Neuer Aldi-Gaming-PC: Was bekommt man für 3.849 Euro?

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Erazer Enforcer X10 (1)
Quelle: Medion/Aldi

Bei Aldi bekommt man bald einen neuen Gaming-PC der Marke Medion. Der Erazer Enforcer X10 ist laut Werbeversprechen ein "Gaming-Bolide mit topaktueller Technologie" - doch was steckt drin?

Ab dem 28. September gibt es einen neuen Aldi-Gaming-PC, den Erazer Enforcer X10 von Medion. Doch was bekommt man beim "Gaming-Boliden mit topaktueller Technologie" für 3.849 Euro? Das klären wir hier.

Medion verbaut ein Core i9-13900K-Prozessor; dessen Nachfolger wird in wenigen Wochen erwartet, doch bis dahin bildet das Modell das Topmodell der Riege, sieht man einmal vom KS ab. Der CPU stellt Medion 64 GiB Kingston Fury Beast DDR5-6000-RGB-RAM beiseite. Beides steckt auf einem Gigabyte Z790 Aorus Elite AX, wo auch eine 2 TB große Black-SSD vom Typ SN850X im M.2-Format von Western Digtal Platz findet. Vor allem aber steckt auf dem Mainboard die von Gigabyte gestellte Geforce RTX 4090 Gaming OC. Damit stellt die Grafikkarte bereits knapp die Hälfte des Gesamtwertes des gesamten Gaming-PCs.

Die CPU wird von der Alphacool-Eisbaer-240-Wasserkühlung bei Laune gehalten. Verbaut ist alles in den von Medion bereits bekannten und bei In Win zugekauften Gehäuse, die Aluminiumteile und eine Glaswand sowie RGB-Beleuchtung bieten. Wie üblich gibt es zum Komplett-PC Windows 11 als Home-Variante dazu. Medion legt zudem 30 Tage Office 365 und McAfee Live Safe dazu. Die Game-Pass-Gutscheine wurden offenbar gestrichen.

Technische Ausstattung und Daten des Erazer Enforcer X10

  • Intel Core i9-13900K Prozessor (3,00 GHz, bis zu 5,80 GHz, 24 Kerne (8 P-cores & 16 E-cores), 32 Threads & 36 MB Intel Smart Cache)
  • Gigabyte Nvidia GeForce RTX 4090 Gaming OC 24G mit 24 GiB GDDR6X Grafikspeicher, 1 x HDMI 2.1 & 3 x DisplayPort 1.4
  • Gigabyte Z790 Aorus Elite AX Mainboard
  • 2 TB WD Black SN850X NVMe-SSD
  • 64 GiB Kingston Fury Beast RGB DDR5-RAM mit bis zu 6.000 GT/s
  • Beleuchtetes Glasdesign von In Win
  • Alphacool Eisbaer 240 Wasserkühlung
  • Wi-Fi 6 Gigabit WLAN mit integrierter Bluetooth Funktion
  • Netzwerkcontroller mit Gigabit-LAN (10/100/1000/2500 Mbit/s)
  • 8-Kanal High-Definition-Audio
  • Anschlüsse Front: 2 x USB 3.2 Gen1, 1 x USB 3.2 Type C, 1 x Mic in o 1 x Audio out
  • Anschlüsse Heck: 1 x USB Typ C mit USB 3.2 Gen 2x2 Unterstützung, 2 x USB 3.2 Gen 2 Typ A, 3 x USB 3.2 Gen 1, 4 x USB 2.0/1.1, 2 x SMA Antennenanschluss (2T2R), 1 x HDMI 2.1, 3 x DisplayPort 1.4, 1 x RJ-45, 1 x optical S/PDIF Out, 2 x Audio Jacks
  • Abmessungen: ca. 215 x 502 x 508 mm; ca. 15 kg
  • Software: Windows 11 Home, Microsoft 365 (kostenlose 30-Tage-Testversion vorinstalliert), McAfee Live Safe (kostenlose 30-Tage-Testversion vorinstalliert)
Erazer Enforcer X10 (3) Quelle: Medion/Aldi Erazer Enforcer X10 (7) Quelle: Medion/Aldi

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Quelle: Aldi Shop

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    • Kommentare (76)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Neuer_User BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Neuer Aldi-Gaming-PC: Was bekommt man für 3.849 Euro?
        Alleine das hier ist der Grund, den Rechner nicht zu kaufen "McAfee Live Safe". Das bekommt man nicht mehr komplett deinstalliert, da hilft nur ein sorfortiges Neuinstallieren von Windows. Dazu ist der RAM lahm

