Gaming-PCs mit Linux im Stile der Sega Dreamcast
EmuDeck, ein Projekt, welches primär dafür bekannt ist, verschiedenste Spielkonsolen und Heimcomputer auf dem Steck Deck und anderen Handheld-PCs zu emulieren, hat jetzt eigene Gaming-PCs mit Linux im Stile der Sega Dreamcast vorgestellt.
EmuDeck, ein Projekt, welches primär dafür bekannt ist, die verschiedensten Spielkonsolen und Heimcomputer auf dem Steck Deck mit SteamOS und anderen Handheld-PCs mit Windows zu emulieren, hat mit den EmuDeck Machines jetzt eigene Gaming-PCs mit Linux im Stile der Sega Dreamcast vorgestellt. Die beiden Konfigurationen, die wahlweise mit einem Intel N97 ("Alder Lake-N") oder einem schnelleren Ryzen 5 8600G ("Phoenix") sind ganz auf Emulation ausgelegt.
Quelle: EmuDeck
Auf Basis der Gaming-Distribution Bazzite, welche die Redaktion von PCGH demnächst in einem Special genauer in Augenschein nehmen und im Detail vorstellen wird, sollen Spiele über Cemu 2.1, PCSX2, RPCS3, Xenia und Dolphin sowie diverse andere Emulatoren wiedergegeben werden. Für das Spielen unter Linux stehen außerdem Steam mit Proton sowie die neueste Mesa-Grafikstack bereit.
Quelle: EmuDeck
Während die Konfiguration mit Intel N97 und 16 GiByte DDR5-4800 mit ihrer eher leistungsschwachen Intel UHD Graphics auf die Emulation älterer Titel mit EmuDeck beschränkt ist, lassen sich mit der übertakteten Radeon 760M in der Phoenix-APU über Steam und Proton auch aktuelle Spiele in Full HD ("1080p") auf niedriger Detailstufe mit FidelityFX Super Resolution 2 ("Balanced") wiedergeben.
Quelle: EmuDeck
Über die bekannte Crowdfunding-Plattform Indiegogo wird die EM2-Version mit Ryzen 5 8600G ab 609 Euro angeboten, während eine DIY-Version, bei welcher es sich lediglich um das ITX-Gehäuse im Stile der Sega Dreamcast und ein 200 Watt starkes Netzteil handelt, ab 149 Euro zu haben ist. Die kleine EM1-Version mit Intel N97 offerieren die Entwickler aktuell nicht, diese soll etwas später folgen. Eine leistungsstarke Dockingstation mit einer Radeon RX 7600 soll folgen.
Quelle: EmuDeck
Was mit EmuDeck und dessen Emulatoren unter Linux möglich ist, zeigt das nachfolgende rund 30-minütige Video, welches auch die Installation und Einrichtung erläutert und entsprechende Impressionen liefert.
Weitere Informationen liefern die offizielle Website von EmuDeck sowie die Projektseite auf Indiegogo.
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Quelle: EmuDeck via GamingOnLinux

Außerdem ist original Hardware definitiv "kompatibler" und stürzt seltener ab. Mit RetroArch passiert das selbst bei eigentlich simpleren Emulationen wie z.B. der Emulation eine Gameboy Advance öfters (so geschehen bei dem Spiel Pokemon Smaragd in Deutsch).