Speicherkrise: MSI greift auf Core i5-13400EF und DDR4 zurück
MSI begegnet der historischen Speicherkrise, welche sich insbesondere in exorbitant hohen DDR5-Speicherpreisen äußert, mit historischer Hardware und setzt auf einen Intel Raptor Lake und DDR4-Arbeitsspeicher in seinem neuen Gaming-PC.
Der taiwanische Hersteller MSI begegnet der historischen Speicherkrise, welche sich besonders in exorbitant hohen DDR5-Speicherpreisen äußert, mit ebenso historischer Hardware. So setzt das Unternehmen in einem seiner neuen Gaming-PCs auf einen Intel Raptor Lake und vergleichsweise günstigen DDR4-Arbeitsspeicher, wie die Website VideoCardz jetzt berichtet. Vorerst zielen die Sparmaßnahmen ausschließlich auf China ab, könnten aber durchaus Schule machen.
Während in den USA bereits Gaming-PCs ohne DDR5-Speicher verkauft werden, hat sich MSI für den chinesischen Einzelhandel für einen anderen Weg entschieden. Der MSI MAG Infinite E1 setzt auf eine Kombination aus Intel Core i5-13400EF, einem Raptor Lake-S aus dem Embedded-Segment, sowie 16 GiByte DDR4-3200, um die exorbitanten Speicherkosten so gering wie möglich zu halten. Der Gaming-PC, beherbergt außerdem eine Geforce RTX 3050 mit 6 GiByte und soll damit umgerechnet 730 US-Dollar oder 620 Euro im Einzelhandel kosten.
Quelle: MSI
Einen "neuen" Gaming-PC mit CPU, GPU, Mainboard, RAM, SSD, Netzteil und Case für etwas mehr als 600 Euro findet man hierzulande inzwischen kaum noch oder sogar überhaupt nicht mehr. Die Speicherkrise hat RAM und SSD-Speicher so dermaßen stark im Preis ansteigen lassen, dass Gaming-PCs unter 1.000 Euro inzwischen utopisch erscheinen. Dass auch außerhalb Chinas bald auf ältere Hardware zurückgegriffen werden muss, ist zumindest durchaus vorstellbar. Einige Handelsplattformen wie Amazon bieten solche Systeme bereits an.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: MSI via JD.com via VideoCardz

Daher werden wohl vermehrt solch günstige Fertig-PC`s "Starter-Kits" mit 16GB oder sogar 8GB DDR4 Ram angeboten mit der Überlegung, dass die Leute sich einfach was gebrauchtes dazu kaufen um vernünftig arbeiten/zocken zu können.
In ein paar Monaten werden auch AMD/Intel merken, dass ihre aktuellen CPU`s wie Blei in Regalen liegen, da sich die Leute DDR5 Preise einfach nicht leisten können/wollen und bringen einige DDR4-Vertretter zurück um den Privatsektor am Leben zu halten.
Es ist natürlich nicht schön, aber als Privatkäufer werden wir wohl auf absehbare Zeit auf "Zweite-Klasse-Hardware" angewiesen sein, denn was Besseres kriegen wir einfach nicht.
Warum sind sie nicht gleich zurück auf DDR3
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Es wird nicht einmal prominent darauf hingewiesen, dass das AM4 und DDR4 (3200 MHz) ist.
Der ganz normal damit arbeitet und bisschen daddelt
Und keine Tausende Euro für Hardware ausgibt.
Ist das jetzt verständlich genug für dich ?
Es ist bemerkenswert, bei wie vielen Games und Anwendungen kein Unterschied zwischen 24 GB und 32GB bzw. 64GB spürbar ist.