PCGH-Plus Label [PLUS] GTX 1070 Ti: 6 Grafikkarten im Test - Herstellerkarten gegen Founders Edition

PCGH Plus: Die Geforce GTX 1070 Ti bereichert in Form zahlreicher Designs das Grafikkartenangebot zwischen circa 490 und 600 Euro. Welche Modelle sich lohnen, klärt PC Games Hardware im XL-Test. Dieser Artikel stammt aus PCGH 01/2018.

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 GTX 1070 Ti: 6 Grafikkarten im Test - Herstellerkarten gegen Founders Edition
Quelle: PC Games Hardware

Wichtiger Hinweis: Alle im Artikel genannten Preise, Preis-Leistungs-Bewertungen und Preiskategorien stammen aus dem November 2017. Dieser Entwicklung kann man nicht in Echtzeit Rechnung tragen, weshalb Sie bei den Preisen immer selbst tagesaktuell nachrecherchieren sollten - der PCGH-Preisvergleich hilft Ihnen dabei. Nicht ohne Grund lässt PCGH seit der Gründung im Jahre 2000 keine Preise in die Wertungen von Hardwarekomponenten einfließen. An den Messwerten ändert sich durch eine Preisveränderung rein gar nichts.

In diesem Artikel klären wir nicht nur über die GTX 1070 Ti Foun­ders Edition auf, sondern auch über besagte Herstellerdesigns. Fünf Modelle haben die Tests absolviert.

GTX 1070 Ti: Übersicht

Treue Leser der PC Games Hardware kennen die Geforce GTX 1070 Ti bereits aus der vorigen Ausgabe. Nun können wir die Informationen ganz offiziell bestätigen. Die neue Nvidia-Grafikkarte platziert sich - sowohl was die Leistung als auch was den Preis angeht - zwischen der GTX 1080 und GTX 1070. Die exklusiv über den Nvidia-Webshop erhältliche Founders Edition markiert die unverbindliche Preisempfehlung: 469 Euro werden fällig, womit die GTX 1070 Ti in direkte Konkurrenz zur Radeon RX Vega 56 sowie den schnellsten GTX-1070-Karten tritt. Das Fundament der neuen Oberklasse-Karte bildet erneut der GP104, welchen Nvidia in der neuen "-300"-Konfektion vom Band laufen lässt, bei der 2.432 von 2.560

Folgende Grafikkarten finden Sie im Test • Asus GTX 1070 Ti Strix Advanced (A8G)
• EVGA GTX 1070 Ti FTW2 Gaming
• Palit GTX 1070 Ti Super Jetstream
• MSI GTX 1070 Ti Gaming 8G
• Zotac GTX 1070 Ti AMP! Extreme
• Nvidia GTX 1070 Ti Founders Edition

physikalisch vorhandenen Shader-ALUs aktiviert sind. Dazu gesellen sich 8 GiByte GDDR5-Speicher mit einer Datenrate von 8 Gigatransfers pro Sekunde (GT/s), verbunden über 256 Bit zur GPU. Die Gerüchte, wonach Nvidia die GTX 1070 Ti mit 9-GT/s-Speicher ausstatten könne, haben sich nicht bewahrheitet. So viel zu den eingetretenen Dingen. Was die Taktraten angeht, stellt die neueste Geforce einen Sonderfall dar. Im Vorfeld der Veröffentlichung war von einem "Overclocking-Verbot" seitens Nvidia die Rede. Zwar stellte sich diese Meldung als falsch heraus, völlig an den Haaren herbeigezogen ist sie jedoch nicht: Die Boardpartner dürfen die Geforce GTX 1070 Ti zwar mit eigenen Platinen- und Kühlerdesigns veröffentlichen, eine werkseitige Übertaktung ist jedoch tabu. Über den Grund spekulierten wir bereits in der PCGH 12/2017 - hochgezüchtete Ti-Varianten kämen der GTX 1080 gefährlich nahe, sodass Nvidia den Rotstift ansetzen musste.

Die BIOS-Normierung führt zu einer interessanten Ausgangssituation für Vergleichstests, denn jedes der fünf im PCGH-Labor anwesenden Custom-Designs rechnet mit 1.607 MHz Basistakt sowie 180 Watt Energiebudget. Doch wie das im Leben so ist, gibt es auch für dieses Gesetz ein Schlupfloch: Overclocking-Tools. Damit meinen wir nicht die naheliegende Idee, die Karten nach dem Kauf selbst zu übertakten, sondern eine Möglichkeit für die Partner, doch mit erhöhter Leistung zu werben. Die meisten Grafikkartenhersteller feilen seit Jahren an hauseigenen Tuning-Tools, zu denen auch Prominenz wie der MSI Afterburner und EVGA Precision XOC zählen. Die einfache Lösung des Taktproblems sind vorgefertigte Profile innerhalb der Tools. Dabei gewährt Nvidia den Partnern ähnlich viel Spielraum wie bei anderen Geforce-Modellen im BIOS, doch nicht jeder Hersteller nutzt diese Möglichkeit aus. Dazu gleich mehr - widmen wir uns zunächst der Referenzkarte. Tabelle1 Tabelle1

Founders-Baseline

Studenten der vorangegangenen Simulation können die Leistung der Geforce GTX 1070 Ti Founders Edition (FE) bereits einschätzen. Wie erwartet konnte die von uns auf 2.126 MHz übertaktete GTX 1070 eine ordentliche Skizze der Ti anfertigen, wobei unsere Leistungsindexschätzung von 73 bis 77 Prozentpunkten einen Hauch zu optimistisch ausfiel: Die echte GTX 1070 Ti FE rendert mit einem Endwert von 72,7 etwas langsamer als die Vorschau. Die Wertebasis dafür bildet ein letztes Mal der seit Herbst 2016 gültige PCGH-Parcours, kommenden Monat werden wir die Benchmarks renovieren. Bis dahin lohnt sich ein Blick auf die einzelnen Ergebnisse und Auflösungen. Demnach rangiert die GTX 1070 Ti in Full High Definition auf dem Niveau der luftgekühlten Radeon RX Vega 64, fällt ab WQHD jedoch knapp hinter das AMD-Modell zurück. Insgesamt duelliert sich die neue Geforce in Spielen vergleichbar oft mit der Vega 64 wie mit der Vega 56. Größere Abstände zeigen sich bei der Produktivleistung unter Open CL, hier unterliegt die GTX 1070 Ti auch der RX Vega 56 deutlich. Ein isolierter Blick auf das Nvidia-Portfolio zeigt, dass die Kalifornier richtig gerechnet haben, denn die GTX 1070 Ti landet genau zwischen der GTX 1070 und GTX 1080, sofern man die Referenzkarten miteinander vergleicht.

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  • EVGA GTX 1070 Ti FTW2 Gaming
  • Palit GTX 1070 Ti Super Jetstream
  • MSI GTX 1070 Ti Gaming 8G
  • Zotac GTX 1070 Ti AMP! Extreme
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