Smart-Tag-Kaufberatung: Wo liegen die Unterschiede zwischen Apple und anderen Tags?
Nur für Apple, nur für Android, mit eigenem Suchnetz oder über Apple Find my: Wir erklären, wo die Unterschiede zwischen verschiedenen Smart Tags liegen können.
In diesem Artikel
Unterschiede zwischen Apple AirTags, Android-kompatiblen Tags und universellen Lösungen
Der Markt für Smart Tags teilt sich im Wesentlichen in drei Ökosysteme auf: Apples AirTag und das ,,Wo ist?''-Netzwerk, herstellerspezifische Lösungen für Android und plattformunabhängige Tracker von Drittanbietern. Bei allen dreien gibt es Gerätevoraussetzungen für die Verbindung mit dem Smart Tag. Folgende Modelle und Spezifikationen gibt es:
Apples AirTag - rund, weiß und mit Lautsprecher
Apples AirTags sind nahtlos ins Apple-Universum eingebunden. Sie werden mit einem iPhone gekoppelt und über die vorinstallierte ,,Wo ist?''-App verwaltet. Dank der Milliarden Apple-Geräte weltweit hat ein AirTag global die besten Chancen, auch außerhalb der eigenen Bluetooth-Reichweite geortet zu werden, da iPhones in der Umgebung ihr Signal anonym weitermelden. Zudem besitzt der AirTag einen UWB-Chip, der in Verbindung mit iPhones (ab iPhone 11) eine präzise Nahbereichssuche ermöglicht. Der einzige Nachteil der Geräte ist, dass sie nur kompatibel mit iOS und nicht mit Android sind. Außerdem hat Apple dem runden Gerät kein Befestigungsloch spendiert, sodass für Schlüsselbund oder Tierhalsband extra Zubehör erforderlich ist.
Samsung Galaxy SmartTags - Androids AirTags
Für Android-Nutzer, zumindest diejenigen mit Samsung-Smartphones, bietet Samsung mit den Galaxy SmartTags eine vergleichbare Lösung. Das aktuelle Modell Galaxy SmartTag2 lässt sich ausschließlich mit Samsungs eigener App ,,SmartThings Find'' nutzen und diese wiederum läuft nur auf kompatiblen Galaxy-Geräten. Praktisch bedeutet das: Wer ein Samsung-Galaxy-Smartphone besitzt, kann den Smart Tag verwenden, wer ein Pixel oder anderes Android-Smartphone besitzt, bleibt außen vor.
Innerhalb des Samsung-Universums funktionieren sie dafür sehr gut, denn alle teilnehmenden Galaxy-Geräte weltweit bilden ein Netzwerk, ähnlich dem von Apple, das verlorene Smart Tags anonym ortet. Der SmartTag2 kombiniert wie die AirTags sowohl Bluetooth als auch UWB-Technik, hat aber ein intelligenteres Design mit großer integrierter Befestigungsöse und ist mit IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Der größte Nachteil bleibt die Limitierung auf Samsungs Ökosystem, ähnlich wie bei Apple.
Universelle und Drittanbieter-Tracker - Tile, Chipolo und Ugreen
Neben Apple und Samsung gibt es zahlreiche Smart Tags anderer Hersteller, die entweder mit eigenen Apps oder sogar in fremden Netzwerken integriert funktionieren. Tile ist einer der Pioniere auf dem Gebiet und bietet Bluetooth-Tracker in verschiedenen Formen. Tile-Tags funktionieren plattformübergreifend mit Android und iOS über die Tile-App. Anders als Apple oder Samsung ist Tile jedoch auf das eigene Nutzernetzwerk angewiesen. Nur wenn genug andere Tile-Nutzer in der Nähe eines verlorenen Tags kommen und die App im Hintergrund aktiv ist, wird dessen Position aktualisiert. Die Reichweite und Erfolgschance außerhalb der eigenen Bluetooth-Distanz sind daher geringer als bei AirTags oder Smart Tags von Samsung.
