PC-Markt: Verkäufe im ersten Quartal erneut rückläufig - wegen Intels Lieferproblemen?
Der PC-Markt ist laut den Marktforschern von Gartner und IDC nach wie vor weltweit rückläufig. Beiden aktuellen Schätzungen zufolge sollen im ersten Quartal dieses Jahres 58,5 Millionen Stück abgesetzt worden sein, was im Vorjahresvergleich vom schlechtesten Fall ausgehend einen Rückgang von 4,6 Prozent bedeutet.
Zuvor waren die Zahlen am PC-Markt bereits über sechs Jahre konstant rückläufig, während das 2. Quartal 2018 erstmals wieder positiv ausfiel, was dann zum 3. Quartal wieder stark abflachte und sich im 4. Quartal 2018 erneut negativ niederschlug. Gartner und IDC-Analysten haben im Zusammenhang mit den aktuellen Zahlen auch auf die jüngsten CPU-Engpässe von Intel hingewiesen, jedoch dürfte der PC mit Hinblick auf Smartphones und Co. auch einfach weiterhin an einer generell sinkenden Nachfrage kranken.
Gartner hat derweil auch spezifische Zahlen für den US-Markt veröffentlicht und stellte im dritten Quartal 2018 fest, dass Microsoft unter die Top 5 der PC-Anbieter gekommen war, was sich auch noch im vierten Quartal 2018 und nun im ersten Quartal 2019 hält. Weltweit taucht der Konzern derweil noch immer nicht in der Rangliste auf. Gartner schätzt, dass die weltweiten PC-Verkäufe im ersten Quartal 2019 um 4,6 Prozent von 61,4 Millionen auf 58,5 Millionen Einheiten gesunken sind. Die sechs führenden Anbieter waren Lenovo, HP, Dell, Apple, Asus und Acer.
Quelle: Screenshot / Gartner
PC-Markt rückläufig: Die aktuellen Zahlen von Gartner
IDC schätzt unterdessen, dass die weltweiten PC-Verkäufe im ersten Quartal 2019 um 3 Prozent 60,3 Millionen auf 58,5 Millionen Einheiten im Vorjahresvergleich zurückgingen. Die fünf führenden Anbieter in den Ergebnissen von IDC waren HP, Lenovo, Dell, Apple und Acer. IDC platziert HP an erster und Lenovo an zweiter Stelle, stellt aber fest, dass HP weniger Einheiten ausgeliefert hat. Das bedeutet, dass lediglich Lenovo und Dell Zuwächse verzeichnen konnten. Die übrigen Top-Unternehmen waren derweil rückläufig, ebenso wie der Rest des Marktes um 10,4 Prozent.
Quelle: Screenshot / IDC
PC-Markt rückläufig: Die aktuellen Zahlen von IDC
Quelle: via venturebeat.com


Umweltdiskussionen sind Quatsch.....
Allein die vielen Millionen GPUs, oder spezielle Mininghardware, die für Mining eingesetzt wurden, und der gigantische Strom dafür, zeigen deutlich dass jede Argumentation dazu einfach nur noch lächerlich ist.....
Die Menschheit verschwendet unheimlich viele Ressourcen sinnlos, und da sind Computerkomponenten nur ein kleiner Teil.....
Z.B. werden 1/3 aller Lebensmittel dieser Welt nicht gegessen, sondern einfach weg geworfen, obwohl täglich viele Menschen in dieser Welt verhungern.....
Hätten die Leute nicht so viele neue PCs gekauft, hätte man nicht so schnell kleinere Formfaktoren entwickeln können und hätte länger die großen Kisten mit 500W gebraucht.
Ein hoher Warenumsatz ist nur schlecht, wenn ich Produkte habe, die seit Jahrhunderten immer gleich geblieben sind, wie Stühle usw. und diese ständig wegschmeißen muss, weil billiger Schrott teuer verkauft wird (Kunstleder, minderwertiger Schaumstoff usw.). Und das muss auch unbedingt endlich gestoppt werden, durch viel längere Gewährleistungszeiträume auf solche Waren (z.B. 5-10 Jahre)
Er ist aber nicht schlecht, wenn ich, wie bei den PCs, eine zügige Entwicklung habe. Schau doch mal, wie vielen Leuten mittlerweile ein Handy ausreicht, das sie als "PC" benutzen! - Das wäre niemals möglich gewesen, wenn man nicht Unsummen in kleinere Fertigungsverfahren hätte stecken können.
Obwohl R. Hallock das hier sehr flachsig einschätzt, ist doch deutlich sichtbar was er damit aussagen möchte.
