Roman der8auer Hartung über die aktuelle und eher schwerige Situation.
Seit dem 27. Mai werden die ersten Grafikkarten mit Geforce GTX 1080 verkauft, die ersten Partnerdesigns werden in den kommenden Wochen erwartet. Wie immer dürfen Extrem-Übertakter wie Roman der8auer Hartung zuerst Hand an neue Hardware legen und so ist Roman bereits seit einiger Zeit im Besitz einer Geforce GTX 1080. Wir konnten mit Roman darüber reden, welche Erfahrungen er bisher mit der Karte gemacht hat. Wichtig: Man muss dazu sagen, dass es sich um eine Momentaufnahme handelt. Gerade im Bereich Overclocking gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, die den OC-Spielraum erhöhen.
Aus Sicht eines Extrem-Overclockers ist Roman im Moment eher enttäuscht. Der Grund: Alle GTX 1080 sind laut Roman bei 1,25 Volt abgeriegelt. Er und seine OC-Kollegen haben "alles probiert, um die Sperre zu umgehen" - bisher erfolglos. Selbst diverse händische Volt-Mods, externe Platinen für Spannungsmodifikationen oder eine spezielle OC-BIOS-Version direkt von Nvidia hätten nicht zum Erfolg geführt. Sobald man mehr als 1,25 Volt verwendet, werden die Karten unter Last instabil, so Roman. Dabei half es auch nichts, den kompletten VRM-Controller zu entfernen oder das TDP-Limit aufzuheben. Auch wenn die GTX 1080 noch bei minus 190 Grad ohne Coldbug funktioniert, kommt man laut den Erfahrungen von Roman selbst mit LN2 als Kühlmittel "nur" auf etwa 2.400 MHz (zur Erinnerung: Der Basistakt liegt bei 1.607 MHz). Eine Geforce GTX 980 Ti geht per Extrem-OC dagegen bis auf 2.200 MHz (Standard: 1.002 MHz) und ist dank der höheren Shaderzahl laut Roman "deutlich schneller". Man habe bisher nicht einen einzigen Rekord auf Basis einer GTX 980 Ti brechen können.
Wir sind gespannt, wie es mit der Erfahrungen der Extrem-Übertakter weitergeht.

Würde mich sehr freuen
hab was gefunden scheint wohl zimlich genau um 2500 sein was nicht reicht um bessere ergebnisse zu liefern
Das ist für gute Karten unter Wasser sowie unter LN2 interessant, nicht für irgendwelche Kids die "mehr Leistung" wollen, aber nix ausser die Afterburner-Regler kennen.
Ich würde auf meinen Karten nicht das BIOS modden, weil ich es net auf die letzten 3-5% anlege, auch wenn ich Wasser draufhabe.
Dort hat man kaum Leistungsgewinn, aber enorme Hitzeentwicklung und der Stromverbrauch schießt durch die Decke.
Solche Spielereien sind für die Rekordjagt, Benchmarks oder als Schwanzverlängerung gedacht, definitiv nix für 24/7.
So ein Hardlock für ne Performancekarte ist schon gut.