Mini-PC mit Ryzen 7 8845HS: Display, Fingerabdrucksensor und Kühlung für 75 W inklusive

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Mini-PC mit Ryzen 7 8845HS: Display, Fingerabdrucksensor und Kühlung für 75 W inklusive
Quelle: Aoostar

Das Unternehmen Aoostar hat einen neuen Mini-PC im Sortiment, der allerhand Funktionalitäten aufweist. Neben einem der neuesten Ryzen-Prozessoren (Ryzen 7 8845HS) bietet der PC unter anderem ein Display sowie einen Fingerabdrucksensor.

Ein neuer Mini-PC mit den derzeit neuesten Ryzen-Prozessoren wurde vom chinesischen Hersteller Tianbao, auf dem westlichen Markt "Aoostar", vorgestellt. Der Gem12-Pro-Mini-PC ist mit einem Ryzen 7 8845HS ausgestattet, der zur aktuellen Hawk-Point-Serie von AMD zu zählen ist. Der Zen-4-Prozessor bringt acht Kerne aufs Parkett, taktet maximal auf 5,1 GHz und verfügt über eine NPU für KI-Workloads. Aber nicht nur die CPU ist spannend beim Gem12 Pro, sondern noch andere Features.

Gem12-Pro-Mini-PC von Aoostar: die technischen Daten

Im Mini-PC ist ein "Glacier-3.0"-Kühlsystem verbaut, welches dafür gedacht ist, 75 W weg zu kühlen. Die TDP der CPU beläuft sich derweil auf 35 bis 54 W. Zusätzlich ist der Mini-PC mit einem kleinen Display ausgestattet, über das sich der Nutzer wichtige Informationen herausgeben lassen kann, etwa die Temperatur und Geschwindigkeit von der GPU, CPU oder dem RAM. Das Display lässt sich aber auch für profanere Dinge wie die Uhrzeit oder das personalisierte Fotoalbum verwenden.

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Direkt neben dem Display stellt der Mini-PC von Aoostar einen Fingerabdrucksensor für diejenigen zur Verfügung, die besonders sicher unterwegs sein wollen. Über den Oculink-Anschluss können externe Grafikkarten an den Gem12 Pro via PCI-E-4.0-x4 angebunden werden. Bis zu zwei SSDs im 2280-Formfaktor können dem Mini-PC hinzugefügt werden, während DDR5-5600-Speicher unterstützt werden soll.

Auch Anschlussseitig braucht sich der chinesische Mini-PC nicht zu verstecken. Hier stehen zur Verfügung: einmal USB4, einmal USB-Typ-C, viermal USB-A-3.2-Gen-2, einmal Oculink, einmal HDMI 2.1, einmal Displayport 1.4, zweimal RJ45 und ein Kopfhöreranschluss. Der Gem12 Pro von Aoostar wird zudem in weiteren Versionen mit älteren CPUs angeboten, so etwa mit Ryzen 7 7840HS und Ryzen 9 6900HX. Der Mini-PC im Vollausbau mit Ryzen 7 8845HS kostet in China 2.699 Yuan, was in etwa 345 Euro entsprechen würde.

