Michael Dell kauft Dell zurück, Microsoft sichert sich Partnerschaft - Hauptsache, keine Aktionäre mehr
Michael Dell kauft sich mit Partnern sein Unternehmen zurück und will so die Umstrukturierung schaffen, ohne dabei auf Aktionäre Rücksicht nehmen zu müssen. Auch Microsoft kauft sich in den Deal ein und sichert sich die Abnahme von Windows-Lizenzen. Der Buy-out muss allerdings noch die Wettbewerbshüter und einige Vorsichtsmaßnahmen passieren.
Michael Dell, Gründer des gleichnamigen Computerunternehmens, will sein Werk wieder privatisieren. Dell soll fortan nicht mehr an der Börse gelistet werden und geht in die Hände von Dell selbst, den Investoren von Silver Lake Partners und dem Redmonder Softwarekonzern Microsoft. Als Finanziers treten unter anderem auch diverse Banken auf, die die Summe zum Buy-out bereitstellen.
Das Geschäft hat ein Gesamtvolumen von 24,4 Milliarden US-Dollar, von denen Microsoft mit etwas über 2 Milliarden US-Dollar aus einem Kredit eine eher kleine Beteiligung stellt. Die Redmonder sichern sich so eine recht exklusive Partnerschaft mit dem einst größten Computerhersteller der Welt, der heute noch auf Platz drei agiert. Dell sichert zu, vornehmlich Windows auf den Rechnern zu installieren, allerdings hat Microsoft kein Mitspracherecht im Tagesgeschäft. Dem Geschäft müssen allerdings noch die Wettbewerbshüter zustimmen und es sollen als Vorsichtsmaßnahme in den kommenden 45 Tagen weiteren Bietern eine Chance gewährt werden. So will man Aktionärsklagen aus dem Weg gehen.
Der Aktienkurs rauschte im vergangenen Jahr um rund 40 Prozent in den Keller. Das liegt am schwierigen Geschäftsumfeld mit Computern und der scharfen Konkurrenz von Hewlett Packard und Lenovo. Deshalb ist es auch Michael Dells Antrieb, das Unternehmen von der Börse zu nehmen. Der Konzern aus Texas soll neu ausgerichtet werden und Dell möchte dabei nicht auf Aktionärsinteressen Rücksicht nehmen.
Für Microsoft kann der Deal kaum besser werden. Für die relativ kleine Summe sichert man sich die Abnahme von Lizenzen in großem Ausmaß und hat obendrein einen Fuß bei Dells Servern und Tablets in der Türe. Gerade das XPS 10 verkauft sich nicht schlecht und hat einen hohen Marktanteil im Tablet-Segment. Gelingt der Deal wie von Dell und seinen Partnern geplant, wäre es einer der größten seit der Finanzkrise. Den Angriff auf HP und Lenovo wird man sich danach aber wohl sparen. Als Vorbild für den Unternehmensumbau gilt die Grande Dame des Business: IBM.

Da ich selber schon häufiger Linux auf dem PC hatte weil ich es gerne versuchen WOLLTE, weiss ich ein klitzebisschen besser als der reine Win User Bescheid. Für Linux muss der Groschen erst noch fallen. Ich hoffe drauf, dass mit der Valve Steam Konsole der Knoten platzt und Linux somit für Spieler eine echte Alternative wird.
Ich meinte nicht, dass die Umgewöhnung 5 Minuten dauert, (das geht deutlich länger) sondern dass vielen schon 5 Minuten zu viel sind. (Dass sie also meinen, 4 Minuten geht noch, alles über 5 Minuten ist mir zu viel Aufwand)
Und wenn einem nur 5 Minuten zu viel sind, kann man es gleich lassen. Dass man nach 5 Minuten vom Ergebnis enttäuscht sein wird ist von vorneherein klar.
