Maxwell doch ohne Denver, aber mit Überraschungen?

0
News Carsten Spille Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Nvidias Maxwell-Architektur soll 2014 die aktuellen Kepler-Chips beerben. Dabei soll es einige Überraschungen geben, die zugleich einfach, aber nichts dest trotz sehr effektiv seien. Das erläuterten mehrere Verantworliche von Nvidia gegenüber PC Games Hardware auf der GTC 2013.

Während man bereits für Maxwell mit einer CPU-Integration aus Nvidias Projekt Denver rechnete, war auf der GTC 2013 zunächst einmal nur noch die Rede von Unified Virtual Memory, kurz UVM. Eine wirklich erhellende Stellungnahme dazu war von Nvidia auch auf Nachfrage nicht zu bekommen. Allerdings sprach Nvidia in der Vergangenheit davon, dass man Denver-Cores zuerst mit der Maxwell-Architektur kombinieren würde und das Resultat dann für Heim-PCs, WorkstationServern und Supercomputern geeignet sei. Dies ist nun offenbar auch der Fall, denn der Tegra-6-SoC Parker wird eben genau dies tun: Denver-CPU-Kerne mit einer Maxwell-GPU-Architektur kombinieren und sich dabei durch Cuda-Kompatibilität für ein breites Einsatzspektrum eignen. Die Interpretation, Maxwell als Architektur selbst würde bereits 64-bittige-ARM-CPUs, denn nichts anderes ist Denver, enthalten, muss man nun wohl als voreilig bezeichnen.

UVM jedenfalls ist für Programmierer, an die sich die GTC primär richtet, eigentlich der wesentlichere Schritt, da diese sich nicht um physische Implementierung scheren, sondern darum, was sie mit ihren Programmierwerkzeugen erreichen können. Ian Buck erläuterte im Gespräch mit PC Games Hardware dann auch, dass er als Cuda-Verantwortlicher UVM derzeit als den heiligen Gral der Programmierung sehe. Darüber hinaus werde, das bestätigen sowohl Buck als auch Tesla-Manager Sumit Gupta, Maxwell einige Überraschungen zu bieten haben, die zwar einfach anmuteten, aber sehr effektiv sein sollen.

Einige Dinge lägen so nahe, das man im Nachhinein überrascht sein wird - genaueres wollten die beiden Nvidia-Verantwortlichen aber derzeit noch nicht ausführen. Nur Bucks Wunsch,künftig Hilfen für Programmierer zum parallelen Computing enger an die Chipimplementierung zu koppeln, könnte als vager Hinweis aufgefasst werden, dass das GK110-Feature Dynamic Parallelism, mit dem die GPU selbst Kernels erzeugen kann, nur der Anfang für integrierte Steuerprozessoren ist.

0
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk