Deutschlands schnellster Supercomputer Hermit eingeweiht [Video-Update]
In Stuttgart ist mit Hermit Deutschlands schnellster Supercomputer offiziell eingeweiht worden. Der Supercomputer schaffte schon im November 2011 in einem Testlauf 831 Billionen Rechenoperationen im Linpack-Benchmark und kostete 22,5 Millionen Euro. Das wird mit 113.644 Interlagos-Kernen erreicht.
Update 18:44: Hermit wurde nach der letzten offiziellen Messung weiter optimiert und schafft nun sogar schon über ein Petaflops. Damit wäre der Supercomputer in den weltweiten Top 10 (Stand: November 2011) und in Europa auf Platz 1. Ein Video zeigt am Ende des Artikels den Zusammenbau von Hermit.
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Am Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) wurde am heutigen Freitagnachmittag der schnellste Supercomputer Deutschlands eingeweiht. Hermit, so der Name des Rechners, erreichte im Testbetrieb im November 2011 831 Billionen Rechenoperationen im Linpack-Benchmark, was Platz 12 weltweit bedeutet. Damit ist Hermit einen Hauch schneller als Jugene in Jülich mit 825 Billionen Rechenoperationen. Die Rechenleistung wird von 37 Cray-XR5-HE-Racks bereitgestellt, in denen Opteron 6276 mit 16 Kerne und 2,3 GHz arbeiten. So kommt das System auf 113.644 Kerne in der Summe. Insgesamt stehen 126 TiByte Hauptspeicher sowie 2,7 Petabyte Speicherplatz bereit. Weiterhin stehen 96 Serviceracks zur Verfügung. Die Energieaufnahme beläuft sich auf 1,55 Megawatt.
Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 22,5 Millionen Euro, der Betrieb wird jährlich 2 Millionen Euro kosten. Die Kosten werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesland Baden-Württemberg gestemmt. Schon im kommenden Jahr soll die Rechenleistung auf vier bis fünf Petaflops ausgebaut werden. Im Zuge des Projekts "PetaGCS" sollen das HLRS in Stuttgart, das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching und das Forschungszentrum Jülich innerhalb von sechs Jahren mit Petascale-Systemen ausgestattet werden.
Quelle: HLRS
Zusätzlich in der Galerie: Der Mini-Supercomputer von PCGHX-Community-Mitglied Zaucher

Dann lest euch mal das durch:
http://www.maerkischeallg...
Dieser Supercomputer soll laut Quelle "das Klima vorhersagen und Krankheiten bekämpfen"
PS:
nicht jeder Computer ist zum Zocken da
Mfg:
Niza
Es ging mir eigentlich nur um das "NUR". Habe mich da vieleicht ein bisschen missglückt ausgedrückt. Wenn es besser passt:" Einer der letzten Dipl. Ing, nicht der Letzte in Bereich Energie und Atomatisierungstechnik..." Es gibts bestimmt noch welche, streite ich auch garnicht ab.
Zudem hat die RWTH auch schon wie andere Hochschulen/Unis den Versuch gestartet das Diplom wieder zuholen. Jedoch ohne Erfolg.
Doktor-Titel, Ehrendoktor sowie Dipl.Ing. müssen erstmal gemacht werden. Wie schon gesagt, es ging mir um das "NUR". Nicht mehr, nicht weniger.
Aber!!! Das gehört nicht den den Artikel rein... Kann man ja wo anderes diskutieren. MFG MaXx
Was mir nicht ganz einleuchtet - ist es denn sinnvoll, eine derartige Anzahl von x86 Kernen zu nutzen ? Ich halte die "Supercomputing" Ansätze mit den Shadercores aktueller Grafikchips für vielversprechender. So hätte man bereits mit 1000 GF100 Chips 512.000 Kerne zur Verfügung - auch dieses ist machbar.
siehe : Supercomputer: 400 Nvidia-GPUs, 152 Intel-CPUs - News - CHIP Online