Welchen Gaming-Stuhl kaufen, diesen? Made in Germany, Synchronmechanik, 10 Jahre Garantie & ergonomische Funktionen
Wer einen Gaming-Stuhl kaufen möchte, greift gern zum Billigheimer aus China. Doch ist das wirklich nachhaltig oder gut für den Rücken? Der Backforce aus deutscher Herstellung kann wesentlich mehr, überzeugt im Test und kommt mit einer Garantie von zehn Jahren. Erhältlich sind die Premium-Stühle, die sich auch für große Personen eignen, in den unterschiedlichsten Varianten - als Backforce V, V Plus, One sowie One Plus und in der einen oder anderen PCGH-Edition. Heraus stechen nicht nur Features wie die Synchronmechanik.
Auf dieser Seite
- 1 Wodurch unterscheidet sich der Backforce abseits der Spezifikationen von anderen Gaming-Stühlen?
- 2 Gaming-Stuhl kaufen: Kann man den Backforce vorher auch testen?
- 3 Welche Modelle vom Backforce gibt es? Nur die Premium-Klasse oder auch günstige Optionen?
- 4 Gaming-Stuhl kaufen: Worauf also noch warten?
Wir hatten den Backforce in all seinen Varianten schon häufiger zum Gaming-Stuhl-Test zitiert. Top-Bewertungen erzielten bisher sämtliche von uns getesteten Modellen, daher sind die in Deutschland hergestellten Stühle auch im Jahr 2024 eine gute Partie für alle, die ihrem Rücken keinen Billigheimer aus den asiatischen Güterweiten zumuten wollen. Im Vergleich zur Konkurrenz aus China stechen uns dabei immer wieder diverse Vorteile ins Auge. Dank Features wie einer echten Synchronmechanik anstelle der billigen Wippmechanik eignet sich der Backforce auch für lange Gaming-Sessions, Angestellte im Homeoffice und dankenswerterweise auch für große Personen. Selbstredend handelt es sich beim Backforce um einen Gaming-Stuhl mit Lendenwirbelstütze: aber einer sinnvollen im Gegensatz zu den in den Stuhl gelegten Kissen vieler Konkurrenten.
Wodurch unterscheidet sich der Backforce abseits der Spezifikationen von anderen Gaming-Stühlen?
Die Stühle von Backforce werden nicht in China produziert. Hinter der Marke steckt das Familienunternehmen Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG. mit nicht weniger als 50 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Sitzlösungen. Made in Germany ist also gesetzt. Wer es genauer wissen will: Produziert wird der Backforce in Meßstetten-Tieringen auf der schwäbischen Alb. Freilich kann man auch hierzulande Billigmöbel zusammenschrauben, doch stünden nicht zehn Jahre Garantie auf der Habenseite, würde es ich um einen minderwertigen Stuhl handeln. An der Entwicklung waren neben den Experten bei Interstuhl auch E-Sportler und der Industriedesigner Volker Eysing beteiligt.
Zum Einsatz kommen nur hochwertige Materialien. Der eine oder andere kennt vermutlich die Berichte, denen zufolge bei manchen China-Stühlen altes Füllmaterial zum Einsatz kommt, dessen Zusammensetzung man besser nicht hinterfragt. Backforce wiederum setzt auf Holz, PU-Schaum, Kunstleder, Stoff, Kunststoff, Stahl und Aluminium. Gegen einen Stahlrahmen haben sich die Deutschen bewusst entschieden. Warum? Weil dieser nicht gerade für hohen Sitzkomfort steht. Deshalb verwendet das Team hinter dem Gaming-Stuhl eine Holzschale als Sitzpolsterträger für das bessere Sitzgefühl. Außerdem verbessert die Holzverstärkung die Stabilität. Die Folge: Kein Durchsitzen oder Durchscheuern des Sitzpolsters mehr.
Gaming-Stuhl kaufen: Kann man den Backforce vorher auch testen?
Es versteht sich von selbst, dass man den Gaming-Stuhl zurücksenden kann, sollte man innerhalb der Rückgabefrist nicht mit dem Backforce zufrieden sein. Alleine das dürfte sich bei dem einen oder anderen Billigstuhl, der über asiatische Drittanbieter den Besitzer wechseln, schwierig gestalten. Backforce ermöglicht Ihnen darüber hinaus, den Stuhl zu testen. Probe sitzen kann man unter anderem in Berlin, im Raum München, bei Frankfurt an Main und weiteren Standorten.
Welche Modelle vom Backforce gibt es? Nur die Premium-Klasse oder auch günstige Optionen?
Quelle: Backforce (Interstuhl)
Rot ist nur eine Farboption von vielen.
Ganz so speziell, dass man ihn unbedingt vorher per Probesitzen testen muss, ist der Backforce glücklicherweise nicht. Man kann ihn schließlich auf vielfältige Weise einstellen. Außerdem gibt es ihn in vielen Varianten: Als Premium-Gaming-Stuhl, der keine Wünsche offen lässt, oder in Form der günstigen Modelle mit weiterhin sehr hohem Funktionsumfang. Im PCGH-Test erreichten diese allesamt 5 von 5 Sternen. Für Nerds spannend: Sie können ihren Nickname auf einem persönlichen Patch verewigen lassen.