        Das Preis ist soweit ok.
      • Von Neuer_User BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Neuer Aldi-Gaming-PC: Was bekommt man für 3.849 Euro?
        Alleine das hier ist der Grund, den Rechner nicht zu kaufen "McAfee Live Safe". Das bekommt man nicht mehr komplett deinstalliert, da hilft nur ein sorfortiges Neuinstallieren von Windows. Dazu ist der RAM lahm

        Das Preis ist soweit ok.
      • Von Windows11pro Kabelverknoter(in)
        Ich wollte mir diesen PC eigentlich kaufen. Aber habe mich dann doch dagegen entschieden. Ich habe mir diverse test Berichte durchgelesen. Außerdem hat er nur Windows 11 Home darauf. Ich bevorzuge doch lieber die Professional Variante. Weil die mehr Features und Sicherheit durch Bit locker bietet usw. Außerdem hätte ich auf diesem PC kein Windows 11 pro draufspielen können. Weil der PC nur für die Home Variante ausgelegt ist. Ich habe lieber vom Kauf abgesehen.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von bitsbytes
        Das sind Vermutungen, die vielleicht in Deinem Umfeld so sind, aber auf mich nicht zutreffen.
        Das wollte ich damit auch gar nicht sagen. Ist mir nur schon so untergekommen und ich kann es sogar verstehen. Diese Einstellung ist ja auch nicht aus der Luft gegriffen. Während proprietäre Software vor 30 Jahren große Schritte gemacht hat, war die Open-Source-Szene noch ein Flickenteppich von Kleinstprojekten. Selbst heute ist Open-Source ja meist noch ein Stückchen hintendran, allerdings hat sie gerade heute in der Zeit von Datenschutzskandalen auch andere Vorteile und der Abstand ist nicht oft nicht mehr so gravierend.
        Zitat von bitsbytes
        Ich verwende immer die Tools, die am besten funktionieren, die mir den besten Benefit geben und was mir am Ende des Tages die wenigsten Probleme bereitet und einen gewohnten Workflow sicherstellen.
        Ja, ich auch. Meine Erfahrungen sind da einfach, dass geschlossene Software sich gerne umständlicher gestaltet und man, wenn etwas hakt, oft nur sehr kryptische Lösungswege findet, die mich immer ein bisschen an Voodoo erinnern.
      • Von MezZo_Mix Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Nosi
        Ich hab mir gerade einen ähnlichen zusammengestellt mit besserem Ram, besserer Festplatte und dem sündhaft teuren Bequiet 901 Gehäuse und bin weit unter diesem Preis
        Ach da hast du ja mal ein Geheimnis gelüftet!

        Hinter dir steckt auch kein Großkonzern der Geld daran verdienen will....
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Zitat von empy
        Schon klar. Ich habe auch schon gemerkt, dass gerade ältere noch auf der Schiene fahren, dass Open-Source-Software allgemein unzuverlässig oder anderweitig unterlegen wäre, während darauf vertraut wird, dass Firmen wie Microsoft das schon alles richtig machen. Vielleicht ist es besser, alles aus einer Hand zu nehmen, wenn man eh schon dem Albtraum ausgesetzt ist, Windowsmaschinen administieren zu müssen. Ist vielleicht auch Geschmackssache, aber ich hatte kurz das Vergnügen und brauche es nicht noch mal.
        Das sind Vermutungen, die vielleicht in Deinem Umfeld so sind, aber auf mich nicht zutreffen.
        Du kennst mich doch gar nicht.
        Ich bin selber lange Jahre Open Source Entwickler unter Unix (gewesen), habe selber über 10 Jahre über 50 Open Source Tools in das Package Format für eines der freien Unixe gebracht.
        Auf meinem Rechner Zuhause sind eine Menge von Open Source Tools in Verwendung, für die es keinen Ersatz im Kommerziellen Umfeld gibt ich habe aber auch eine Menge kommerzieller Software im Einsatz.
        Ich verwende immer die Tools, die am besten funktionieren, die mir den besten Benefit geben und was mir am Ende des Tages die wenigsten Probleme bereitet und einen gewohnten Workflow sicherstellen.
      Direkt zum Diskussionsende
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