GTX 1080 11 Gbps & GTX 1060/6G 9 Gbps offiziell veröffentlicht und teils deutlich teurer [Update]
Nvidia hat die neuen RAM-OC-Versionen der Geforce GTX 1080 und GTX 1060/6G offiziell freigegeben. Fast alle Boardpartner haben entsprechende Custom-Designs heute Nachmittag in ihr Portfolio aufgenommen und kennzeichnen diese über ein "+" oder ein 11 Gbps beziehungsweise 9 Gbps im Namen. Erhältlich sind sie aktuell noch nicht.
Update vom 21.04.17:
Erste Händler haben begonnen, die neuen OC-Versionen der Geforce GTX 1080 und GTX 1060/6G ins Sortiment aufzunehmen oder sogar auszuliefern. Bei der GTX 1060/6G 9 Gbps werden nur auf den ersten Blick immer hohe Aufpreise fällig, vergleichen sollte man die Preise allerdings nur innerhalb desselben Shops. Bei Caseking etwa werden für das MSI-Modell 20 Euro extra fällig (350 vs. 330 Euro) - gegenüber Mindfactory sind das hingegen 50 Euro zusätzlich. Deutlich höher ist der Abstand bei Asus: Am ehesten lässt sich die GTX 1060 O6G 9 Gbps mit der bisherigen Dual-Version vergleichen, wobei Letztere sogar noch ein stärkeren Kühler und ein besseres PCB hat - 65 Euro liegen zwischen den beiden Modellen. Gigabytes Aorus 9 Gbps hingegen hat einen stärkeren Kühler als die G1 Gaming mit drei statt zwei Axiallüftern und kostet 25 Euro mehr (340 vs. 315 Euro, 295 Euro bei Mindfactory).
Teuer wird es noch bei der Geforce GTX 1080 11 Gbps. Zwischen der MSI Gaming X+ 8G und der bekannten Gaming X 8G liegen 70 Euro, zwischen der Aorus Xtreme 8G 11 Gbps und der Aorus Xtreme 8G (Premium Pack ) 80 Euro. Sobald mehr Händler die neuen Grafikkarten ausliefern, sollte der Preis noch etwas sinken.
Originalartikel vom 20.04.17:
Anfang März hat sie Nvidia zusammen mit der Geforce GTX 1080 Ti angekündigt: Neue OC-Versionen der GTX 1080 Ti und GTX 1060 (6GB), die mit 500 MHz schnellerem Speicher daherkommen. Diese zählt Nvidia zwar offiziell zu seinem Produktportfolio - vermutlich, um AMDs Radeon RX 580 den Wind aus den Segeln zu nehmen -, die Veröffentlichung bleibt aber rein den Boardpartnern überlassen. Heute Nachmittag hat Nvidia offenbar still und heimlich den Vorhang fallen lassen: Während die Fachpresse uninformiert blieb und keine Testmuster erhalten hat, haben die Boardpartner begonnen, die neuen OC-Versionen auf ihren Produktseiten zu listen.
Finden lassen sich 11-Gbps-Versionen der GTX 1080 und 9-Gbps-Ausführungen der GTX 1060/6G bei Asus, Gigabyte, Inno3D, MSI und Zotac, wobei es von Nvidia keine stringente Vorgabe gibt, wie die neuen Versionen zu heißen haben. Die Boardpartner nutzen wahlweise ein Plus ("+") oder 11 Gbps beziehungsweise 9 Gbps als Namenszusatz für die neuen Auflagen. Neu ist ausschließlich der höhere Speichertakt von nominell 500 MHz. Manche Hersteller übertakten auch die neuen Grafikkarten, Inno3D erreicht bei seiner iChill zum Beispiel 11,4 Gbps, sprich 5.700 MHz.
Besonders interessant ist EVGAs Vorgehen. Der Anbieter stellt nämlich BIOS-Updates für seine GTX-1080-Karten zur Verfügung, mit denen der Speichertakt schlichtweg um 500 MHz übertaktet wird. Dort kommt also kein von Micron für 11 Gbps spezifizierter GDDR5X-RAM zum Einsatz, sondern übertakteter 10-Gbps-GDDR5X. Interessant wäre, ob das andere Hersteller genauso machen, bloß das neue BIOS für zusätzliches Geld verkaufen - Testmuster sollten hier Aufschluss geben. Im Preisvergleich werden übrigens nur erste Platzhalter gelistet. Die Markteinführung sollte in den kommenden Tagen beginnen.

Trotzdem würde ich persönlich die RX580 der GTX1060 vorziehen (bzw. eine gebrauchte RX480 kaufen und sie zu einer RX580 flashen), mehr VRam hat noch niemanden geschadet und die 4G modelle sind kaum günstiger).
Die beste Combo aus GraKa und Monitor ist sowiso eine GTX1080 und ein (U)WQHD Monitor mit min. 100Hz, anstatt 1300Euro in eine Titan Xp zu stecken ist es sinnvoller sich für das gesparte Geld einen guten Gaming-Monitor zu kaufen.