Quelle: JD via ITHome / Videocardz

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Shinna
        Wer jetzt keine "enormen Ansprüche" an seinen HomeServer/NAS stellt fährt damit ziemlich gut. Und ein Eigenbau ist dann auch nicht mehr so viel günstiger. Nur deutlich flexibler dank es "echten NAS Cases". OS auf einen USB Stick. 3x USB HDD dranklemmen. Die interne M.2 ggf. als Cache Drive. Bissel RAM rein und fertig. Da hat man schon viel Performance und Utility in einer so kleinen Box.
        Aber funktioniert das so einfach? Einfach mal die interne M.2 als Cache-Drive einstellen und kann man externe HDDs in ein RAID verpacken? Und handlich ist das ganze dann irgendwie auch nicht mehr. Da bevorzuge ich persönlich auf Sparsamkeit getrimmte Althardware oder PCs auf Basis von so was hier:
        https://preisvergleich.pc...
        Dazu noch ein kleines Netzteil, etwas RAM und ein Gehäuse mit ein paar halbwegs gut erreichbaren HDD-Slots und schon man hat ein sehr flexibles und recht sparsames NAS. Für viele Homeserveraufgaben hat so was sicher auch noch genug Ressourcen. Mögliche Schwachpunkte sind die maximale RAM-Menge (wobei da scheinbar mehr geht, als offiziell angegeben), der fehlende M.2-Port, die nur vier SATA-Ports, wobei man die immerhin so ziemlich jedem aktuellen Mini-PC voraus hat und die CPU reißt natürlich auch keine Bäume aus.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Shinna
        Wer jetzt keine "enormen Ansprüche" an seinen HomeServer/NAS stellt fährt damit ziemlich gut. Und ein Eigenbau ist dann auch nicht mehr so viel günstiger. Nur deutlich flexibler dank es "echten NAS Cases". OS auf einen USB Stick. 3x USB HDD dranklemmen. Die interne M.2 ggf. als Cache Drive. Bissel RAM rein und fertig. Da hat man schon viel Performance und Utility in einer so kleinen Box.
        Aber funktioniert das so einfach? Einfach mal die interne M.2 als Cache-Drive einstellen und kann man externe HDDs in ein RAID verpacken? Und handlich ist das ganze dann irgendwie auch nicht mehr. Da bevorzuge ich persönlich auf Sparsamkeit getrimmte Althardware oder PCs auf Basis von so was hier:
        https://preisvergleich.pc...
        Dazu noch ein kleines Netzteil, etwas RAM und ein Gehäuse mit ein paar halbwegs gut erreichbaren HDD-Slots und schon man hat ein sehr flexibles und recht sparsames NAS. Für viele Homeserveraufgaben hat so was sicher auch noch genug Ressourcen. Mögliche Schwachpunkte sind die maximale RAM-Menge (wobei da scheinbar mehr geht, als offiziell angegeben), der fehlende M.2-Port, die nur vier SATA-Ports, wobei man die immerhin so ziemlich jedem aktuellen Mini-PC voraus hat und die CPU reißt natürlich auch keine Bäume aus.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Wer jetzt keine "enormen Ansprüche" an seinen HomeServer/NAS stellt fährt damit ziemlich gut. Und ein Eigenbau ist dann auch nicht mehr so viel günstiger. Nur deutlich flexibler dank es "echten NAS Cases". OS auf einen USB Stick. 3x USB HDD dranklemmen. Die interne M.2 ggf. als Cache Drive. Bissel RAM rein und fertig. Da hat man schon viel Performance und Utility in einer so kleinen Box.
      • Von _noid_ PC-Selbstbauer(in)
        Das Netzteil ist separat
        Zitat von Haudraufwienix
        was für Komponenten sind denn verbaut? Ich finde dazu keine Angaben auf der Webseite. Gerade was chinesische Netzteile, etc angeht, bin ich eher vorsichtig. Interessant sind die Geräte wg 2x 2,5 Netzwerkanschluss.
        Das Netzteil ist ein separater 100W Riegel mit Schukostecker von Shenzhen Huntkey Electric Co. , also dreiadrig zum Hausnetz, 20V auf 5A mit USB-C. Ich hab ja ein Aoostar GOD78, der Artikel geht über den Aoostar GEM12. Aber aus den Bildern sieht das für mich auch nach USB-C PD aus.

        Edit: man muss auf jeden fall dieses oder ein gleichwertiges Netzteil nehmen. Hatte larifari gedacht, ich nehme einfach das 100W Netzteil von Apple was eh an meinem Schreibtisch hängt - siehe da der Rechner ging bei einer bestimmten Last einfach aus.
      • Von Haudraufwienix Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von _noid_
        Ich habe mir vor kurzem erst das Cyberpunkmodell von Aoostar geholt. Direkt von deren website. Das war das günstigste Angebot, unterbietet sogar die chinesischen Marketplaces. Lieferung hat etwas gedauert, aber die Lieferinformation war gut. (Edit: Kauf muss verzollt werden, steht auch im Händlershop)
        was für Komponenten sind denn verbaut? Ich finde dazu keine Angaben auf der Webseite. Gerade was chinesische Netzteile, etc angeht, bin ich eher vorsichtig. Interessant sind die Geräte wg 2x 2,5 Netzwerkanschluss.
      • Von Ugh-Tech PC-Selbstbauer(in)
        "Direkt neben dem Display stellt der Mini-PC von Aoostar einen Fingerabdrucksensor für diejenigen zur Verfügung, die besonders sicher unterwegs sein wollen."

        Vielleicht bin ich paranoid, aber "besondere Sicherheit durch Fingerabdrucksensor" in Verbindung mit einem chinesischem Hersteller kommt mir ein wenig paradox vor.

        Scherz(?) beiseite: ich finde es schon auffällig und schade, dass quasi alle von diesen kleinen aber dennoch sehr interessanten Kisten aus China kommen. Klar, hergestellt wird da so oder so fast alles, aber gibt es sowas nicht auch von Herstellern, von denen Ottonormaluser auch vorher schon einmal was gehört hat?
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