Chipolo bietet sowohl eine eigene App-Lösung als auch spezielle Modelle, die ins Apple-System integriert sind. Die klassischen Chipolo-One-Anhänger und die Chipolo-Card funktionieren per Bluetooth mit der Chipolo-App auf iPhones und Android-Geräten.
Daneben gibt es die Varianten Chipolo One Spot und Card Spot, die mit Apples ,,Wo ist?''-Netzwerk kompatibel sind. Ein Chipolo One Spot verhält sich im Apple-System fast genauso wie ein AirTag, bietet aber zusätzlich ein Loch zur Befestigung und kommt in anderer Farbe. Dafür fehlt bei Chipolo-Spot-Tags der UWB-Chip.
Ugreen ist ein Beispiel für einen Drittanbieter, der ebenfalls gezielt das Apple-Netz nutzt. Der Ugreen Smart Finder ist ein Bluetooth-Tracker, der Apple-zertifiziert ist und direkt in der ,,Wo ist?''-App angemeldet wird. Für iPhone-Nutzer funktioniert er daher wie ein AirTag, inklusive weltweiter Ortung über andere Apple-Geräte, bringt aber eine lautere Sirene und längere Batterielaufzeit mit. Für Android ist er hingegen nicht einsetzbar.

Fakt ist aber, dass du zur Nutzung eines AirTag einen Apple Account benötigst - sobald dein Gerät registeriert ist sendet das iOS Gerät permanent Standortdaten, Nutzerdaten und Sonstiges an Apple.
Hinzu kommen noch diverse private Daten (Fotos, Notizen, Passwörter, Kontakte), die in der Apple Cloud abgelegt werden.
Teilweise lässt sich in den Optionen auswählen, aber nicht gänzlich verhindern.
Viele Nutzer glauben, es wäre alles Ende-zu-Ende verschlüsselt - das ist aber nur bei einigen Daten der Fall.
Merke: die Cloud ist nur jemand Anderes sein Computer
Jeden Account den man sich spart und jede Datei, die man nicht mit irgendeiner Cloud synchronisiert ist ein Gewinn an Sicherheit.
Daher nutze ich das iPhone ohne einen Apple Account.
Apple sammelt keine Standortdaten, solange man die entsprechenden Dienste deaktiviert hat.
Viele Funktionen benötigen Standortdaten technisch, aber das heißt nicht automatisch, dass Apple permanent Daten über dich speichert.
Fakt ist aber, dass du zur Nutzung eines AirTag einen Apple Account benötigst - sobald dein Gerät registeriert ist sendet das iOS Gerät permanent Standortdaten, Nutzerdaten und Sonstiges an Apple.
Hinzu kommen noch diverse private Daten (Fotos, Notizen, Passwörter, Kontakte), die in der Apple Cloud abgelegt werden.
Teilweise lässt sich in den Optionen auswählen, aber nicht gänzlich verhindern.
Viele Nutzer glauben, es wäre alles Ende-zu-Ende verschlüsselt - das ist aber nur bei einigen Daten der Fall.
Merke: die Cloud ist nur jemand Anderes sein Computer
Jeden Account den man sich spart und jede Datei, die man nicht mit irgendeiner Cloud synchronisiert ist ein Gewinn an Sicherheit.
Daher nutze ich das iPhone ohne einen Apple Account.
Im Gegensatz dazu ist die permanente Sammlung meiner Daten, die ein Apple oder Google Account auf einem Gerät mit sich bringt, real.
War in Korea und Griechenland und konnte sichergehen das mein Gepäck im Flugzeug war und am Reiseziel angekommen ist.
Der Moto Tag kam zu spät - der hätte ja den UWB Support. Würde aber eh nix bei mir bringen da das ja auch vom Smartphone unterstützt werden muss. Und das kann mein Moto G84 nicht.