Die 2Gb mehr VRAM wären für mich lediglich ein nettes Gimmick ohne großen Nutzen bei Single GPU Usern, aber eben kein kaufentscheidender Grund, wie es hier oft dargestellt wird.
VRam Menge und Leistungsfähigkeit einer Grafikkarte müssen natürlich auch zusammen passen. Die 4Gb meiner GTX980 waren schon zum Kauf recht knapp. Es mangelte halt an Alternativen. Aber die Leistungsfähigkeit des GM104 ist trotzdem heute noch sehr gut. Es reicht zwar nicht mehr ganz für 4k, aber mit 8Gb VRAM hätte ich jetzt noch nicht so einen Aufrüstdruck. Jetzt muss es halt ne GTX 1080ti werden, die mit ihren 11Gb dann etwas länger halten wird/muss.
In höheren Auflösungen als FHD, wo die 2Gb ein Vorteil wären, werden die Grafikchips keine flüssigen Bildraten generieren können. Wenn man dann Details reduziert, entlastet diese Maßnahme ja auch wieder den VRam.
Mit Mods kann man den VRam natürlich auch schnell füllen, auch in FHD oder noch niedrigeren Auflösungen, aber die fressen auf viele % an Fps auf, genauso wie hochwertiges AA.
Die zusätzlichen 2Gb werden dann auch in 2-3 Jahren, wenn beide Karten schon mit FHD kämpfen werden, keinen ausschlaggebenden Vorteil bringen.
Trotzdem würde ich persönlich die RX580 der GTX1060 vorziehen (bzw. eine gebrauchte RX480 kaufen und sie zu einer RX580 flashen), mehr VRam hat noch niemanden geschadet und die 4G modelle sind kaum günstiger).
Die beste Combo aus GraKa und Monitor ist sowiso eine GTX1080 und ein (U)WQHD Monitor mit min. 100Hz, anstatt 1300Euro in eine Titan Xp zu stecken ist es sinnvoller sich für das gesparte Geld einen guten Gaming-Monitor zu kaufen.
Fakt ist die Rx 580 kostet deutlich weniger als eine vergleichbare GTX 1060, hat mehr Vram. Verbraucht leider aber mehr Strom. Was man aber gut durch undervolting in den Griff bekommen kann, jedenfalls so das man damit leben kann. Und nach 3 Jahre geht der 1060 die Luft aus und die RX 480/580 wird mal wieder die alte Karte überflügeln. Siehe HD 7870 vs gtx 660 oder HD 7970 vs GTX 680/770 oder r9 290/390 vs gtx 780 - 970.
Auf lange Sicht fährt man mit einer AMD Karte immer besser, man hat genug Leistung für das hier und jetzt und für die Zukunft sind noch Steigerungen möglich. Wenn man sich nur die reinen Gflops anschaut, dann sollte einen klar sein, das die AMD Karten mit der Zeit immer besser werden. Nicht so bei Nvidia, da kacken die Karten nach einer Zeit ab, weil einfach zuwenig Vram verbaut ist.
In höheren Auflösungen als FHD, wo die 2Gb ein Vorteil wären, werden die Grafikchips keine flüssigen Bildraten generieren können. Wenn man dann Details reduziert, entlastet diese Maßnahme ja auch wieder den VRam.
Mit Mods kann man den VRam natürlich auch schnell füllen, auch in FHD oder noch niedrigeren Auflösungen, aber die fressen auch viele % an Fps auf, genauso wie hochwertiges AA.
Die zusätzlichen 2Gb werden dann auch in 2-3 Jahren, wenn beide Karten schon mit FHD kämpfen werden, keinen ausschlaggebenden Vorteil bringen.
du musst die gpu Auslastung beobachten,. keine sorge mit hwinfo64 und genericlogviewer kann man die log in Diagramme begutachten.
es ist die frage ob ein Entwickler das game die min 60fps erreichen bei cpu limt oder ein gpu limit erzwungen wird.
nimm mal ein game mit moderner engine
bsp frostbyte2
pvz gw2 das game ist selbst in 1080p und max grafiksetting ohne msaa im cpu limit bei etwa 180fps Minimum und gpu auslastung bei 80-95%
oder mal gta5
Da ist das gpu limit schon eher präsent aber man muss aber auch die cpu Anforderung anheben um wirklich das maximum zu sehen
Einstellung Sichtweite Bevölkerungsvielfalt und dichte sowie das geliebte Gras
ich garantiere das in der Stadt GTA5 maximal nur noch 30fps sind bei einer gtx1060 bei hohen gpu setting
Heißt das die gpu nur zu 60% ausgelastet wird. bei 3,6ghz cpu Takt haswel-e ipc
Das passiert aber zum Glück nur bei maximalen betrieb. bsp Polizeiverfolgung auf max stufe
Aber gta5 lässt sich prima einstellen da es nie wirklich zu unbespielbaren Momenten kommt.