Zotac Magnus One: Neuer 8,5-Liter-Mini-PC liefert RTX-5070-Ti-Power im Kompaktformat
Zotac bringt mit dem Magnus One ein 8,5-Liter-Barebone, das trotz Mini-Format mit Desktop-CPU und RTX 5070 Ti auftritt. Der kompakte Gaming-PC bietet starke Leistung, verlangt aber Eigenarbeit bei RAM und SSD.
Zotac erweitert seine Mini-PC-Reihe um ein neues Modell im 8,5-Liter-Format, das trotz geringer Abmessungen von 270,5 x 126 x 249 mm auf flotte Desktop-Hardware setzt. Die Serie umfasst unter anderem den Zbox Magnus One EU27507TC, der als Barebone-System erhältlich ist und vom Käufer mit Arbeitsspeicher und Massenspeicher ergänzt werden muss. Zotac liefert derweil satte Gaming-Power für den Mega-Mini und bietet eine Geforce RTX 5070 Ti an.
Hardwareausstattung auf Desktop-Basis
Für manche ein Wermutstropfen: Im Inneren arbeitet ein Intel Core Ultra 7 265K, ein Desktop-Prozessor mit 20 Kernen und Taktraten von bis zu 5,3 GHz. Da hätten sich viele Gamer sicher einen Ryzen mit V-Cache gewünscht. Für die Grafik ist die bereits erwähnte Geforce RTX 5070 Ti mit 16 GiB GDDR7 zuständig. Damit bewegt sich das System leistungsmäßig in Bereichen, die üblicherweise größeren Desktop-PCs vorbehalten sind und die in diesem kompakten Format nicht leicht zu kühlen sind. Die Belüftung steuert unter anderem ein 650-Watt-Netzteil bei, das mit 80+ Platinum zertifiziert ist.
Nicht enthalten ist der Speicher: Das Barebone akzeptiert bis zu 64 GiB DDR5-SO-DIMM-RAM und bietet M.2- sowie SATA-Schnittstellen für SSDs. Ein 2,5-Zoll-Laufwerk lässt sich im Gehäuse verstauen, das Mainboard unterstützt zwei M.2-Slots mit je einmal PCIe 5.0 x4 und einmal PCIe 4.0 x4. Interessenten müssen die Speicherkomponenten selbst ergänzen, bevor das System einsatzbereit ist. In der aktuellen Marktsituation dürfte das teurer sein, als erwartet.
Bildergalerie
Anschlüsse und Einsatzgebiete
Zur Ausstattung gehören neben mehreren USB-Anschlüssen auch ein HDMI-2.1- und drei Displayport-2.1b-Ausgänge für Mehrmonitor-Setups. Weiterhin sind Gigabit- und 5-GbE-LAN, WLAN (je nach Variante Wi-Fi 6 oder Wi-Fi 7) sowie Bluetooth 5.4 vorhanden. Zotac legt zudem einen UHS-2-SD-Kartenleser drauf.
Kompakte Form mit typischen SFF-Abwägungen
Systeme dieser Größe erfordern meist eine sorgfältig abgestimmte Kühlung. Wie sich der Magnus One unter längerer Volllast verhält, muss sich erst im praktischen Einsatz zeigen. Auch der Preis liegt im Bereich klassischer Mittelklasse-Desktops: Das Barebone wird aktuell für rund 1.900 bis 2.000 Euro gelistet. Nutzer müssen aber - wie erwähnt - zusätzlich RAM und SSD einkalkulieren. Zudem gilt für leistungsstarke Minis immer ein Aufpreis. Das gleiche System lässt sich im ATX-Format mit weniger Aufwand günstiger und leiser realisieren.
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Quelle: Zotac

Jetzt liefern die den Barebone auch als Barebone aus: kein RAM, keine M2. Wenn da mal die Kunden bei den RAM Preisen nicht einen riesigen Bogen machen.
Es gab damals eine recht große Community um den Magnus One, was die meisten Leute verbessern wollten, war die Lautstärke. Das ging soweit, dass Leute auf Reddit sogar das Gehäuse seitlich aufgeschnitten haben um einen größeren Luftkühler draufzustecken.
Was ist mit meinem Modell passiert? RMA. Black Screens im Garantiezeitraum. Das Intel Board hat versagt.