Lange gewünscht, endlich da: Neuer PCGH-Budget-PC senkt die Einstiegshürde für Gamer

Mit dem neuen PCGH-Budget-PC RTX5060-Edition gibt es einen neuen Spielerechner, der 375 Euro weniger kostet als der bisher günstigste PCGH-PC. Wie die Konfiguration aussieht und warum wir uns so entschieden haben, erfahren Sie im Folgenden.

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News Stephan Wilke
Lange gewünscht, endlich da: Neuer PCGH-Budget-PC senkt die Einstiegshürde für Gamer
Quelle: Symbolbild erzeugt mit ChatGPT

Mit der Speicherkrise haben sich natürlich nicht nur die Preise für Komponenten wie Arbeitsspeicher, SSDs, Festplatten und Grafikkarten erhöht, sondern auch die Preise für Gaming-PCs, bei denen man auf diese Bauteile nicht verzichten kann. Die PCGH-PCs sind hierbei keine Ausnahme: Sie kosten heute mehr als noch im vergangenen Sommer. Trotzdem haben Gamer nicht mehr Geld in der Tasche und für manche war mittlerweile bereits der günstigste PCGH-PC im Portfolio preislich jenseits der Schmerzgrenze angesiedelt.

PCGH-PCs: 375 Euro beim Einstieg sparen

Immer mehr Leser haben sich daher eine günstigere Alternative zum PCGH-Allround-PC RX9060XT-Edition gewünscht, der aktuell 1.520 Euro kostet. Wir haben auf die neue Situation reagiert und in Zusammenarbeit mit unserem Partner Krotus Computer das Lineup nach unten erweitert: Mit dem neuen PCGH-Budget-PC RTX5060-Edition gibt es eine neue Option, welche die Einstiegshürde deutlich nach unten verschiebt. Die Konfiguration ist für 1.145 Euro erhältlich und kostet damit 375 Euro weniger als der bis vor kurzem noch günstigste PCGH-PC im Sortiment.

Rückkehr zum Sockel AM4

2025 hatten wir uns eigentlich bereits vom Sockel AM4 verabschiedet, nun feiert er bei den PCGH-PCs ein Comeback. Das liegt vor allem daran, dass der beliebte AMD-Sockel den Einsatz von DDR4-RAM erlaubt, der zwar auch von der Speicherkrise betroffen, aber momentan wieder zu deutlich niedrigeren Preisen als DDR5-Arbeitsspeicher erhältlich ist. So können wir trotz des verringerten Budgets weiterhin eine Speicherkapazität von 32 GiByte verbauen. Wir setzen dabei auf DDR4-3600-Module der Reihe G.Skill Ripjaws V.

Als CPU kommt der Ryzen 5 5600 zum Einsatz, der wohl beliebteste Budget-Prozessor der letzten Jahre. Selbst AMDs neuester Ryzen 7 9850X3D für den Sockel AM5 bietet "nur" eine rund doppelt so hohe Gaming-Leistung wie der Sechskerner. Gekühlt wird er in dem neuen Spielerechner vom Arctic Freezer 36 ARGB, der zum fairen Preis leistungsfähig und leise zu Werke geht.

Geforce RTX 5060 als bester Kompromiss

Obwohl wir dazu raten, nach Möglichkeit ein Modell mit mehr als 8 GiByte zu verbauen, haben wir uns bei der Grafikkarte für Nvidias Geforce RTX 5060 entschieden. Auch die Alternativen weisen nämlich klare Nachteile auf: AMDs Radeon RX 9060 XT 16 GB kostet im PCGH-Preisvergleich ca. 90 Euro mehr, die Geforce RTX 5060 Ti 16 TB kommt sogar 250 Euro teurer, was das Budget schlicht gesprengt hätte. Beide Grafikkarten kommen ohnehin bereits standardmäßig im PCGH-Allround-PC RX9060XT-Edition V2 sowie im PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2 zum Einsatz.

Die Intel-Alternativen Arc B570 und B580 mit 12 und 10 GiByte Grafikspeicher sind zwar interessante Optionen im Preisbereich bis 300 Euro, doch erst der kürzliche Release von Crimson Desert erinnerte schmerzlich daran, dass sich mangelnde Akzeptanz bei Entwicklern auch nicht durch mehr Grafikspeicher lösen lässt: Von Intel während der Entwicklung angebotene Hilfe wurde vom Studio nicht in Anspruch genommen. Stattdessen wurden Arc-Karten als nicht kompatibel aufgeführt und per Fehlermeldung von der Ausführung des Spiels abgehalten. Erst nach großem Protest gab Pearl Abyss bekannt, sich dem Thema Intel-Arc-Unterstützung jetzt doch noch zu widmen.

Asus-Board, 1-TB-SSD, Be-quiet-Netzteil & Co.