Das mit der Software ist auch ein Problem. (geb ich zu) Man muss alternativen Suchen und sich umgewöhnen, was alles auch Zeit benötigt, die viele nicht investieren möchten. Auf einiges muss man trotzdem komplett verzichten.
z.B. bei einigen Spielen. Da hat man eigentlich ein Henne-Ei Problem. Keiner will Umsteigen ohne die passende Software, ohne genügend Nutzer möchte aber auch keiner die Software porten.
Das mit der Sicherheit hab ich nur vermutet. Zumindest ist es nicht so einfach, einfach irgendwelche heruntergeladene Software zu installieren.
Außerdem gibt es mehr Entwickler/Unterstützer, die diese Lücken schließen können. Das geht dann deutlich schneller als darauf zu warten, dass sie von MS im nächsten Update behoben werden.
Dass die Konsole viele abschreckt, ist verständlich. Es dauert ja auch lange genug, bis man damit flott arbeiten kann.
Man benötigt sie aber auch nicht unbedingt. Man kann z.B. seine Updates (unter Ubuntu) genau so gut mit mit Mausschubsen und klicken installieren.
Nur ist man eben schneller, wenn man sich mit der Konsole auskennt und das darüber macht,
Wenn man von vorneherein schon dagegen ist, macht es natürlich keinen Sinn das auszuprobieren.
Da ich selber schon häufiger Linux auf dem PC hatte weil ich es gerne versuchen WOLLTE, weiss ich ein klitzebisschen besser als der reine Win User Bescheid. Für Linux muss der Groschen erst noch fallen. Ich hoffe drauf, dass mit der Valve Steam Konsole der Knoten platzt und Linux somit für Spieler eine echte Alternative wird.
hier gebe ich Kommentare ab, nennt sich doch auch so?
Ok, ich gestehe, mit "Freunden" in Mexico oder Brazil wird auch mal gechattet..
So schlecht ist der Hardwaresupport unter Linux gar nicht. (Hab auch mal gehört, er sein besser als der von Windows, auch wenn ich das jetzt nicht belegen kann, glaub ich das... )
Zumindest wenn man die nicht-mainstream-Hardware mit dazuzählt. Auch sind fast alle Treiber dabei. Der ganze Drittanbieter Mist für jeden popligen Lan Chip unter Windows ist ja zum Kotzen.
(Übrigens hatte ich noch nicht ein Problem mit Treibern. Und das auf ARM, LGA775 und AM3(+) Systemen)
Bei Treibersupport von Drittanbietern sieht es allerdings wirklich mau aus. z.B. bringt der Catalyst unter Linux nicht das, was er unter Windows bringt.
Dagegen ist der Nvidia Treiber angeblich echt gut, so dass man mit Left4Dead2 unter Linux eine bessere Performance als unter Windows erreichen konnte.
Auch wenn die Verbreitung von Windows und Linux gleich wäre, wäre Linux noch das sicherere System.
abgesehen davon ist es einfach schneller.
Im übrigen mag ich die Konsole. Viele Sachen sind dort einfacher und schneller zu erledigen als mit ewigem maus-geschupse und geklicke.
z.B. Systemupdates installieren. In der Konsole 3 befehle, durch tab-hämmern wird die Eingabezeit noch deutlich verkürzt, bis ich da mal in Windows mal bis zu den Systemupdates navigiert bin....
Ich hoffe ja, dass die schon erwähnte Lawine bald einsetzt. Ich hab zwar nix gegen Windows, aber Linux ist mir einfach sympathischer.
Dass viele nicht umsteigen möchten liegt nicht nur daran, dass Linux so kompliziert ist, sondern auch daran, dass sie schon immer Windows hatten, (warum bekommen Schulen dass den umsonst?) daran gewöhnt sind und sich weder auf was neues einlassen möchten, noch auch nur 5 Minuten in die Umgewöhnung investieren möchten.
Wenn man von vorneherein schon dagegen ist, macht es natürlich keinen Sinn das auszuprobieren.