Genau deshalb sitzt Intel heute noch immer fest im Sattel, und AMD findet kaum Zugang zum riesigen OEM-Markt.
AMD selbst wollte auf Nachfrage gegenüber ComputerBase keine Stellung zur geringen Frequenz an Neuvorstellungen mit Prozessoren des Unternehmens beziehen. Auch der Verweis auf die überraschende direkte Kritik am Konkurrenten Nvidia, im Zuge der Diskussion um das GeForce Partner Programm im Frühjahr, ließ den Hersteller nicht zu einer öffentlichen Stellungnahme verleiten. Stattdessen verweist AMD auf die OEMs.
Klare Antworten? Fehlanzeige.
Noch erstaunlicher als die ausbleibenden Neuvorstellungen mit (mobilen) Ryzen-CPUs von AMD sind damit am Ende die von den OEMs abgegebenen Antworten, die anstelle handfester Gründe wie einem höheren technische Aufwand, etwaiger technischer Plattformnachteile (Leistung, Stromverbrauch, Dimensionen) oder einer zu geringen Nachfrage der globalen Kundschaft auf die Nutzung der Produkte beider Hersteller verweisen.
Man muss aber auch nicht prophetisch sein können, um diese Entwicklung in einem stark schrumpfenden Markt seit vielen Jahren erkennen zu können.
In meinem Umfeld hat wirklich niemand mehr einen Desktop-PC, nur noch Notebooks, und hauptsächlich wird alles übers Smartphone gemacht.
Die Leute haben ja noch nicht einmal mehr einen Drucker zu Hause, hauen sich ihre Bewerbung aufs Smartphone, und gehen damit in den nächsten Copy-Shop.
Ist denen mal aufgefallen, dass es auch gut sein kann, wenn nicht so viel neue Elektronik verkauft wird ... weniger Ressourcen die für die Produktion verschwendet werden und weniger Elektroschrott ... klar ab ein gewissen Maß auch weniger Arbeitsplätze.Ich finde das System in dem wir leben, ist schon echt krank, es wird immer mehr produziert und soll auch noch abgesetzt und konsumiert werden, Hauptsache die Zahlen stimmen und die Aktionäre sind glücklich und die Arbeiter haben Ihre 40+ Stundenwoche voll.Es gibt bestimmt auch einige die keinen Fertig PC mehr kaufen und lieber einen PC aus Teilen selber bauen(bauen lassen) und aus Verbrauchersicht ist es auch gut das Hardware länger hält und nicht ständig ausgetauscht werden muss weil die Kiste wieder mal zu langsam geworden ist.
Ein Wandel ist nach so langer Stagnation deutlich sichtbar, weg vom Desktop-PCs, und hin zu den Smartphones.
Es ist schon immer Quatsch gewesen vom Sterben des PC zu schreiben. Das schrieb ich hier schon vor 8 Jahren, als der Bereich f2p hier noch gar kein Thema war.
Der Wandel hier hinter ist noch lange nicht abgeschlossen, was man auch gut an der Entwicklung der PC-Gaming-Industrie sehen kann.
Rund 8,2 Milliarden US-Dollar sollen Verbraucher weltweit im Februar 2019 für digitale Spiele und In-Game-Inhalte ausgegeben haben, wie SuperData Research schätzt. Damit liegt der Umsatz zwar knapp unterhalb der 8,4 Milliarden US-Dollar des vorangegangenen Januars; im Februar 2018 wurden rund 8,05 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Ein seichtes Wachstum folgt somit auf den etwas stärkeren Rückgang zu Beginn des Jahres. Dabei fußt der Zuwachs hauptsächlich auf einem Umsatz-Wachstum bei den Mobile-Games, die das Gros des Marktes ausmachen. Klassische kostenpflichtige PC-Spiele verlieren indes erneut.
Umsatz mit Hearthstone hat sich über ein Jahr halbiert
So sank der Umsatz in der Sparte Premium-PC im Februar um 6 Prozent. Dem gehen bereits Rückgänge von 29 und 21 Prozent im Januar und Dezember voraus – der Trend weg von Vollpreistiteln hin zu Free-to-Play-Ablegern, Videospielen als Service und Abonnement-Modellen zeichnet sich weiterhin ab. Doch auch solche Spiele durchleben auf dem PC mitunter eine schwere Zeit: Der Umsatz mit dem Kartenspiel Hearthstone beispielsweise halbierte sich im Februar in Relation zum Vorjahreszeitraum; der bislang stärkste Rückgang in der Geschichte des Spiels.