Beim Mainboard haben wir uns für das Asus Prime B550-Plus entschieden, das wenig kostet, aber trotzdem eine MOSFET-Kühlung und noch ein paar Erweiterungsmöglichkeiten wie einen zweiten M.2-Steckplatz bietet. Bei der SSD handelt es sich um die Kioxia Exceria Plus G1 1 TB, welche PCI-Express 4.0 ×4 nutzt und bis zu 5.000 MB/s beim Lesen und 3.900 MB/s beim Schreiben erzielt.

Für eine zuverlässige Energieversorgung der Komponenten sorgt ein Be quiet! Pure Power 12 mit 650 Watt. Alle Komponenten stecken im MSI-Gehäuse MAG Forge 320R Airflow, das trotz des niedrigen Preises mit vier RGB-Lüftern ausgestattet und schick anzusehen ist. Für eine gute Belüftung und Optik ist also gleichermaßen gesorgt.

Fazit: PCGH-Budget-PC RTX5060-Edition

Die neue Sparoption hat genug Leistung für alle aktuellen Spiele und rundet das PCGH-PC-Sortiment nach unten ab. Dass man bei dem niedrigen Preis Kompromisse eingehen muss, ist unvermeidbar. So ist der Sockel AM4 bereits technisch angestaubt (kein PCI-Express 5.0, kein DDR5-RAM) und erhält zukünftig keine neuen CPUs mehr. Nvidias Geforce RTX 5060 bietet ein modernes Feature-Set, ist sparsam und auch für WQHD meist flott genug. Mit nur 8 GiByte Grafikspeicher wird sie aber nicht so gut altern wie z. B. eine Geforce RTX 5060 Ti mit 16 GiByte. Gut aufgestellt ist der Rechner beim Arbeitsspeicher, wo mit 32 GiByte eine zeitgemäße Kapazität zum Einsatz kommt.

Krotus Computer bietet bei allen PCGH-PCs einen umfangreichen Service: Stresstest, Lüfterkurven, aktuelle UEFI- und Treiberversionen etc. Quelle: Krotus Computer Krotus Computer bietet bei allen PCGH-PCs einen umfangreichen Service: Stresstest, Lüfterkurven, aktuelle UEFI- und Treiberversionen etc.

Was meinen Sie? Halten Sie es für richtig, dass wir das PCGH-PC-Sortiment um einen Budget-PC erweitert haben und wie gefällt ihnen die Konfiguration für den Preis?

PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget

Im PC-Konfigurator von Krotus Computer haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des PCGH-Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa ein anderes Gehäuse und mehr RAM auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.

<strong>Lange gewünscht, endlich da:</strong> Neuer PCGH-Budget-PC senkt die Einstiegshürde für Gamer Quelle: PCGH Lange gewünscht, endlich da: Neuer PCGH-Budget-PC senkt die Einstiegshürde für Gamer

Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Ziemlich schade, dass ein Spieleentwickler mit seiner dämlichen Blockade dafür sorgen konnte, dass man auf eine deutlich preisgünstigere und langlebigere Option bei der Grafikkarte verzichtet hat.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Ziemlich schade, dass ein Spieleentwickler mit seiner dämlichen Blockade dafür sorgen konnte, dass man auf eine deutlich preisgünstigere und langlebigere Option bei der Grafikkarte verzichtet hat.
      • Von Bremerjan34 Kabelverknoter(in)
        An sich ein Solides System für Einsteiger, Aber Ich persönlich hätte Statt dem "Billigen" Asus das MSI MPG B550 GAMING PLUS als Standard Konfig gewählt. Das Asus und das MSI sind aktuell für Consumer fast gleichpreisig.(~101€ Asus vs ~110€ MSI) Zudem bietet Das MSI ne Viel Bessere Kühlung zum fast gleichen Preis, auch die "Main"-SSD wird gekühlt, sowie mehr USB Ports (Zwar über Header, aber bei Upgrades wie Netzwerkkarten oder Gehäusewechsel mit Mehr Anschlüssen Praktisch), sowie bessere Spannungsversorgung (Kann man bei nem 5600 zwar von absehen) und es wäre in dem anscheinend Standard Ausgewählten Gehäuse Mit der Glasscheibe Optisch ansprechender. In der Theorie läuft der Arbeitsspeicher laut Herstellerangaben auf dem MSI "Besser", da dürfte man aber bei normaler Nutzung keinen Unterschied spüren, es sei denn man macht Extremes RAM OC. Und ich bin ein Freund des BIOS-Flashbacks von MSI, da man darüber auch ein Bricked BIOS schnell flashen kann.
        Aber wie erwähnt hätte ich es persönlich eher gewählt, indem Fall hier sollte es aber egal sein. Und zudem werden diese Features von Einsteigern eher nicht benötigen, das einzig Vorteilhafte wäre in dem Fall wahrscheinlich der SSD-Kühler.
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