Backforce V Plus
Der Backforce V Plus ist eine verbesserte Version des V für zusätzlichen Sitzkomfort und mehr Ergonomie durch Features wie gepolsterten 5D-Armlehnen, die man also vielseitig einstellen und auch nach hinten wegklappen kann, eine verbesserte Synchronmechanik mit verstellbarer Gewichtsregulierung und eine anpassbare Lordosenstütze.
Trotz des bereits hohen Sitzkomforts des Backforce V werden durch die Sitzneigungs- und Sitztiefenverstellung zusätzliche Funktionen hinzugefügt, die insbesondere für Gamer mit langen Beinen und/oder bei einem großen Gesäß von Vorteil sind. Trotzdem ist man schon mit schlanken 499 Euro dabei. Kaufen kann man den Gaming-Stuhl in unterschiedlichen Varianten, etwa in Plus Blue, Plus Green oder Black White. Für 529 Euro erhält man die PCGH-Edition mit speziellen Designelementen.
Backforce V
Quelle: Backforce
Der Backforce V ist der Spartipp unter den Gaming-Stühlen des deutschen Herstellers.
Für Personen zwischen 1,51 m und 1,91 m geeignet, kombiniert der Gaming-Stuhl der Marke Backforce V ein auffälliges Design mit hochwertiger Ergonomie für nur noch 399 Euro. Natürlich unterscheidet sich auch dieser durch seine Synchronmechanik und nachhaltigen Materialien von herkömmlichen Gaming-Stühlen. Auch andere Funktionen wie das Auto-Lift-System fehlen nicht. Dieses sorgt für einen der Körperbewegung synchron folgenden Ablauf von Lehne und Sitzfläche im Verhältnis 1 zu 2, wodurch sich die Rückstellkraft an das Körpergewicht anpasst.
Einziger potenzieller Kritikpunkt sind die 1D-Armlehnen, wobei die Partnermodelle bereits über 2D-Armlehnen verfügen und zusätzliche Aufrüstoptionen bereitstehen. Zehn Jahre Garantie winken trotz des Sparpreises. Selbstredend gibt es auch dieses Möbel in verschiedenen Farben und einer nur unmerklich teureren PCGH-Edition. Diese bietet zusätzlich ein LED-Licht mit PCGH-Logo auf der Rückseite
Backforce One Plus
Quelle: Backforce
Maximalen Luxus, den gibt es natürlich in unterschiedlichen Varianten.
Der Backforce One Plus steht als Nachfolger des Backforce One für eine verbesserte Ausstattung ohne Kompromisse. Auf der Habenseite stehen unter anderem die mit Velours gepolsterten 5D-Armlehnen, die nach oben und unten, vor und zurück sowie auf der horizontalen Ebene nach links und rechts bewegt sowie gedreht werden können. Überdies kann man sie beim Backforce One Plus nach hinten wegklappen, was etwa Gitarrenspieler oder Gamer interessant finden dürften, die im Schneidersitz auf ihrem Stuhl sitzen.
Weitere Ausstattungsmermale des Backforce One Plus sind die Sitztiefenverstellung (6,5 cm), eine Sitzneigungsfunktion sowie die in die Lehne integrierte, per Drehregler horizontal und vertikal verstellbare Lordosenstütze. Trotz des reichhaltigen Funktionsumfangs kann man ihn schon für 699 Euro beim Hersteller kaufen.
Backforce One
Quelle: Backforce
Made in Germany, das zeichnet auch den Backforce One aus.
Viele der von Testern gelobten Funktionen findet man auch beim Backforce One, dem ersten Gaming-Stuhl von Interstuhl für nur 599 Euro. Ihm sieht man die Verwandtschaft zum ergonomischen Bürostuhl vermutlich noch am ehesten an; wie diese bietet er aus dem Büro bekannte Merkmale wie die Synchronmechanik und ein spezielle Rückenlehnenkonstruktion. Auch dieser bietet angenehmen Sitzkomfort und eine gute Rückenstütze, besonders durch seine mehrschichtige Polsterung.
Gaming-Stuhl kaufen: Worauf also noch warten?
Eine Synchronmechanik, die nicht nur der Ergonomie zugutekommt, sondern auch die Durchblutung fördert - ganz anders als bei den steifen Billigstühlen - das und noch viel mehr zeichnet den Backforce aus. Sicher, man kann auch zu einem No-Name-Stuhl greifen, die nächste Rabattoffensive abwarten. Aber wie nachhaltig ist das angesichts einer Garantie von 10 Jahren? Wie gut für die Gesundheit? Und wie zuträglich dem Standort Deutschland? Wer billig kauft, der kauft zweimal, wussten schon unsere Großeltern zu berichten. Und so verhält es sich auch bei Bürostühlen, Gaming-Stühlen und anderen Sitzmöbeln.

Antwort: Nein, einen anständigen ergonomischen Bürostuhl. Die gibts auch schon für 500 Euro.